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Pharmazeutisch-technische/r Assistent/in

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In dieser Ausbildung arbeitest du an Arzneimittel, Rezeptur, Prüfung und pharmazeutische Beratung. Theorie, praktische Übungen und Praxiseinsätze greifen ineinander – der genaue Ablauf hängt bei landesrechtlichen Bildungsgängen von Bundesland und Schule ab.

Pharmazie, Labor & Beratung

Dauer
30 Monate
Finanzierung
Meist ohne Vergütung
Ausbildungsart
Schulische Ausbildung
Dein Job

Was du machst

Das sind die Aufgaben, die deinen Alltag ausmachen.

  • Arzneimittel und Ausgangsstoffe prüfen

  • Rezepturen im Labor herstellen

  • Qualitätsprüfungen und Berechnungen durchführen

  • Arzneimittel und Medizinprodukte bereitstellen

  • Kunden im fachlichen Rahmen informieren

  • Bestände und Dokumentation bearbeiten

So sieht dein Arbeitsalltag aus

Der Tag beginnt je nach Lernort mit Unterricht, Labor, Werkstatt, Training oder einem Praxiseinsatz. Du planst Aufgaben rund um Arzneimittel, Rezeptur, Prüfung und pharmazeutische Beratung, arbeitest nach fachlichen Vorgaben und hältst Ergebnisse fest. In Praxisphasen übernimmst du schrittweise echte Aufgaben unter Anleitung. Wichtig ist, dass du Rückmeldungen nutzt, Sicherheits- und Qualitätsregeln einhältst und Theorie auf konkrete Situationen überträgst.

Wo du arbeitest

Du arbeitest in öffentlichen oder Krankenhausapotheken, pharmazeutischen Laboren, Industrie oder weiteren Arzneimittelbereichen.

Ein Tag als Pharmazeutisch-technische/r Assistent/in

So läuft dein Tag

Ehrlich aufgeschrieben, mit Uhrzeiten. Kein Tag ist wie der andere, so kann er aber aussehen.

  1. 8:00 Uhr

    Apotheke öffnen, Kühlware und Betäubungsmittel prüfen.

  2. 8:30 Uhr

    Rezepte bearbeiten: Verordnung prüfen, Rabattverträge beachten.

  3. 10:30 Uhr

    Beratung im Handverkauf, Wechselwirkungen im Blick behalten.

  4. 12:30 Uhr

    Rezeptur herstellen: einwiegen, mischen, dokumentieren.

  5. 14:30 Uhr

    Ausgangsstoffe prüfen und Prüfprotokolle schreiben.

  6. 17:00 Uhr

    Bestellungen aufgeben, Lieferungen einräumen.

Der Weg

So läuft die Ausbildung

  • Form und Dauer

    bundesrechtlich geregelt

    vollzeitschulische Ausbildung mit verpflichtenden Praxisphasen

    30 Monate: 24 Monate Schule plus 6 Monate Praktikum

    Lernorte: Berufsfachschule oder Fachschule sowie Praktikums- beziehungsweise Praxiseinrichtungen

    Praxisanteil: praktische Ausbildung beziehungsweise Praktika in Praxen, Kliniken oder Apotheken

  • Zugang und Voraussetzungen

    Meistens brauchst du einen mittleren Schulabschluss. Ein Gesundheitsnachweis und weitere Unterlagen können dazukommen.

    Bundesweit einheitliche Berufs- und Prüfungsregelung; Schulstandorte und Bewerbungsfristen unterscheiden sich regional.

    Abschluss: staatlich geprüfter oder staatlich anerkannter Berufsabschluss; genaue Bezeichnung ist landes- oder bundesrechtlich festgelegt

  • Ausbildungsvarianten

    Der Berufsabschluss ist bundesrechtlich geregelt. Schulen können Lernangebote und Praxiskonzepte unterschiedlich organisieren, der staatliche Abschluss bleibt bundesweit vergleichbar.

  • Arzneistoffe, Wirkungen und Risiken verstehen
  • Rezepturen und Defekturen herstellen
  • chemische und physikalische Prüfungen durchführen
  • Dosierungen und Mengen berechnen
  • Arzneimittelrecht und Qualität anwenden
  • Beratung und Kommunikation üben
  • Praktikum in einer Apotheke absolvieren
Geld

Was die Ausbildung kostet

Als Bandbreite, weil Region und Tarif unterscheiden. Ehrlich statt geschönt.

