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Medizinische/r Technologe/Technologin - Radiologie

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In dieser Ausbildung arbeitest du an Röntgen, CT, MRT, Strahlentherapie und Strahlenschutz. Theorie, praktische Übungen und Praxiseinsätze greifen ineinander – der genaue Ablauf hängt bei landesrechtlichen Bildungsgängen von Bundesland und Schule ab.

Medizinische Technologie, Diagnostik & Labor

Dauer
3 Jahre
Finanzierung
Vergütung nach Träger und Tarif
Ausbildungsart
Schulische Ausbildung
Dein Job

Was du machst

Das sind die Aufgaben, die deinen Alltag ausmachen.

  • Patienten, Proben oder Untersuchung vorbereiten

  • medizinisch-technische Geräte einrichten

  • Messungen, Analysen oder Bildgebung durchführen

  • Qualitätskontrollen und Kalibrierungen anwenden

  • Auffälligkeiten erkennen und fachgerecht weitergeben

  • Ergebnisse und Prozessschritte dokumentieren

So sieht dein Arbeitsalltag aus

Der Tag beginnt je nach Lernort mit Unterricht, Labor, Werkstatt, Training oder einem Praxiseinsatz. Du planst Aufgaben rund um Röntgen, CT, MRT, Strahlentherapie und Strahlenschutz, arbeitest nach fachlichen Vorgaben und hältst Ergebnisse fest. In Praxisphasen übernimmst du schrittweise echte Aufgaben unter Anleitung. Wichtig ist, dass du Rückmeldungen nutzt, Sicherheits- und Qualitätsregeln einhältst und Theorie auf konkrete Situationen überträgst.

Wo du arbeitest

Du arbeitest in Kliniken, medizinischen Laboren, Praxen, Diagnostikzentren, Forschung oder veterinärmedizinischen Einrichtungen.

Ein Tag als Medizinische/r Technologe/Technologin - Radiologie

So läuft dein Tag

Ehrlich aufgeschrieben, mit Uhrzeiten. Kein Tag ist wie der andere, so kann er aber aussehen.

  1. 7:00 Uhr

    Geräte prüfen, Konstanzprüfung durchführen und dokumentieren.

  2. 7:30 Uhr

    Röntgenaufnahmen aus der Notaufnahme, Lagerung anpassen.

  3. 9:30 Uhr

    CT-Untersuchung: Protokoll wählen, Kontrastmittel vorbereiten.

  4. 12:00 Uhr

    MRT: Patient aufklären, Metallfreiheit prüfen, Sequenzen fahren.

  5. 14:00 Uhr

    Bilder nachbearbeiten und für die Befundung bereitstellen.

  6. 16:00 Uhr

    Dosiswerte dokumentieren und Übergabe schreiben.

Der Weg

So läuft die Ausbildung

  • Form und Dauer

    bundesrechtlich geregelt

    schulische und praktische Ausbildung mit Ausbildungsvertrag

    36 Monate (3 Jahre)

    Lernorte: staatlich anerkannte Schule und kooperierende Klinik beziehungsweise Praxiseinrichtungen

    Praxisanteil: umfangreiche praktische Ausbildung in kooperierenden Einrichtungen

  • Zugang und Voraussetzungen

    Meistens brauchst du einen mittleren Schulabschluss oder einen Hauptschulabschluss mit einer mindestens zweijährigen Berufsausbildung. Dazu kommt der Nachweis, dass du gesundheitlich geeignet bist.

    Bundesweit einheitliche Berufs- und Prüfungsregelung; Schulstandorte und Bewerbungsfristen unterscheiden sich regional.

    Abschluss: bundesrechtlich geregelte staatliche Prüfung

  • Ausbildungsvarianten

    Der Berufsabschluss ist bundesrechtlich geregelt. Schulen können Lernangebote und Praxiskonzepte unterschiedlich organisieren, der staatliche Abschluss bleibt bundesweit vergleichbar.

  • medizinische und naturwissenschaftliche Grundlagen anwenden
  • Geräte, Analysensysteme und Software bedienen
  • Untersuchungen oder Analysen standardisiert durchführen
  • Proben, Patienten und Daten sicher zuordnen
  • Qualität und Plausibilität prüfen
  • Hygiene, Strahlen- oder Arbeitsschutz einhalten
  • Befunde technisch dokumentieren und kommunizieren
Geld

Was die Ausbildung kostet

Als Bandbreite, weil Region und Tarif unterscheiden. Ehrlich statt geschönt.

