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Konstruktionsmechaniker/in

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Du fertigst große Stahl- und Metallkonstruktionen, Behälter, Förderanlagen oder Fahrzeugrahmen. Zeichnung, Zuschnitt, Schweißverbindung und Montage müssen exakt zusammenpassen.

Metallbau, Konstruktion & Industrie

Dauer
42 Monate
Vergütung im 1. Jahr
ca. 1.225 €
Ausbildungsart
Duale Ausbildung
Dein Job

Was du machst

Das sind die Aufgaben, die deinen Alltag ausmachen.

  • technische Zeichnungen und Stücklisten auswerten

  • Bleche, Profile und Rohre zuschneiden und umformen

  • Bauteile schweißen, verschrauben und montieren

  • Baugruppen und Konstruktionen ausrichten

  • Maschinen und Anlagenkomponenten einbauen

  • Maße, Nähte und Funktionen prüfen

So sieht dein Arbeitsalltag aus

Zu Beginn prüfst du Auftrag, Unterlagen, Material und offene Termine. Danach stehen meist diese Aufgaben an: technische Zeichnungen und Stücklisten auswerten; Bleche, Profile und Rohre zuschneiden und umformen; Bauteile schweißen, verschrauben und montieren. Später kommen hinzu: Baugruppen und Konstruktionen ausrichten; Maschinen und Anlagenkomponenten einbauen; Maße, Nähte und Funktionen prüfen. Die genaue Reihenfolge hängt vom Betrieb und vom aktuellen Auftrag ab. Wichtig ist, dass du Ergebnisse kontrollierst, Abweichungen dokumentierst und deinen Arbeitsbereich sauber übergibst.

Wo du arbeitest

Du arbeitest im Stahl-, Maschinen-, Anlagen-, Fahrzeug- oder Schiffbau, in Werkhallen und bei Montagen auf Baustellen oder Industrieanlagen.

Ein Tag als Konstruktionsmechaniker/in

So läuft dein Tag

Ehrlich aufgeschrieben, mit Uhrzeiten. Kein Tag ist wie der andere, so kann er aber aussehen.

  1. 6:30 Uhr

    Zeichnung lesen: Maße, Nahtvorbereitung, Toleranzen.

  2. 7:00 Uhr

    Bleche zuschneiden und kanten, Teile richten.

  3. 9:30 Uhr

    Baugruppe heften und ausrichten, Verzug einplanen.

  4. 11:30 Uhr

    Schweißen nach Verfahrensanweisung, Lage für Lage.

  5. 14:00 Uhr

    Nähte prüfen: Sichtprüfung, bei Bedarf Ultraschall anfordern.

  6. 16:00 Uhr

    Bauteil für den Transport sichern, Dokumentation abschließen.

Der Weg

So läuft die Ausbildung

  • Form und Dauer

    Duale Ausbildung in der Industrie

    42 Monate

    Lernorte: Unternehmen und Berufsschule. Im Unternehmen arbeitest du mit, in der Berufsschule kommt die Theorie dazu.

    Geprüft wird vor der zuständigen Kammer: einmal im Verlauf der Ausbildung und einmal am Ende.

  • Welchen Abschluss du brauchst

    Ein bestimmter Schulabschluss ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Als Orientierung nennen viele Betriebe: mittlerer Abschluss. Hilfreich sind besonders Werken/Technik, Mathematik, Physik, Informatik.

    Das ist eine Orientierung, keine harte Grenze. Betriebe achten auch auf Motivation, Zuverlässigkeit, praktische Erfahrungen und ein überzeugendes Praktikum.

  • Einsatzgebiete

    Das Einsatzgebiet orientiert die praktische Ausbildung am Produktspektrum des Betriebs; der gemeinsame Abschluss bleibt bestehen.

    – Ausrüstungstechnik

    – Feinblechbau

    – Schiffbau

    – Schweißtechnik

    – Stahl- und Metallbau

  • Werkstoffe und Konstruktionsunterlagen beurteilen
  • manuelle und maschinelle Metallbearbeitung anwenden
  • Schweiß- und Fügeverfahren sicher beherrschen
  • Baugruppen nach Zeichnung montieren
  • Hydraulik, Pneumatik und Antriebselemente einbauen
  • große Konstruktionen transportieren und montieren
  • Qualität, Arbeitsschutz und Dokumentation sichern
Geld

Was du verdienst

Als Bandbreite, weil Region und Tarif unterscheiden. Ehrlich statt geschönt.