Nach der Ausbildung

Einstieg nach Tarif

ca. 2.600–2.900 € brutto im Monat

Mit Berufsjahren oder in der Klinik

ca. 3.100–3.900 € brutto im Monat

Der Tarifvertrag steigt nach Berufsjahren. Krankenhausapotheken zahlen häufig nach TVöD und damit besser.

Modell: vollzeitschulische oder fachschulische Ausbildung mit Praktika Ausbildungsvergütung: meist keine laufende Ausbildungsvergütung; Praxisphasen können im Einzelfall bezahlt sein Schulgeld: öffentliche Schulen häufig schulgeldfrei; private Schulen können Gebühren verlangen Förderung: Schüler-BAföG, Aufstiegs-BAföG oder Landesförderung können je nach Bildungsgang möglich sein

Kosten und Förderung unterscheiden sich nach Bundesland, Schule und persönlicher Situation.

Klartext

Beides gehört dazu

Wir sagen dir auch, was anstrengend ist. Lies beides, bevor du dich entscheidest.

Ehrlich anstrengend

  • Kein Gehalt während der schulischen Zeit, an privaten Schulen Schulgeld.
  • Lieferengpässe kosten täglich Zeit und Nerven.
  • Der Verdienst ist gemessen an der Verantwortung eher niedrig.
  • Notdienste in der Apotheke gehören dazu.

Besser als sein Ruf

  • Fachlich anspruchsvoll: Arzneimittelkunde ist echtes Wissen.
  • Apotheken suchen bundesweit; eine Stelle findet man überall.
  • Rezeptur und Klinik sind spannende Spezialbereiche.
  • Der Beruf verbindet Beratung, Chemie und Sorgfalt.
Ehrlicher Abgleich

Passt zu dir, wenn …

  • du Chemie, Gesundheit und Beratung verbinden möchtest
  • du extrem genau rechnest und dokumentierst
  • du Verantwortung für Arzneimittel ernst nimmst
  • du freundlich und verständlich erklärst
  • Mathematik
  • Genauigkeit
  • Kommunikation

Nicht sicher?

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Deine Zukunft

Das kannst du daraus machen

Die Ausbildung ist der Anfang, nicht das Ziel.

  • Offizin-Apotheke

    Beratung und Abgabe in der öffentlichen Apotheke ist der häufigste Weg.

  • Rezeptur und Defektur

    Individuell hergestellte Arzneimittel sind Facharbeit mit hoher Verantwortung.

  • Krankenhausapotheke

    Klinikversorgung und Zytostatikaherstellung sind eigene Bereiche mit Zulagen.

  • Pharmaindustrie

    Herstellung, Qualitätskontrolle und Zulassung beschäftigen PTA.

Das wusstest du wahrscheinlich nicht

Jede Rezeptur wird dokumentiert: Wer sie hergestellt hat, mit welchen Chargen und in welcher Menge. Diese Protokolle werden Jahre aufbewahrt, bei einer Rückfrage muss nachvollziehbar sein, was genau in einer Salbe von vorletztem Monat war.

Häufige Fragen

Was alle wissen wollen

Was macht ein/e Pharmazeutisch-technische/r Assistent/in?

Du arbeitest in der Apotheke: Arzneimittel abgeben und beraten, Rezepturen herstellen, Ausgangsstoffe prüfen, Bestände und Verfallsdaten überwachen, Rezepte bearbeiten.

Wie viel verdient man als Pharmazeutisch-technische/r Assistent/in?

In der Ausbildung gibt es meist keine Vergütung, weil sie schulisch ist; das anschließende Halbjahrespraktikum wird vergütet. Nach der Ausbildung gilt der Tarifvertrag für PTA mit Stufen nach Berufsjahren.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Zweieinhalb Jahre: zwei Jahre Schule und ein halbes Jahr Praktikum in der Apotheke.

Darf man Arzneimittel abgeben?

Ja, unter Aufsicht eines Apothekers. Verantwortung und Beratung gehören zum Beruf; die abschließende Verantwortung liegt beim Apotheker.

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Fünf Minuten, und du hast eine Richtung. Du kannst es so oft machen, wie du willst, und wir speichern nichts, was auf dich zurückführt.

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