Nach der Ausbildung

Einstieg nach TVöD

ca. 3.100–3.500 € brutto im Monat

Mit Spezialisierung oder Bereitschaft

ca. 3.900–4.900 € brutto im Monat

Bereitschaftsdienste in der Notfallradiologie bringen erhebliche Zulagen.

Modell: vergütete schulisch-praktische Ausbildung mit Ausbildungsvertrag Ausbildungsvergütung: Ausbildungsvergütung ist vorgesehen; Höhe richtet sich nach Träger und Tarif Schulgeld: kein Schulgeld bei gesetzlich geregelter Ausbildung; Lernmittelregelungen beachten Förderung: ergänzende Unterstützung kann abhängig von persönlicher Situation möglich sein

Die Ausbildung ist bezahlt; konkrete Monatsbeträge werden nicht als allgemeingültig versprochen.

Klartext

Beides gehört dazu

Wir sagen dir auch, was anstrengend ist. Lies beides, bevor du dich entscheidest.

Ehrlich anstrengend

  • Schicht- und Bereitschaftsdienste in der Klinik.
  • Patienten mit Schmerzen zu lagern verlangt Kraft und Einfühlung.
  • Angst im MRT ist häufig und muss aufgefangen werden.
  • Strahlenschutzvorschriften lassen keinen Spielraum.

Besser als sein Ruf

  • Hochmoderne Technik und ständige Weiterentwicklung.
  • Seit der Reform gibt es eine Ausbildungsvergütung.
  • Sehr sichere Beschäftigung; MTR werden bundesweit gesucht.
  • Deine Bilder sind die Grundlage für die Diagnose.
Ehrlicher Abgleich

Passt zu dir, wenn …

  • du Medizin und Hightech verbinden möchtest
  • du Messwerte kritisch prüfst
  • du bei Patienten oder Proben sehr genau arbeitest
  • du komplexe Geräte sicher beherrschst
  • Technik
  • Genauigkeit
  • Analytisches Denken

Nicht sicher?

Beantworte ein paar Fragen und sieh, welche Berufe zu dir passen. Ohne Anmeldung, in etwa 5 Minuten.

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Deine Zukunft

Das kannst du daraus machen

Die Ausbildung ist der Anfang, nicht das Ziel.

  • Computertomografie und MRT

    Schnittbildverfahren sind der größte und technisch anspruchsvollste Bereich.

  • Strahlentherapie

    Bestrahlungen planen und durchführen ist ein eigener Arbeitsbereich.

  • Nuklearmedizin

    Arbeiten mit radioaktiven Substanzen, mit eigener Fachkunde.

  • Leitungsaufgaben und Studium

    Über Fortbildung oder Studium geht es in Leitung, Anwendungsberatung und Physik.

Das wusstest du wahrscheinlich nicht

Vor jeder Aufnahme gilt die rechtfertigende Indikation: Eine Untersuchung mit Strahlung darf nur stattfinden, wenn ihr Nutzen das Risiko überwiegt. Festgestellt von einem fachkundigen Arzt. Ohne diese Feststellung wird nicht ausgelöst, auch nicht auf Wunsch des Patienten.

Häufige Fragen

Was alle wissen wollen

Was macht ein/e Medizinische/r Technologe/Technologin für Radiologie?

Du erstellst medizinische Bilder und führst Bestrahlungen durch: Patienten lagern, Geräte einstellen und bedienen, Aufnahmen anfertigen und beurteilen, Strahlenschutz sicherstellen, Untersuchungen dokumentieren.

Wie viel verdient man als Medizinische/r Technologe/Technologin für Radiologie?

In der Ausbildung wird seit der Reform vergütet, an Kliniken meist nach TVAöD im Bereich von rund 1.200 € im ersten Jahr. Nach der Ausbildung gilt der TVöD, mit Zulagen für Schicht und Bereitschaft.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Drei Jahre. Der Beruf hieß früher MTA-R.

Ist die Strahlenbelastung gefährlich?

Sie wird streng überwacht: Dosimeter, bauliche Abschirmung und feste Grenzwerte gehören dazu. Wer sich an die Regeln hält, liegt weit unter den Grenzwerten.

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Fünf Minuten, und du hast eine Richtung. Du kannst es so oft machen, wie du willst, und wir speichern nichts, was auf dich zurückführt.

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