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Technische/r Produktdesigner/in

Arbeitssituation im Beruf Technische/r Produktdesigner/in
Du entwickelst Bauteile, Baugruppen und Produkte am CAD-System. Maße, Funktionen, Werkstoffe, Fertigungsverfahren und Normen werden in präzise 3D-Modelle, Zeichnungen und Stücklisten übersetzt.

CAD, Produktentwicklung & Maschinenbau

Dauer
42 Monate
Vergütung im 1. Jahr
ca. 1.119 €
Ausbildungsart
Duale Ausbildung
Dein Job

Was du machst

Das sind die Aufgaben, die deinen Alltag ausmachen.

  • Anforderungen und technische Vorgaben aufnehmen

  • Bauteile und Baugruppen in 3D-CAD modellieren

  • Maße, Toleranzen und Werkstoffe festlegen

  • Zeichnungen, Stücklisten und Dokumente erstellen

  • Konstruktionen auf Funktion und Herstellbarkeit prüfen

  • Änderungen verwalten und Daten mit Fachbereichen abstimmen

So sieht dein Arbeitsalltag aus

Zu Beginn prüfst du Auftrag, Unterlagen, Material und offene Termine. Danach stehen meist diese Aufgaben an: Anforderungen und technische Vorgaben aufnehmen; Bauteile und Baugruppen in 3D-CAD modellieren; Maße, Toleranzen und Werkstoffe festlegen. Später kommen hinzu: Zeichnungen, Stücklisten und Dokumente erstellen; Konstruktionen auf Funktion und Herstellbarkeit prüfen; Änderungen verwalten und Daten mit Fachbereichen abstimmen. Die genaue Reihenfolge hängt vom Betrieb und vom aktuellen Auftrag ab. Ergebnisse werden kontrolliert, Abweichungen dokumentiert und der Arbeitsbereich sauber übergeben.

Wo du arbeitest

Du arbeitest in Maschinen-, Anlagen-, Fahrzeug-, Möbel-, Konsumgüter- und Produktentwicklungsunternehmen sowie technischen Konstruktionsbüros.

Ein Tag als Technische/r Produktdesigner/in

So läuft dein Tag

Ehrlich aufgeschrieben, mit Uhrzeiten. Kein Tag ist wie der andere, so kann er aber aussehen.

  1. 8:00 Uhr

    Konstruktionsauftrag besprechen und Anforderungen klären.

  2. 9:00 Uhr

    3D-Modell aufbauen, Baugruppe zusammensetzen.

  3. 11:30 Uhr

    Zeichnung ableiten: Bemaßung, Toleranzen, Oberflächen.

  4. 13:30 Uhr

    Rückfrage aus der Fertigung: Bauteil lässt sich so nicht spannen.

  5. 15:00 Uhr

    Änderung einarbeiten und Stückliste aktualisieren.

  6. 16:30 Uhr

    Dokumente freigeben und im System ablegen.

Der Weg

So läuft die Ausbildung

  • Form und Dauer

    Duale Ausbildung in Industrie und Konstruktion

    42 Monate

    Lernorte: Unternehmen und Berufsschule. Im Unternehmen arbeitest du mit, in der Berufsschule kommt die Theorie dazu.

    Geprüft wird vor der zuständigen Kammer: einmal im Verlauf der Ausbildung und einmal am Ende.

  • Welchen Abschluss du brauchst

    Ein bestimmter Schulabschluss ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Die meisten Betriebe stellen mit mittlerem Abschluss, Fachabitur oder Abitur ein. Hilfreich sind besonders Mathematik, Informatik, Physik, Werken/Technik.

    Das ist eine Orientierung, keine harte Grenze. Betriebe achten auch auf Motivation, Zuverlässigkeit, praktische Erfahrungen und ein überzeugendes Praktikum.

  • Fachrichtungen

    Maschinen- und Anlagenkonstruktion konzentriert sich stärker auf technische Baugruppen; Produktgestaltung und -konstruktion verbindet Funktion, Form und industrielle Produktentwicklung.

