Elektroniker/in – Informations- und Systemtechnik
Informationssysteme, Elektronik & Software
- Dauer
- 42 Monate
- Vergütung im 1. Jahr
- ca. 1.304–1.373 €
- Ausbildungsart
- Duale Ausbildung
- Berufsfeld
- Elektro
Was du machst
Das sind die Aufgaben, die deinen Alltag ausmachen.
-
Systemanforderungen analysieren und technische Lösungen planen
-
elektronische Baugruppen und Rechnerkomponenten integrieren
-
Software, Betriebssysteme und Schnittstellen konfigurieren
-
Programme und Tests für eingebettete Systeme erstellen
-
Netzwerke, Funk- und Sicherheitssysteme einrichten
-
Fehler diagnostizieren und Systemänderungen dokumentieren
So sieht dein Arbeitsalltag aus
Du arbeitest an einem neuen oder bestehenden Informationssystem. Zuerst prüfst du Anforderungen, Architektur und Schnittstellen. Danach integrierst du Baugruppen, installierst Software und verbindest das System mit Netzwerken oder anderen Geräten. Beim Test kontrollierst du Datenflüsse, Reaktionszeiten und Sicherheit. Tritt ein Fehler auf, prüfst du Hardware, Programm, Betriebssystem und Kommunikation nacheinander. Änderungen und Testergebnisse werden vollständig dokumentiert.
Wo du arbeitest
Du arbeitest bei IT- und Elektronikunternehmen, Automatisierern, Telekommunikations-, Sicherheits-, Funk- oder Systemtechnikherstellern. Arbeitsorte sind Entwicklung, Systemintegration, Prüffeld und Kundenanlage.
So läuft dein Tag
Ehrlich aufgeschrieben, mit Uhrzeiten. Kein Tag ist wie der andere, so kann er aber aussehen.
-
7:30 Uhr
Systemunterlagen durchgehen: Was soll wohin, welche Schnittstellen sind vorgesehen.
-
9:00 Uhr
Schrank aufbauen und Komponenten verkabeln, Netzwerktechnik inbegriffen.
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11:00 Uhr
Rechner einrichten, Software installieren, Parameter setzen.
-
13:00 Uhr
Kommunikation prüfen.
Wenn zwei Geräte sich nicht verstehen, liegt es fast nie am Kabel allein.
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15:00 Uhr
Funktionsprüfung des Gesamtsystems und Messprotokolle schreiben.
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16:30 Uhr
Dokumentation und Übergabe.
So läuft die Ausbildung
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Form und Dauer
Duale Ausbildung in der Industrie
42 Monate
Lernorte: Unternehmen und Berufsschule. Im Unternehmen arbeitest du mit, in der Berufsschule kommt die Theorie dazu.
Geprüft wird vor der zuständigen Kammer: einmal im Verlauf der Ausbildung und einmal am Ende.
-
Welchen Abschluss du brauchst
Ein bestimmter Schulabschluss ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Die meisten Betriebe stellen mit mittlerem Abschluss ein. Hilfreich sind besonders Informatik, Physik, Mathematik.
Das ist eine Orientierung, keine harte Grenze. Betriebe achten auch auf Motivation, Zuverlässigkeit, praktische Erfahrungen und ein überzeugendes Praktikum.
-
Einsatzgebiete
Das Einsatzgebiet bestimmt, welche Systemarchitekturen und Branchenanwendungen du besonders intensiv bearbeitest.
– Automatisierungssysteme
– Embedded Systems
– Funktechnische Systeme
– Informations- und Kommunikationssysteme
– Signal- und Sicherheitssysteme
- Hardware- und Softwarekomponenten auswählen und integrieren
- Betriebssysteme, Netzwerke und Schnittstellen konfigurieren
- Programme und eingebettete Systeme entwickeln
- Funk-, Signal-, Sicherheits- oder Kommunikationssysteme aufbauen
- Mess- und Testverfahren automatisieren
- IT-Sicherheit und Datenschutz berücksichtigen
- Systeme in Betrieb nehmen, warten und dokumentieren
Was du verdienst
Als Bandbreite, weil Region und Tarif unterscheiden. Ehrlich statt geschönt.
