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Metallbauer/in

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Du stellst Konstruktionen, Tore, Treppen, Fassaden, Nutzfahrzeugaufbauten oder gestaltete Metallarbeiten her. Du misst, schneidest, formst, schweißt und montierst – in Werkstatt und auf Baustelle.

Metallbau, Konstruktion & Fahrzeuge

Dauer
42 Monate
Vergütung im 1. Jahr
ca. 968 €
Ausbildungsart
Duale Ausbildung
Dein Job

Was du machst

Das sind die Aufgaben, die deinen Alltag ausmachen.

  • Zeichnungen lesen und Werkstücke anreißen

  • Metallprofile und Bleche trennen und umformen

  • Bauteile schweißen, schrauben und montieren

  • Konstruktionen oder Fahrzeugaufbauten herstellen

  • Antriebe, Schlösser und Steuerungen einbauen

  • Bauteile montieren, prüfen und instand setzen

So sieht dein Arbeitsalltag aus

Zu Beginn prüfst du Auftrag, Unterlagen, Material und offene Termine. Danach stehen meist diese Aufgaben an: Zeichnungen lesen und Werkstücke anreißen; Metallprofile und Bleche trennen und umformen; Bauteile schweißen, schrauben und montieren. Später kommen hinzu: Konstruktionen oder Fahrzeugaufbauten herstellen; Antriebe, Schlösser und Steuerungen einbauen; Bauteile montieren, prüfen und instand setzen. Die genaue Reihenfolge hängt vom Betrieb und vom aktuellen Auftrag ab. Wichtig ist, dass du Ergebnisse kontrollierst, Abweichungen dokumentierst und deinen Arbeitsbereich sauber übergibst.

Wo du arbeitest

Du arbeitest in Metallbauwerkstätten, Schlossereien, Fahrzeugbaubetrieben und auf Baustellen bei privaten, gewerblichen oder öffentlichen Auftraggebern.

Ein Tag als Metallbauer/in

So läuft dein Tag

Ehrlich aufgeschrieben, mit Uhrzeiten. Kein Tag ist wie der andere, so kann er aber aussehen.

  1. 7:00 Uhr

    Zeichnung prüfen, Material zuschneiden und richten.

  2. 8:30 Uhr

    Teile heften und ausrichten, Winkel und Maße kontrollieren.

  3. 10:30 Uhr

    Schweißen: Nahtvorbereitung, Lage für Lage.

  4. 13:00 Uhr

    Schleifen und entgraten, Oberfläche für den Korrosionsschutz vorbereiten.

  5. 14:30 Uhr

    Auf der Baustelle: Geländer montieren, Befestigung prüfen.

  6. 16:30 Uhr

    Aufmaß für den nächsten Auftrag nehmen.

Der Weg

So läuft die Ausbildung

  • Form und Dauer

    Duale Ausbildung im Metallbauer-Handwerk

    42 Monate

    Lernorte: Unternehmen und Berufsschule. Im Unternehmen arbeitest du mit, in der Berufsschule kommt die Theorie dazu.

    Geprüft wird vor der zuständigen Kammer: einmal im Verlauf der Ausbildung und einmal am Ende.

  • Welchen Abschluss du brauchst

    Ein bestimmter Schulabschluss ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Die meisten Betriebe stellen mit Hauptschulabschluss oder mittlerem Abschluss ein. Hilfreich sind besonders Werken/Technik, Mathematik, Physik, Informatik.

    Das ist eine Orientierung, keine harte Grenze. Betriebe achten auch auf Motivation, Zuverlässigkeit, praktische Erfahrungen und ein überzeugendes Praktikum.

  • Fachrichtungen

    Konstruktionstechnik konzentriert sich auf Bau- und Tragkonstruktionen, Metallgestaltung auf gestaltete Einzelstücke und Nutzfahrzeugbau auf Aufbauten und Systeme von Nutzfahrzeugen.

    – Konstruktionstechnik

    – Metallgestaltung

    – Nutzfahrzeugbau

  • Metalle manuell und maschinell bearbeiten
  • technische Zeichnungen und Aufmaße nutzen
  • Schweiß- und Fügeverfahren anwenden
  • Konstruktionen herstellen und montieren
  • mechanische und elektrische Komponenten einbauen
  • Oberflächen schützen und Qualität prüfen
  • eine Fachrichtung vertiefen
Geld

Was du verdienst

Als Bandbreite, weil Region und Tarif unterscheiden. Ehrlich statt geschönt.

