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Straßenwärter/in

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Du kontrollierst und unterhältst Straßen, Brücken, Entwässerung und Verkehrszeichen. Schäden, Baustellenabsicherung, Winterdienst und schnelle Reaktion sorgen dafür, dass Verkehrswege sicher bleiben.

Straßenunterhaltung, Verkehr & öffentlicher Dienst

Dauer
3 Jahre
Vergütung im 1. Jahr
ca. 1.057–1.261 €
Ausbildungsart
Duale Ausbildung
Berufsfeld
Bau
Dein Job

Was du machst

Das sind die Aufgaben, die deinen Alltag ausmachen.

  • Straßen, Brücken und Nebenanlagen kontrollieren

  • Schäden an Fahrbahn und Wegen reparieren

  • Verkehrszeichen und Schutzeinrichtungen warten

  • Arbeitsstellen sichern und Verkehr leiten

  • Gräben, Abläufe und Grünflächen pflegen

  • Winterdienst und Störungsbeseitigung durchführen

So sieht dein Arbeitsalltag aus

Zu Beginn prüfst du Auftrag, Unterlagen, Material und offene Termine. Danach stehen meist diese Aufgaben an: Straßen, Brücken und Nebenanlagen kontrollieren; Schäden an Fahrbahn und Wegen reparieren; Verkehrszeichen und Schutzeinrichtungen warten. Später kommen hinzu: Arbeitsstellen sichern und Verkehr leiten; Gräben, Abläufe und Grünflächen pflegen; Winterdienst und Störungsbeseitigung durchführen. Die genaue Reihenfolge hängt vom Betrieb und vom aktuellen Auftrag ab. Ergebnisse werden kontrolliert, Abweichungen dokumentiert und der Arbeitsbereich sauber übergeben.

Wo du arbeitest

Du arbeitest bei Straßenmeistereien, Autobahn- und kommunalen Bauhöfen, Straßenbauverwaltungen und privaten Instandhaltungsunternehmen.

Ein Tag als Straßenwärter/in

So läuft dein Tag

Ehrlich aufgeschrieben, mit Uhrzeiten. Kein Tag ist wie der andere, so kann er aber aussehen.

  1. 6:30 Uhr

    Streckenkontrolle: Wo liegt etwas, wo ist ein Schild umgefahren, wo ist ein Loch?

  2. 8:00 Uhr

    Fahrbahnschäden ausbessern, Arbeitsstelle nach Regelplan absichern.

  3. 10:30 Uhr

    Bankette abziehen und Gräben freischneiden, damit Wasser abfließen kann.

  4. 12:30 Uhr

    Leitpfosten und Beschilderung erneuern.

  5. 14:00 Uhr

    Nach einem Unfall Fahrbahn reinigen und Betriebsmittel binden.

  6. 15:30 Uhr

    Fahrzeuge und Streugeräte prüfen, Rufbereitschaft übergeben.

Der Weg

So läuft die Ausbildung

  • Form und Dauer

    Duale Ausbildung bei Straßenbauverwaltungen und Unternehmen

    3 Jahre

    Lernorte: Unternehmen und Berufsschule. Im Unternehmen arbeitest du mit, in der Berufsschule kommt die Theorie dazu.

    Geprüft wird vor der zuständigen Kammer: einmal im Verlauf der Ausbildung und einmal am Ende.

  • Welchen Abschluss du brauchst

    Ein bestimmter Schulabschluss ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Die meisten Betriebe stellen mit Hauptschulabschluss oder mittlerem Abschluss ein. Hilfreich sind besonders Werken/Technik, Mathematik, Physik, Geografie.

    Das ist eine Orientierung, keine harte Grenze. Betriebe achten auch auf Motivation, Zuverlässigkeit, praktische Erfahrungen und ein überzeugendes Praktikum.

  • Monoberuf

    Es gibt keine offiziellen Fachrichtungen. Zuständiges Straßennetz und Arbeitgeber prägen Autobahn, Landstraße, Kommune, Brücken, Grünpflege und Winterdienst.

  • Verkehrswege und Bauwerke kontrollieren
  • Straßen- und Pflasterflächen instand setzen
  • Entwässerung und Grünpflege durchführen
  • Verkehrszeichen und Leiteinrichtungen montieren
  • Arbeitsstellen verkehrssicher absichern
  • Fahrzeuge und Geräte bedienen
  • Winterdienst und Bereitschaftsaufgaben organisieren
Geld

Was du verdienst

Als Bandbreite, weil Region und Tarif unterscheiden. Ehrlich statt geschönt.

