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Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik

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Du unterstützt die Planung und Überwachung von Straßen, Radwegen, öffentlichem Verkehr und Verkehrssicherheit. Du vermisst Flächen, arbeitest mit CAD und Geodaten und bereitest technische Unterlagen für Bau und Ausschreibung vor.

Verkehrsplanung, CAD & Bau

Dauer
3 Jahre
Vergütung im 1. Jahr
ca. 1.368 €
Ausbildungsart
Duale Ausbildung
Dein Job

Was du machst

Das sind die Aufgaben, die deinen Alltag ausmachen.

  • Gelände, Straßen und Bauwerke vermessen

  • Bestands- und Planungsdaten digital erfassen

  • Straßen, Radwege, Haltestellen und Entwässerung zeichnen

  • Mengen, Flächen und Kosten ermitteln

  • Ausschreibungs- und Genehmigungsunterlagen vorbereiten

  • Baustellen, Verkehrsführung und Ausführung kontrollieren

So sieht dein Arbeitsalltag aus

Du erhältst einen Planungsauftrag und prüfst vorhandene Karten und Daten. Vor Ort misst du Höhen, Punkte und Verkehrsflächen und dokumentierst den Bestand. Im Büro überträgst du Daten in CAD- und Geoinformationssysteme und zeichnest Varianten oder Details. Später berechnest du Mengen, erstellst Unterlagen und unterstützt bei einer Baustellenkontrolle. Dabei vergleichst du Planung und tatsächliche Ausführung und hältst Abweichungen fest.

Wo du arbeitest

Du arbeitest in Straßenbauverwaltungen, Kommunen, Ingenieur- und Planungsbüros oder Verkehrsunternehmen. Arbeitsorte sind Büro, Baustelle und Gelände.

Ein Tag als Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik

So läuft dein Tag

Ehrlich aufgeschrieben, mit Uhrzeiten. Kein Tag ist wie der andere, so kann er aber aussehen.

  1. 6:30 Uhr

    Wetterlage und Streckenmeldungen prüfen.

    Im Winter entscheidet sich hier der ganze Tag.

  2. 7:30 Uhr

    Streckenkontrolle.

    Schäden, lose Schilder, Bewuchs, alles wird erfasst.

  3. 10:00 Uhr

    Verkehrssicherung aufbauen und eine Schadstelle ausbessern.

  4. 12:30 Uhr

    Markierungsarbeiten.

    Was am Boden steht, muss lesbar und normgerecht sein.

  5. 14:30 Uhr

    Lichtsignalanlage prüfen und Störung melden.

  6. 16:00 Uhr

    Fahrzeuge und Streugut für den nächsten Einsatz vorbereiten.

Der Weg

So läuft die Ausbildung

  • Form und Dauer

    Duale Ausbildung in öffentlichem Dienst und Ingenieurwesen

    3 Jahre

    Lernorte: Unternehmen und Berufsschule. Im Unternehmen arbeitest du mit, in der Berufsschule kommt die Theorie dazu.

    Geprüft wird vor der zuständigen Kammer: einmal im Verlauf der Ausbildung und einmal am Ende.

  • Welchen Abschluss du brauchst

    Ein bestimmter Schulabschluss ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Die meisten Betriebe stellen mit mittlerem Abschluss ein. Hilfreich sind besonders Mathematik, Informatik, Werken/Technik.

    Das ist eine Orientierung, keine harte Grenze. Betriebe achten auch auf Motivation, Zuverlässigkeit, praktische Erfahrungen und ein überzeugendes Praktikum.

  • Monoberuf

    Es gibt keine offiziellen Fachrichtungen. Arbeitgeber und Projekte prägen, ob Straßenbau, Radverkehr, öffentlicher Verkehr, Entwässerung oder Verkehrssicherheit dominieren.

  • Vermessungsgeräte und Geodaten nutzen
  • Straßen- und Verkehrsplanungen zeichnen
  • CAD- und Geoinformationssysteme anwenden
  • Entwässerung, Lärm- und Umweltschutz berücksichtigen
  • Mengen, Kosten und Bauabläufe ermitteln
  • Ausschreibung und Vergabe vorbereiten
  • Bauausführung und Verkehrssicherung kontrollieren
Geld

Was du verdienst

Als Bandbreite, weil Region und Tarif unterscheiden. Ehrlich statt geschönt.

