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Fertigungsmechaniker/in

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Du montierst Maschinen, Fahrzeuge, Geräte und weitere Serienprodukte aus vielen Einzelteilen. Du planst die Reihenfolge, richtest Montageplätze ein, verbindest Bauteile und prüfst Funktion und Qualität.

Industrie, Montage & Produktion

Dauer
3 Jahre
Vergütung im 1. Jahr
ca. 1.243–1.373 €
Ausbildungsart
Duale Ausbildung
Dein Job

Was du machst

Das sind die Aufgaben, die deinen Alltag ausmachen.

  • Montageaufträge und Stücklisten prüfen

  • Bauteile, Werkzeuge und Vorrichtungen bereitstellen

  • mechanische, elektrische und pneumatische Teile montieren

  • Verbindungen herstellen und Baugruppen einstellen

  • Montageanlagen bedienen und Störungen beheben

  • Funktion, Maße und Qualität dokumentieren

So sieht dein Arbeitsalltag aus

Du prüfst Stückliste, Zeichnung und geplanten Arbeitsablauf und richtest deinen Montageplatz ein. Bauteile werden verschraubt, gesteckt, geklebt oder mit weiteren Verfahren verbunden. Drehmomente und Reihenfolge müssen stimmen. Danach stellst du Funktionen ein und prüfst das Produkt mit Mess- und Prüfmitteln. Bei einer Abweichung suchst du, ob Bauteil, Montagefolge, Werkzeug oder Anlage die Ursache ist.

Wo du arbeitest

Du arbeitest in Fahrzeug-, Maschinen-, Anlagen-, Elektro- und Haushaltsgeräteindustrie sowie bei Zulieferern. Arbeitsorte sind Montagehalle, Prüffeld und Produktionsplanung.

Ein Tag als Fertigungsmechaniker/in

So läuft dein Tag

Ehrlich aufgeschrieben, mit Uhrzeiten. Kein Tag ist wie der andere, so kann er aber aussehen.

  1. 6:00 Uhr

    Schichtübergabe, Stückzahlen und Störungen des Vortags.

  2. 6:30 Uhr

    Arbeitsplatz rüsten, Vorrichtungen und Werkzeuge prüfen.

  3. 8:00 Uhr

    Montage im Takt, Prüfschritte einhalten.

  4. 10:30 Uhr

    Fehlerbild aufgetreten: Ursache eingrenzen, Linie kurz stoppen.

  5. 13:00 Uhr

    Verbesserungsvorschlag umsetzen: Griffweg verkürzen.

  6. 14:30 Uhr

    Kennzahlen aufnehmen und Übergabe schreiben.

Der Weg

So läuft die Ausbildung

  • Form und Dauer

    Duale Ausbildung in der Industrie

    3 Jahre

    Lernorte: Unternehmen und Berufsschule. Im Unternehmen arbeitest du mit, in der Berufsschule kommt die Theorie dazu.

    Geprüft wird vor der zuständigen Kammer: einmal im Verlauf der Ausbildung und einmal am Ende.

  • Welchen Abschluss du brauchst

    Ein bestimmter Schulabschluss ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Die meisten Betriebe stellen mit mittlerem Abschluss ein. Hilfreich sind besonders Werken/Technik, Mathematik, Physik.

    Das ist eine Orientierung, keine harte Grenze. Betriebe achten auch auf Motivation, Zuverlässigkeit, praktische Erfahrungen und ein überzeugendes Praktikum.

  • Monoberuf

    Es gibt keine offiziellen Fachrichtungen. Produkt und Betrieb bestimmen Montageverfahren und technische Tiefe.

  • Montageaufträge planen und Arbeitsplätze einrichten
  • Bauteile und Baugruppen manuell und maschinell montieren
  • Verbindungstechniken und Drehmomente anwenden
  • elektrische, pneumatische und hydraulische Komponenten einbauen
  • Montageanlagen und digitale Assistenzsysteme bedienen
  • Funktionen und Qualität prüfen
  • Prozesse verbessern und Störungen beheben
Geld

Was du verdienst

Als Bandbreite, weil Region und Tarif unterscheiden. Ehrlich statt geschönt.

