Kaufmann/-frau - Hotelmanagement
Hotel, Controlling & Organisation
- Dauer
- 3 Jahre
- Vergütung im 1. Jahr
- ca. 1.114 €
- Ausbildungsart
- Duale Ausbildung
- Berufsfeld
- Gastronomie & Hotel
Was du machst
Das sind die Aufgaben, die deinen Alltag ausmachen.
-
Reservierungen, Angebote und Verträge bearbeiten
-
Einkauf, Warenwirtschaft und Kosten kontrollieren
-
Personal- und Dienstpläne unterstützen
-
Marketing und Vertrieb des Hotels mitgestalten
-
Veranstaltungen und betriebliche Abläufe koordinieren
-
Kennzahlen auswerten und Managemententscheidungen vorbereiten
So sieht dein Arbeitsalltag aus
Zu Beginn prüfst du Auftrag, Unterlagen, Material und offene Termine. Danach stehen meist diese Aufgaben an: Reservierungen, Angebote und Verträge bearbeiten; Einkauf, Warenwirtschaft und Kosten kontrollieren; Personal- und Dienstpläne unterstützen. Später kommen hinzu: Marketing und Vertrieb des Hotels mitgestalten; Veranstaltungen und betriebliche Abläufe koordinieren; Kennzahlen auswerten und Managemententscheidungen vorbereiten. Die genaue Reihenfolge hängt vom Betrieb und vom aktuellen Auftrag ab. Wichtig ist, dass du Ergebnisse kontrollierst, Abweichungen dokumentierst und deinen Arbeitsbereich sauber übergibst.
Wo du arbeitest
Du arbeitest in Hotels, Resorts, Ferienanlagen, Hotelketten oder zentralen Verwaltungs- und Servicegesellschaften der Hotellerie.
So läuft dein Tag
Ehrlich aufgeschrieben, mit Uhrzeiten. Kein Tag ist wie der andere, so kann er aber aussehen.
-
7:30 Uhr
Tagesabschluss der Nacht prüfen: Umsätze, Stornos, offene Rechnungen.
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9:00 Uhr
Reservierungen bearbeiten und Gruppenanfragen kalkulieren.
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11:00 Uhr
Einkauf: Angebote vergleichen, Bestellungen auslösen, Lieferscheine prüfen.
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13:00 Uhr
Bankettabsprache mit einem Kunden.
Menü, Technik, Zeitplan, Preis.
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15:00 Uhr
Personalplanung für die kommende Woche mit den Abteilungsleitungen.
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17:00 Uhr
Zahlen des Tages zusammenstellen und an die Leitung geben.
So läuft die Ausbildung
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Form und Dauer
Duale Ausbildung in der Hotellerie
3 Jahre
Lernorte: Unternehmen und Berufsschule. Im Unternehmen arbeitest du mit, in der Berufsschule kommt die Theorie dazu.
Geprüft wird vor der zuständigen Kammer: einmal im Verlauf der Ausbildung und einmal am Ende.
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Welchen Abschluss du brauchst
Ein bestimmter Schulabschluss ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Als Orientierung nennen viele Betriebe: Fachabitur oder Abitur. Hilfreich sind besonders Wirtschaft/Recht, Mathematik, Deutsch, Englisch.
Das ist eine Orientierung, keine harte Grenze. Betriebe achten auch auf Motivation, Zuverlässigkeit, praktische Erfahrungen und ein überzeugendes Praktikum.
-
Monoberuf
Es gibt keine offiziellen Fachrichtungen. Der konkrete Betrieb prägt die späteren Einsatzschwerpunkte.
- Hotelbereiche und Gästekette verstehen
- Reservierung, Verkauf und Veranstaltungsorganisation bearbeiten
- Einkauf, Lager und Warenwirtschaft steuern
- Kostenrechnung, Controlling und Kennzahlen anwenden
- Personalprozesse und Arbeitsorganisation unterstützen
- Marketing und Revenue Management kennenlernen
- Qualität, Nachhaltigkeit und digitale Systeme nutzen
Was du verdienst
Als Bandbreite, weil Region und Tarif unterscheiden. Ehrlich statt geschönt.