1. Ausbildungsjahr

1.368,26 €

2. Ausbildungsjahr

1.418,20 €

3. Ausbildungsjahr

1.464,02 €

Nach der Ausbildung

Einstieg

ca. 2.900–3.300 € brutto im Monat

Mit Fortbildung oder Streckenverantwortung

ca. 3.500–4.300 € brutto im Monat

Der größte Teil der Stellen liegt bei Bund, Ländern und Kommunen, deshalb ist die Bezahlung tariflich geregelt und gut planbar. Zuschläge für Nacht- und Winterdienst kommen dazu.

TVAöD-BT BBiG ab Mai 2026, brutto pro Monat

Private oder anders tarifgebundene Arbeitgeber können andere Beträge zahlen.

Klartext

Beides gehört dazu

Wir sagen dir auch, was anstrengend ist. Lies beides, bevor du dich entscheidest.

Ehrlich anstrengend

  • Draußen bei jedem Wetter, und im Winter beginnt der Dienst mitten in der Nacht.
  • Du arbeitest neben fließendem Verkehr. Das ist der gefährlichste Teil des Berufs.
  • Rufbereitschaft und Winterdienst greifen in die Freizeit ein.
  • Ein Teil der Arbeit ist körperlich und wiederholt sich.

Besser als sein Ruf

  • Die Ausbildungsvergütung liegt über dem Durchschnitt, und danach gilt ein Tarifvertrag.
  • Der Arbeitsplatz im öffentlichen Dienst ist sicher, mit Zusatzversorgung und geregelten Zuschlägen.
  • Der Beruf ist technischer, als er aussieht: Messtechnik, Verkehrstechnik, Regelwerke.
  • Du siehst dein Ergebnis auf einer Strecke, die täglich Tausende benutzen.
Ehrlicher Abgleich

Passt zu dir, wenn …

  • du Planung und gelegentliche Außentermine verbinden möchtest
  • du mit CAD, Karten und Zahlen genau arbeitest
  • du Verkehrswege und Infrastruktur interessant findest
  • du technische Unterlagen strukturiert erstellen kannst
  • Technik
  • Körperliche Arbeit
  • Arbeiten draußen

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Deine Zukunft

Das kannst du daraus machen

Die Ausbildung ist der Anfang, nicht das Ziel.

  • Aufstieg in der Straßenbauverwaltung

    Der übliche Weg. Über Fortbildungen und Dienstjahre übernimmst du Bauüberwachung, Streckenverantwortung oder Teamleitung.

  • Verkehrstechnik und Lichtsignalanlagen

    Ampelsteuerung, Verkehrszählung, Schilderplanung: ein technisches Feld mit eigener Software und eigenen Regelwerken.

  • Techniker/in für Bautechnik oder Verkehrstechnik

    Über eine Fachschule kommst du in Planung und Bauleitung.

  • Straßenbetriebsdienst und Winterdienstplanung

    Wer die Strecken kennt und den Einsatz plant, verantwortet, ob eine Autobahn im Winter befahrbar bleibt.

Das wusstest du wahrscheinlich nicht

Was am Straßenrand steht, ist bis ins Detail geregelt: Größe, Farbe, Rückstrahlwert und Höhe eines Verkehrszeichens folgen einem Regelwerk. Ein Schild richtig zu setzen ist deshalb keine Frage des Augenmaßes.

Häufige Fragen

Was alle wissen wollen

Wie viel verdient man als Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik?

In der Ausbildung gilt bei den Straßenbauverwaltungen der Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes, im ersten Jahr rund 1.370 € und damit über dem Durchschnitt. Nach der Ausbildung richtet sich das Gehalt nach dem TVöD oder TV-L.

Was macht ein/e Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik?

Du hältst Straßen befahrbar und sicher: Zustand erfassen, Schäden beheben, Markierungen und Schilder setzen, Verkehrssicherungen aufbauen, Messungen durchführen und im Winterdienst arbeiten.

Ist das dasselbe wie Straßenbauer?

Nein. Der Straßenbauer baut Straßen. Du betreust sie im Betrieb: Zustand, Sicherheit, Ausstattung und Winterdienst.

Arbeite ich auch nachts?

Im Winterdienst und bei Sperrungen ja. Vieles am Verkehrsweg lässt sich nur bei geringem Verkehr machen.

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