Zum Inhalt springen

Informationselektroniker/in

Bildfläche
Du planst, installierst und reparierst Informations-, Kommunikations-, Medien- und Sicherheitssysteme. Netzwerk, Elektronik, Software, Messung und Kundenservice treffen direkt beim Auftrag zusammen.

IT, Elektronik & Kundendienst

Dauer
42 Monate
Vergütung im 1. Jahr
ca. 1.017 €
Ausbildungsart
Duale Ausbildung
Berufsfeld
Elektro
Dein Job

Was du machst

Das sind die Aufgaben, die deinen Alltag ausmachen.

  • Kundenanforderungen aufnehmen und Systeme planen

  • Netzwerk-, Kommunikations- und Medientechnik installieren

  • Sicherheits-, Empfangs- und Gebäudesysteme einrichten

  • Geräte, Server und Komponenten konfigurieren

  • Störungen mit Software und Messgeräten diagnostizieren

  • Kunden einweisen und Leistungen dokumentieren

So sieht dein Arbeitsalltag aus

Du klärst beim Kunden, welches System benötigt wird und prüfst vorhandene Anschlüsse und Netze. Danach montierst du Geräte, ziehst Leitungen oder richtest Netzwerkkomponenten ein. Software, Benutzer, Sicherheit und Funktionen werden konfiguriert. Bei einer Störung untersuchst du Stromversorgung, Signalweg, Netzwerk und Programm nacheinander. Zum Abschluss erklärst du Bedienung und dokumentierst die Anlage.

Wo du arbeitest

Du arbeitest in informationstechnischen Handwerksbetrieben, Systemhäusern, Sicherheits- und Medientechnik, Kommunikation, Veranstaltung, Gebäudetechnik oder Kundendienst.

Ein Tag als Informationselektroniker/in

So läuft dein Tag

Ehrlich aufgeschrieben, mit Uhrzeiten. Kein Tag ist wie der andere, so kann er aber aussehen.

  1. 7:30 Uhr

    Auftragsliste durchgehen.

    Drei Kunden, drei völlig verschiedene Probleme.

  2. 8:30 Uhr

    Netzwerk in einer Arztpraxis erweitern: Dosen setzen, Switch tauschen, messen.

  3. 11:00 Uhr

    Störung: Die Telefonanlage nimmt keine externen Anrufe an.

    Ursache liegt beim Anbieter, das muss man erst nachweisen.

  4. 13:30 Uhr

    Videoanlage montieren und einrichten, mit Blick auf Datenschutz und Blickwinkel.

  5. 15:30 Uhr

    Kunden einweisen und dokumentieren.

  6. 16:30 Uhr

    Ersatzteile nachbestellen und den nächsten Tag planen.

Der Weg

So läuft die Ausbildung

  • Form und Dauer

    Duale Ausbildung im Handwerk

    42 Monate

    Lernorte: Unternehmen und Berufsschule. Im Unternehmen arbeitest du mit, in der Berufsschule kommt die Theorie dazu.

    Geprüft wird vor der zuständigen Kammer: einmal im Verlauf der Ausbildung und einmal am Ende.

  • Welchen Abschluss du brauchst

    Ein bestimmter Schulabschluss ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Die meisten Betriebe stellen mit mittlerem Abschluss ein. Hilfreich sind besonders Informatik, Physik, Mathematik.

    Das ist eine Orientierung, keine harte Grenze. Betriebe achten auch auf Motivation, Zuverlässigkeit, praktische Erfahrungen und ein überzeugendes Praktikum.

  • Monoberuf

    Es gibt keine offiziellen Fachrichtungen. Betriebe setzen Schwerpunkte bei Netzwerken, Sicherheit, Medien, Kommunikation, Empfang, Gebäudetechnik oder Service.

  • Informations- und Kommunikationssysteme planen
  • elektrische und elektronische Komponenten montieren
  • Netzwerke, Server und Endgeräte einrichten
  • Medien-, Empfangs- und Sicherheitstechnik konfigurieren
  • Software und IT-Sicherheit anwenden
  • Mess- und Diagnosesysteme einsetzen
  • Kunden beraten, einweisen und Aufträge dokumentieren
Geld

Was du verdienst

Als Bandbreite, weil Region und Tarif unterscheiden. Ehrlich statt geschönt.

1. Ausbildungsjahr

1017 €

2. Ausbildungsjahr

1102 €

3. Ausbildungsjahr

1189 €

4. Ausbildungsjahr

1237 €

Nach der Ausbildung

Einstieg

ca. 2.700–3.200 € brutto im Monat

Mit Meisterbrief oder Spezialisierung

ca. 3.500–4.600 € brutto im Monat

Handwerksbetriebe sind selten tarifgebunden, deshalb entscheidet der Betrieb. Wer Sicherheits- und Netzwerktechnik beherrscht, verhandelt besser. Frag im Bewerbungsgespräch nach Vergütung und Fortbildungsunterstützung.