    – Maschinen- und Anlagenkonstruktion

    – Produktgestaltung und -konstruktion

  • technische Produkte analysieren und gestalten
  • 3D-CAD-Systeme sicher nutzen
  • Werkstoffe und Fertigungsverfahren berücksichtigen
  • Maße, Toleranzen und Normen anwenden
  • Berechnungen und Simulationen unterstützen
  • Zeichnungen und Stücklisten erstellen
  • eine Fachrichtung vertiefen
Geld

Was du verdienst

Als Bandbreite, weil Region und Tarif unterscheiden. Ehrlich statt geschönt.

1. Ausbildungsjahr

1.119 €

2. Ausbildungsjahr

1.197 €

3. Ausbildungsjahr

1.316 €

4. Ausbildungsjahr

1.441 €

Nach der Ausbildung

Einstieg

ca. 3.000–3.500 € brutto im Monat

Mit Erfahrung oder Technikerabschluss

ca. 3.900–5.000 € brutto im Monat

Tarifgebundene Industriebetriebe zahlen am oberen Rand, mit Sonderzahlungen und Gleitzeit.

Durchschnittliche tarifliche Ausbildungsvergütung 2025, veröffentlicht 2026

Die Fachrichtungen und Tarifgebiete sind im Durchschnitt zusammengefasst.

Klartext

Beides gehört dazu

Wir sagen dir auch, was anstrengend ist. Lies beides, bevor du dich entscheidest.

Ehrlich anstrengend

  • Sehr genaue Arbeit; ein falsches Maß landet in der Fertigung.
  • Änderungsschleifen ziehen sich, wenn Anforderungen unklar sind.
  • Bildschirmarbeit über den ganzen Tag.
  • Zwischen Entwicklung und Fertigung stehst du in der Mitte.

Besser als sein Ruf

  • Sehr gute Bezahlung in tarifgebundener Industrie.
  • Du entwirfst Teile, die anschließend wirklich gebaut werden.
  • Der Weg über Techniker oder Studium ist gut ausgebaut.
  • CAD-Kenntnisse sind in jeder Branche gefragt.
Ehrlicher Abgleich

Passt zu dir, wenn …

  • du Technik und räumliches digitales Arbeiten magst
  • du sehr genau mit Maßen und Normen umgehst
  • du Funktionen und Fertigung gemeinsam denkst
  • du konstruktives Feedback und Änderungen verarbeiten kannst
  • Technik
  • Mathematik
  • Computer & IT
  • Genauigkeit
  • Räumliches Denken
  • Analytisches Denken

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Deine Zukunft

Das kannst du daraus machen

Die Ausbildung ist der Anfang, nicht das Ziel.

  • Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion

    Baugruppen und Maschinen konstruieren. Der größte Bereich.

  • Fachrichtung Produktgestaltung und -konstruktion

    Näher am Produkt und an der Formgebung.

  • Techniker oder Studium

    Konstruktionstechnik und Maschinenbau bauen direkt darauf auf.

  • Simulation und Berechnung

    Wer FEM und Simulation beherrscht, arbeitet in der Entwicklung.

Das wusstest du wahrscheinlich nicht

Eine technische Zeichnung ist ein Vertrag: Was darin steht, wird gefertigt und geprüft, nicht das, was gemeint war. Deshalb ist die Bemaßung nach Funktion angelegt, und Toleranzen werden dort eng gesetzt, wo es auf Passung ankommt, und sonst bewusst weit.

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Häufige Fragen

Was alle wissen wollen

Was macht ein/e Technische/r Produktdesigner/in?

Du konstruierst am Rechner: 3D-Modelle und Baugruppen erstellen, technische Zeichnungen ableiten, Toleranzen und Werkstoffe festlegen, Stücklisten pflegen, Änderungen einarbeiten.

Wie viel verdient man als Technische/r Produktdesigner/in?

In der Ausbildung liegt die tarifliche Vergütung bei rund 1.119 € im ersten Jahr, in der Metall- und Elektroindustrie oft darüber. Nach der Ausbildung ist der Verdienst tariflich geregelt und liegt gut.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Dreieinhalb Jahre.

Ist das ein Designberuf?

Nicht im gestalterischen Sinn. Es geht um technische Konstruktion: Funktion, Fertigbarkeit und Maße. Formgebung spielt nur in einer der beiden Fachrichtungen eine größere Rolle.

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