1. Ausbildungsjahr

1.225 €

2. Ausbildungsjahr

1.295 €

3. Ausbildungsjahr

1.381 €

4. Ausbildungsjahr

1.451 €

Nach der Ausbildung

Einstieg

ca. 3.000–3.500 € brutto im Monat

Mit Schweißprüfungen oder auf Montage

ca. 3.800–5.000 € brutto im Monat

Auf Montage kommen Auslöse und Zuschläge dazu. Geprüfte Schweißverfahren sind der schnellste Weg zu mehr Verdienst.

Durchschnittliche tarifliche Ausbildungsvergütung 2025, veröffentlicht 2026

Industriezweig und Tarifgebiet beeinflussen den konkreten Wert.

Klartext

Beides gehört dazu

Wir sagen dir auch, was anstrengend ist. Lies beides, bevor du dich entscheidest.

Ehrlich anstrengend

  • Schwere Bauteile, Lärm und Schweißrauch.
  • Montageeinsätze bedeuten Zeit weg von zu Hause.
  • Zwangshaltungen beim Schweißen belasten Rücken und Schultern.
  • Geprüfte Nähte werden kontrolliert; Fehler sind sichtbar und teuer.

Besser als sein Ruf

  • Sehr gute Bezahlung in tarifgebundener Industrie.
  • Stahlbau, Anlagenbau und Energiewende sorgen für volle Auftragsbücher.
  • Schweißprüfungen sind eine Qualifikation, die überall gilt.
  • Du siehst am Ende Konstruktionen, die dreißig Jahre stehen.
Ehrlicher Abgleich

Passt zu dir, wenn …

  • du große Metallkonstruktionen und technische Zeichnungen magst
  • du präzise schweißt und räumlich denkst
  • du körperlich mit anpackst und im Team arbeitest
  • du Maschinen und industrielle Fertigung interessant findest
  • Handwerk
  • Maschinen
  • Körperliche Arbeit
  • Räumliches Denken

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Deine Zukunft

Das kannst du daraus machen

Die Ausbildung ist der Anfang, nicht das Ziel.

  • Schweißfachmann

    Geprüfte Verfahren nach Norm sind in diesem Beruf bares Geld wert.

  • Industriemeister Metall

    Die Aufstiegsfortbildung führt in Werkstatt- und Bereichsleitung.

  • Montage und Inbetriebnahme

    Stahlbauten und Anlagen beim Kunden aufzubauen ist ein eigener Bereich mit Auslöse.

  • Techniker für Maschinenbau

    Über die Fachschule geht es in Konstruktion und Arbeitsvorbereitung.

Das wusstest du wahrscheinlich nicht

Schweißnähte an tragenden Konstruktionen werden nach Verfahrensanweisung geschweißt: Strom, Werkstoff, Vorwärmung und Reihenfolge sind vorher festgelegt und geprüft. Wer davon abweicht, produziert keine schlechtere Naht, sondern eine ohne Zulassung.

Häufige Fragen

Was alle wissen wollen

Was macht ein/e Konstruktionsmechaniker/in?

Du baust große Metallkonstruktionen: Bleche und Profile zuschneiden und umformen, Baugruppen heften und schweißen, Stahlbauten und Behälter fertigen, vor Ort montieren.

Wie viel verdient man als Konstruktionsmechaniker/in?

In der Ausbildung liegt die tarifliche Vergütung bei rund 1.225 € im ersten Jahr. Nach der Ausbildung ist der Verdienst tariflich geregelt und liegt in der Metallindustrie deutlich über dem Durchschnitt.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Dreieinhalb Jahre.

Was ist der Unterschied zum Industriemechaniker?

Der Industriemechaniker hält Maschinen instand. Der Konstruktionsmechaniker baut Konstruktionen aus Blech und Profil. Stahlbau, Behälter, Fahrzeugaufbauten.

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