1. Ausbildungsjahr

1.243–1.373 €

2. Ausbildungsjahr

1.298–1.408 €

3. Ausbildungsjahr

1.379–1.489 €

Nach der Ausbildung

Einstieg

ca. 3.000–3.500 € brutto im Monat

Mit Linienverantwortung oder Schicht

ca. 3.700–4.800 € brutto im Monat

Die Automobil- und Zulieferindustrie zahlt am oberen Rand, mit Schichtzulagen und Sonderzahlungen.

Beispielhafte Industrie-Spanne 2026, brutto pro Monat

Die genaue Vergütung hängt vom Tarifgebiet und Ausbildungsbetrieb ab.

Klartext

Beides gehört dazu

Wir sagen dir auch, was anstrengend ist. Lies beides, bevor du dich entscheidest.

Ehrlich anstrengend

  • Taktarbeit: Der Rhythmus wird vorgegeben, nicht gewählt.
  • Schichtbetrieb ist die Regel.
  • Wiederholende Bewegungen belasten Schultern und Handgelenke.
  • Bei Störungen steht die ganze Linie, und alle schauen hin.

Besser als sein Ruf

  • Sehr gute Bezahlung in tarifgebundener Industrie.
  • Verbesserungsarbeit ist echter Gestaltungsspielraum.
  • Der Beruf ist die Basis für Meister- und Technikerwege.
  • Fertigungsmechaniker werden in Zuliefer- und Endmontage gleichermaßen gesucht.
Ehrlicher Abgleich

Passt zu dir, wenn …

  • du gerne Bauteile zu einem funktionierenden Produkt zusammensetzt
  • du in Serienprozessen genau und zuverlässig bleibst
  • du mit Werkzeugen, Vorrichtungen und digitalen Anweisungen arbeitest
  • du Team- und Schichtarbeit akzeptieren kannst
  • Handwerk
  • Maschinen
  • Körperliche Arbeit

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Deine Zukunft

Das kannst du daraus machen

Die Ausbildung ist der Anfang, nicht das Ziel.

  • Montagelinienverantwortung

    Wer eine Linie betreut, sorgt dafür, dass Takt und Qualität stimmen.

  • Industriemeister Metall

    Die Aufstiegsfortbildung führt in Schicht- und Bereichsleitung.

  • Prozessoptimierung

    Abläufe verbessern und Verschwendung finden ist ein eigenes Feld mit Methodik.

  • Qualitätssicherung

    Prüfen, dokumentieren, Fehlerursachen finden.

Das wusstest du wahrscheinlich nicht

In der Serienmontage wird die Reihenfolge der Handgriffe genau untersucht: Wo eine Schraube liegt und wie weit der Arm greift, entscheidet über Sekunden, und Sekunden über tausende Teile am Tag. Deshalb baut man Arbeitsplätze um, bevor man Menschen antreibt.

Häufige Fragen

Was alle wissen wollen

Was macht ein/e Fertigungsmechaniker/in?

Du montierst Baugruppen und Produkte in Serie: Teile vorbereiten, Baugruppen fügen, Anlagen und Vorrichtungen bedienen, Funktionen prüfen, Abläufe verbessern.

Wie viel verdient man als Fertigungsmechaniker/in?

In der Ausbildung liegt die tarifliche Vergütung bei rund 1.243 bis 1.373 € im ersten Jahr. Nach der Ausbildung ist der Verdienst in der Metall- und Elektroindustrie tariflich geregelt und liegt über dem Durchschnitt.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Drei Jahre.

Was ist der Unterschied zum Industriemechaniker?

Der Industriemechaniker hält Anlagen instand. Der Fertigungsmechaniker arbeitet in der Serienmontage und optimiert Abläufe.

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