1. Ausbildungsjahr

1.057–1.261 €

2. Ausbildungsjahr

1.149–1.313 €

3. Ausbildungsjahr

1.237–1.364 €

Nach der Ausbildung

Einstieg im öffentlichen Dienst

ca. 2.900–3.300 € brutto im Monat

Mit Berufserfahrung oder als Meister

ca. 3.500–4.400 € brutto im Monat

Bezahlt wird nach TVöD oder Landestarif, bei Verbeamtung nach Besoldung. Dazu kommen Zuschläge für Rufbereitschaft und Nachteinsätze im Winter.

Durchschnittliche Tarifwerte für Industrie und öffentlichen Dienst 2025, veröffentlicht 2026

Straßenbauverwaltungen und private Unternehmen vergüten nach unterschiedlichen Tarifwerken.

Klartext

Beides gehört dazu

Wir sagen dir auch, was anstrengend ist. Lies beides, bevor du dich entscheidest.

Ehrlich anstrengend

  • Arbeit im fließenden Verkehr. Die Absicherung ist Lebensversicherung, nicht Bürokratie.
  • Winterdienst heißt nachts raus, an Wochenenden und Feiertagen.
  • Unfallstellen gehören dazu, und nicht jede sieht man gern.
  • Wetter ist kein Grund, im Warmen zu bleiben.

Besser als sein Ruf

  • Öffentlicher Dienst: sicherer Arbeitsplatz, geregelte Bezahlung, oft Verbeamtung.
  • Die Ausbildungsvergütung liegt über der vieler Bauberufe.
  • Sehr abwechslungsreich: Kein Tag gleicht dem anderen, weil die Strecke entscheidet.
  • Du siehst unmittelbar, wofür deine Arbeit gut war.
Ehrlicher Abgleich

Passt zu dir, wenn …

  • du gern draußen und an wechselnden Orten arbeitest
  • du Gefahren im Straßenraum schnell erkennst
  • du Maschinen, Fahrzeuge und Handwerk verbinden möchtest
  • du Bereitschafts- und Winterdienst akzeptieren kannst
  • Maschinen
  • Körperliche Arbeit
  • Arbeiten draußen

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Deine Zukunft

Das kannst du daraus machen

Die Ausbildung ist der Anfang, nicht das Ziel.

  • Verbeamtung im Straßenbetriebsdienst

    Viele Meistereien übernehmen in ein Beamtenverhältnis im mittleren Dienst. Sicherheit, die kaum ein anderer Bauberuf bietet.

  • Straßenwärtermeister/in

    Der Meisterbrief führt zur Leitung einer Straßenmeisterei mit Personal, Fahrzeugen und Streckenverantwortung.

  • Winterdienst und Einsatzleitung

    Wer die Streckenplanung und den Einsatz im Winterdienst verantwortet, entscheidet nachts über die Befahrbarkeit ganzer Landkreise.

  • Verkehrssicherung

    Absicherung von Arbeitsstellen ist ein eigenes Regelwerk. Wer es beherrscht, plant Baustellen im laufenden Verkehr.

Das wusstest du wahrscheinlich nicht

Wie eine Arbeitsstelle im Verkehr abgesichert wird, ist nicht Ermessenssache: Dafür gibt es Regelpläne mit vorgegebenen Abständen, Schildern und Absperrungen. Die richtige Auswahl gehört zur Ausbildung, und danach fährt der Verkehr genau so, wie der Plan es vorsieht.

Häufige Fragen

Was alle wissen wollen

Was macht ein/e Straßenwärter/in?

Du hältst Straßen befahrbar: Fahrbahnschäden ausbessern, Bankette und Gräben pflegen, Bewuchs schneiden, Schilder und Leitpfosten setzen, Arbeitsstellen absichern und im Winter räumen und streuen.

Wie viel verdient man als Straßenwärter/in?

In der Ausbildung gilt meist der TVAöD mit rund 1.290 € im ersten Jahr. Nach der Ausbildung gilt der TVöD oder das Beamtenrecht, dazu kommen Zuschläge für Rufbereitschaft und Winterdienst.

Was ist der Unterschied zum Straßenbauer?

Der Straßenbauer baut Straßen neu. Der Straßenwärter erhält und betreibt sie: reparieren, pflegen, sichern, räumen.

Wird man als Straßenwärter/in verbeamtet?

Bei vielen Straßenmeistereien ist die Übernahme in das Beamtenverhältnis im mittleren Dienst üblich. Das hängt vom Träger ab und ist im Bewerbungsgespräch eine gute Frage.

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