1. Ausbildungsjahr
ca. 1.304–1.373 €
2. Ausbildungsjahr
ca. 1.378–1.408 €
3. Ausbildungsjahr
ca. 1.443–1.489 €
4. Ausbildungsjahr
ca. 1.478–1.563 €
Nach der Ausbildung
Einstieg
ca. 3.200–3.800 € brutto im Monat
Mit Spezialisierung, Meister oder Techniker
ca. 4.200–5.500 € brutto im Monat
Die Elektroindustrie zahlt nach Flächentarif. Wer an der Schnittstelle zur IT arbeitet, hat zusätzlich einen Markt, der über den eigenen Betrieb hinausgeht. Frag im Bewerbungsgespräch nach Tarifbindung und Weiterbildungsbudget.
Regionale Tarifbeispiele der Metall- und Elektroindustrie ab April 2026, brutto pro Monat
Tarifgebiet, Branche und Ausbildungsbetrieb bestimmen die genaue Vergütung.
Beides gehört dazu
Wir sagen dir auch, was anstrengend ist. Lies beides, bevor du dich entscheidest.
Ehrlich anstrengend
- Du sitzt zwischen zwei Welten: Die Elektriker halten dich für IT, die IT für einen Elektriker.
- Fehlersuche in Kommunikationssystemen kann lange dauern und ergebnislos bleiben.
- Bei Inbetriebnahmen ist Termindruck die Regel.
- Die Technik ändert sich schnell, und Weiterbildung ist keine Kür.
Besser als sein Ruf
- Die Ausbildungsvergütung gehört zu den höchsten überhaupt.
- Die Verbindung aus Elektrotechnik und IT ist selten und wird gut bezahlt.
- Produktion und IT wachsen zusammen, und genau dort sitzt dieser Beruf.
- Der Weg über Meister, Techniker oder in die IT-Sicherheit steht offen.
Passt zu dir, wenn …
- du Elektronik und Informatik gleich spannend findest
- du gerne an Schnittstellen und Datenflüssen arbeitest
- du komplexe Fehler logisch zerlegen kannst
- du technische Dokumentation sorgfältig führst
- Technik
- Computer & IT
- Analytisches Denken
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Die Ausbildung ist der Anfang, nicht das Ziel.
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Netzwerk- und Kommunikationstechnik
Industrienetze planen, aufbauen und absichern. Wer Protokolle wirklich versteht, wird gebraucht, wo Fertigung und IT zusammenwachsen.
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Systemintegration und Inbetriebnahme
Steuerungen, Rechner und Kommunikationstechnik zu einem funktionierenden Ganzen verbinden, oft beim Kunden.
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Industriemeister/in oder Techniker/in
Beide Wege führen in Projektierung, Planung und Führung und sind berufsbegleitend machbar.
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IT-Sicherheit in der Produktion
Produktionsanlagen hängen am Netz und sind selten dafür gebaut. Sie abzusichern ist ein wachsendes Feld mit wenigen Fachleuten.
Das wusstest du wahrscheinlich nicht
Der Beruf sitzt genau dort, wo Fertigung und IT zusammentreffen. Genau diese Stelle ist bei Störungen die unklarste: Zwei Fachabteilungen schauen auf dasselbe Problem und sehen unterschiedliche Ursachen.
Was alle wissen wollen
Wie viel verdient man als Elektroniker/in für Informations- und Systemtechnik?
In der Ausbildung liegt die Vergütung in tarifgebundenen Industriebetrieben zwischen rund 1.300 und 1.370 € im ersten Jahr. Nach der Ausbildung liegt der Einstieg deutlich über dem Durchschnitt.
Was macht ein/e Elektroniker/in für Informations- und Systemtechnik?
Du baust und betreust Systeme aus Elektronik, Rechnertechnik und Kommunikation: Komponenten montieren und verkabeln, Software installieren und parametrieren, Netze einrichten, prüfen und Fehler suchen.
Was ist der Unterschied zum Fachinformatiker?
Der Fachinformatiker kommt von der IT-Seite. Du kommst von der Elektrotechnik und arbeitest an der Hardware, an Schnittstellen und an der Verbindung zur Anlagentechnik.
Wie lange dauert die Ausbildung?
Dreieinhalb Jahre. Bei guten Leistungen ist eine Verkürzung möglich.
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