1. Ausbildungsjahr
1.114 €
2. Ausbildungsjahr
1.236 €
3. Ausbildungsjahr
1.351 €
Nach der Ausbildung
Einstieg
ca. 2.300–2.700 € brutto im Monat
Mit Abteilungsleitung oder Fachwirt
ca. 3.000–4.000 € brutto im Monat
Das Gastgewerbe zahlt im Vergleich zu anderen kaufmännischen Bereichen zurückhaltend, und das gehört zur ehrlichen Auskunft dazu. Tarifbindung, Hausgröße und Region machen den Unterschied. Frag im Bewerbungsgespräch nach Tarif, Zuschlägen und Dienstplanmodell.
Durchschnittliche tarifliche Ausbildungsvergütung 2025, veröffentlicht 2026
Hotelkategorie, Region und Tarifbindung beeinflussen die tatsächliche Vergütung.
Beides gehört dazu
Wir sagen dir auch, was anstrengend ist. Lies beides, bevor du dich entscheidest.
Ehrlich anstrengend
- Wochenend- und Feiertagsdienste gehören dazu, auch im kaufmännischen Bereich.
- Das Gastgewerbe zahlt niedriger als andere kaufmännische Branchen.
- Wenn im Haus etwas ausfällt, springt jeder ein. Die Grenze zwischen Büro und Betrieb ist dünn.
- Saisonspitzen sind hart, und Urlaub liegt selten dort, wo du ihn haben willst.
Besser als sein Ruf
- Du lernst einen ganzen Betrieb kennen, von der Kalkulation bis zum Gast. Das ist selten in kaufmännischen Ausbildungen.
- Führungsverantwortung ist früh möglich, weil die Branche Nachwuchs sucht.
- Hotels gibt es überall, auch im Ausland. Der Abschluss ist gut übertragbar.
- Revenue Management und Vertrieb sind Bereiche mit Zukunft und deutlich besserer Bezahlung.
Passt zu dir, wenn …
- du Hotellerie magst, aber besonders Zahlen und Organisation spannend findest
- du freundlich mit Gästen und professionell mit Geschäftspartnern umgehst
- du Kosten, Personal und Auslastung gleichzeitig überblickst
- du auch zu wechselnden Zeiten zuverlässig arbeitest
- Organisation
- Mathematik
- Kommunikation
Nicht sicher?
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Passenden Beruf findenDas kannst du daraus machen
Die Ausbildung ist der Anfang, nicht das Ziel.
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Abteilungsleitung im Haus
Rezeption, Reservierung, Bankett, Housekeeping: In jedem Bereich gibt es eine Leitung, und Hotels besetzen sie gern aus den eigenen Reihen.
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Revenue Management
Wer entscheidet, was ein Zimmer heute kostet, arbeitet mit Auslastung, Preismodellen und Buchungsdaten. Eine der gefragtesten Positionen der Branche.
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Hotelfachwirt/in oder Betriebswirt/in
Aufstiegsfortbildungen, berufsbegleitend machbar. Danach führst du einen Bereich oder ein kleines Haus.
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Wechsel in Kette oder Zentrale
Große Hotelgruppen suchen Leute mit Hausbetrieb-Erfahrung für Vertrieb, Qualität und Systeme. Das ist Büroarbeit mit Blick auf viele Häuser.
Das wusstest du wahrscheinlich nicht
In vielen Häusern entscheidet nicht die Rezeption über den Zimmerpreis, sondern eine Software, die Auslastung, Wochentag und Konkurrenzpreise auswertet. Das dahinterliegende Revenue Management ist ein eigener Beruf geworden.
Was alle wissen wollen
Wie viel verdient man als Kaufmann/-frau im Hotelmanagement?
In der Ausbildung liegt die Vergütung in tarifgebundenen Betrieben bei rund 1.100 € im ersten Jahr. Nach der Ausbildung liegt der Einstieg im Gastgewerbe unter dem Durchschnitt anderer kaufmännischer Berufe; mit Leitungsverantwortung steigt er deutlich.
Was ist der Unterschied zwischen Kaufmann/-frau im Hotelmanagement und Hotelfachmann/-frau?
Der Hotelfachmann arbeitet stärker im operativen Gästekontakt, der Hotelkaufmann stärker in der kaufmännischen Steuerung: Kalkulation, Controlling, Einkauf, Marketing und Personalverwaltung.
Arbeite ich am Wochenende?
Ja. Ein Hotel läuft sieben Tage, und die kaufmännischen Bereiche sind davon nicht ausgenommen. Schicht- und Wochenenddienste sind üblich.
Muss ich Fremdsprachen können?
Englisch praktisch immer. Eine zweite Sprache ist in Häusern mit internationalen Gästen ein echter Vorteil.
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