Durchschnittliche tarifliche Ausbildungsvergütung 2025, veröffentlicht 2026

Die Werte sind bundesweite tarifliche Durchschnittswerte. Region, Branche und Tarifbindung können zu Abweichungen führen.

Klartext

Beides gehört dazu

Wir sagen dir auch, was anstrengend ist. Lies beides, bevor du dich entscheidest.

Ehrlich anstrengend

  • Du fährst viel, und die Fahrzeit ist nicht überall Arbeitszeit.
  • Kunden erwarten eine Lösung, auch wenn der Fehler nicht bei dir liegt.
  • Die Technik ändert sich schnell, und Weiterbildung passiert oft in der Freizeit.
  • Der Beruf ist unbekannt, und viele verwechseln ihn mit dem Fachinformatiker.

Besser als sein Ruf

  • Du deckst Hardware, Netzwerk und Montage ab, und das können reine IT-Leute nicht.
  • Kleine Betriebe suchen genau diesen Service und finden ihn kaum.
  • Der Meisterbrief führt zu einem eigenen Betrieb mit niedrigem Kapitalbedarf.
  • Jeder Tag ist anders, weil jeder Kunde anders ist.
Ehrlicher Abgleich

Passt zu dir, wenn …

  • du IT, Elektronik und praktische Installation verbinden möchtest
  • du Kunden technische Zusammenhänge verständlich erklärst
  • du Störungen über mehrere Ebenen logisch eingrenzt
  • du wechselnde Einsatzorte und eigenständige Aufträge magst
  • Technik
  • Computer & IT

Nicht sicher?

Beantworte ein paar Fragen und sieh, welche Berufe zu dir passen. Ohne Anmeldung, in etwa 5 Minuten.

Passenden Beruf finden
Deine Zukunft

Das kannst du daraus machen

Die Ausbildung ist der Anfang, nicht das Ziel.

  • Meister/in im Informationstechniker-Handwerk

    Der Handwerksweg zur Betriebsführung, zur Ausbildungsberechtigung und zur Selbstständigkeit.

  • Netzwerk- und Serviceunternehmen

    Kleine und mittlere Betriebe brauchen jemanden, der Geräte, Netze und Software zusammen betreut. Genau dafür ist dieser Beruf gemacht.

  • Sicherheits- und Videotechnik

    Kameras, Zutritt, Alarm: ein wachsender Markt mit eigenen Vorschriften und guten Sätzen.

  • Eigener Betrieb im IT-Service

    Der Kapitalbedarf ist niedrig, und der Bedarf an verlässlichem Service ist überall vorhanden.

Das wusstest du wahrscheinlich nicht

Der Beruf ist zulassungspflichtiges Handwerk: Wer sich damit selbstständig machen will, braucht den Meisterbrief oder eine gleichgestellte Qualifikation.

Häufige Fragen

Was alle wissen wollen

Wie viel verdient man als Informationselektroniker/in?

In der Ausbildung liegt die Vergütung je nach Betrieb und Tarifbindung bei rund 1.020 € im ersten Jahr. Nach der Ausbildung liegt der Einstieg im Bereich des Elektrohandwerks; mit dem Meisterbrief oder eigenem Betrieb steigt er.

Was macht ein/e Informationselektroniker/in?

Du installierst, vernetzt und wartest Geräte und Systeme der Informationstechnik: Rechner, Netzwerke, Telefonanlagen, Kommunikations-, Sicherheits- und Medientechnik. Dazu kommt Beratung und Reparatur beim Kunden.

Was ist der Unterschied zum Fachinformatiker?

Der Fachinformatiker arbeitet in IT-Abteilungen oder Systemhäusern, oft an größeren Umgebungen. Du bist Handwerker: Du montierst, verkabelst, nimmst in Betrieb und arbeitest beim Kunden vor Ort.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Dreieinhalb Jahre. Bei guten Leistungen ist eine Verkürzung möglich.

Ähnliche Berufe

Probier es einfach aus

Fünf Minuten, und du hast eine Richtung. Du kannst es so oft machen, wie du willst, und wir speichern nichts, was auf dich zurückführt.

Passenden Beruf finden

Ihr Unternehmen bildet Informationselektroniker/in aus?

Zeigen Sie sich hier den passenden Bewerbern aus Ihrer Region, kostenlos.

Unternehmen eintragen