1. Ausbildungsjahr

968 €

2. Ausbildungsjahr

1.045 €

3. Ausbildungsjahr

1.142 €

4. Ausbildungsjahr

1.204 €

Nach der Ausbildung

Einstieg

ca. 2.700–3.200 € brutto im Monat

Mit Schweißnachweisen oder Meisterbrief

ca. 3.500–4.800 € brutto im Monat

Das Metallhandwerk zahlt etwas unter der Industrie, dafür ist der Weg zum eigenen Betrieb kürzer. Frag im Bewerbungsgespräch nach Tarifbindung und Montageanteil.

Durchschnittliche tarifliche Ausbildungsvergütung 2025, veröffentlicht 2026

Region, Tarifbindung und Betrieb können abweichen.

Klartext

Beides gehört dazu

Wir sagen dir auch, was anstrengend ist. Lies beides, bevor du dich entscheidest.

Ehrlich anstrengend

  • Schwere Bauteile, Lärm, Funken und Rauch.
  • Montage bei jedem Wetter, oft in der Höhe.
  • Termindruck, weil andere Gewerke auf dein Teil warten.
  • Handwerkslöhne starten niedriger als in der Industrie.

Besser als sein Ruf

  • Vom Zuschnitt bis zur Montage machst du alles selbst.
  • Metallbauer werden überall gesucht, in jeder Region.
  • Der Meisterbrief führt in einen Markt mit vollen Auftragsbüchern.
  • Sichtbares Ergebnis: Ein Tor, das am Abend hängt.
Ehrlicher Abgleich

Passt zu dir, wenn …

  • du gerne große und sichtbare Konstruktionen baust
  • du Schweißen, Montieren und technische Zeichnungen magst
  • du körperlich belastbar und höhentauglich bist
  • du im Team auf Baustellen zuverlässig arbeitest
  • Handwerk
  • Körperliche Arbeit
  • Räumliches Denken

Nicht sicher?

Beantworte ein paar Fragen und sieh, welche Berufe zu dir passen. Ohne Anmeldung, in etwa 5 Minuten.

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Deine Zukunft

Das kannst du daraus machen

Die Ausbildung ist der Anfang, nicht das Ziel.

  • Meister/in im Metallbauerhandwerk

    Ein meisterpflichtiges Handwerk. Der Meisterbrief führt zum eigenen Betrieb.

  • Fachrichtung Konstruktionstechnik

    Geländer, Treppen, Tore und Hallenbau. Die häufigste Richtung.

  • Fachrichtung Metallgestaltung

    Schmiedearbeit und gestaltete Metallteile, oft in Restaurierung und Denkmalpflege.

  • Schweißfachkraft

    Geprüfte Schweißverfahren sind eine Zusatzqualifikation mit direkter Wirkung auf den Lohn.

Das wusstest du wahrscheinlich nicht

Beim Schweißen zieht sich das Metall beim Abkühlen zusammen. Ein Bauteil verzieht sich, wenn die Reihenfolge der Nähte nicht stimmt. Erfahrene Metallbauer schweißen deshalb versetzt und in Abschnitten, damit am Ende gerade ist, was gerade sein soll.

Häufige Fragen

Was alle wissen wollen

Was macht ein/e Metallbauer/in?

Du fertigst und montierst Bauteile aus Metall: zuschneiden, umformen, schweißen, montieren, Geländer, Tore, Treppen und Fassadenteile herstellen, Anlagen instand setzen.

Wie viel verdient man als Metallbauer/in?

In der Ausbildung liegt die tarifliche Vergütung bei rund 968 € im ersten Jahr. Nach der Ausbildung liegt der Verdienst im Bereich des Metallhandwerks; mit Meisterbrief deutlich darüber.

Welche Fachrichtungen gibt es beim Metallbauer?

Konstruktionstechnik, Metallgestaltung sowie Nutzfahrzeugbau.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Dreieinhalb Jahre.

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