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Altenpflegehelfer/in

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In dieser Ausbildung arbeitest du an Unterstützung älterer Menschen in Pflege, Mobilität und Alltag. Theorie, praktische Übungen und Praxiseinsätze greifen ineinander – der genaue Ablauf hängt bei landesrechtlichen Bildungsgängen von Bundesland und Schule ab.

Pflege, Gesundheit & Assistenz

Dauer
2 Jahre
Finanzierung
Meist ohne Vergütung
Ausbildungsart
Schulische Ausbildung
Dein Job

Was du machst

Das sind die Aufgaben, die deinen Alltag ausmachen.

  • Menschen bei Körperpflege und Mobilität unterstützen

  • Vitalzeichen und Veränderungen beobachten

  • Mahlzeiten und Alltagshandlungen begleiten

  • Pflegemaßnahmen vorbereiten und dokumentieren

  • Hygiene- und Schutzregeln einhalten

  • mit Pflegefachkräften und Angehörigen kommunizieren

So sieht dein Arbeitsalltag aus

Der Tag beginnt je nach Lernort mit Unterricht, Labor, Werkstatt, Training oder einem Praxiseinsatz. Du planst Aufgaben rund um Unterstützung älterer Menschen in Pflege, Mobilität und Alltag, arbeitest nach fachlichen Vorgaben und hältst Ergebnisse fest. In Praxisphasen übernimmst du schrittweise echte Aufgaben unter Anleitung. Wichtig ist, dass du Rückmeldungen nutzt, Sicherheits- und Qualitätsregeln einhältst und Theorie auf konkrete Situationen überträgst.

Wo du arbeitest

Du arbeitest in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, ambulanten Diensten, Tagespflege oder Einrichtungen für Menschen mit Unterstützungsbedarf.

Ein Tag als Altenpflegehelfer/in

So läuft dein Tag

Ehrlich aufgeschrieben, mit Uhrzeiten. Kein Tag ist wie der andere, so kann er aber aussehen.

  1. 6:30 Uhr

    Übergabe und Blick auf die Nacht: Wer hat schlecht geschlafen?

  2. 7:00 Uhr

    Körperpflege und Ankleiden, so viel Selbstständigkeit wie möglich lassen.

  3. 8:30 Uhr

    Frühstück begleiten, Trinkmenge im Blick behalten.

  4. 10:30 Uhr

    Mobilisation und Bewegungsangebot in der Gruppe.

  5. 13:00 Uhr

    Mittagessen und Ruhephase begleiten.

  6. 14:00 Uhr

    Beobachtungen dokumentieren und übergeben.

Der Weg

So läuft die Ausbildung

  • Form und Dauer

    landesrechtlich geregelt

    Pflegeschule beziehungsweise Berufsfachschule mit umfangreichen Praxiseinsätzen

    landesabhängig meist 12–24 Monate

    Lernorte: Pflegeschule und Einrichtungen der stationären oder ambulanten Pflege

    Praxisanteil: umfangreiche Einsätze in Pflegeeinrichtungen oder Kliniken

  • Zugang und Voraussetzungen

    Oft reicht der Hauptschulabschluss oder ein mittlerer Abschluss, dazu kommt der Nachweis der gesundheitlichen Eignung. Was genau gilt, hängt vom Bundesland ab.

    Zugang, Dauer, Abschlussbezeichnung und Schulangebot können sich zwischen den Bundesländern unterscheiden.

    Abschluss: staatlich geprüfter oder staatlich anerkannter Berufsabschluss; genaue Bezeichnung ist landes- oder bundesrechtlich festgelegt

  • Ausbildungsvarianten

    Der Bildungsgang ist bereits als eigenes schulisches Berufsprofil geführt. Inhalte, Schwerpunkte und Zusatzabschlüsse können sich bei landesrechtlichen Ausbildungen nach Bundesland und Schule unterscheiden.

  • Grundlagen von Anatomie und Pflege verstehen
  • Menschen bei Körperpflege und Bewegung unterstützen
  • Gesundheitszustand beobachten und weitergeben
  • Hygiene und Infektionsschutz anwenden
  • Pflegedokumentation führen
  • Notfälle erkennen und Hilfe einleiten
  • Menschen respektvoll und ressourcenorientiert begleiten
Geld

Was die Ausbildung kostet

Als Bandbreite, weil Region und Tarif unterscheiden. Ehrlich statt geschönt.

Nach der Ausbildung

Einstieg

ca. 2.300–2.700 € brutto im Monat

Nach Anschluss der Fachausbildung

ca. 3.300–3.700 € brutto im Monat

Zuschläge für Schicht, Nacht und Wochenende kommen dazu. Tarifgebundene Träger zahlen deutlich besser.

Modell: vollzeitschulische oder fachschulische Ausbildung mit Praktika Ausbildungsvergütung: meist keine laufende Ausbildungsvergütung; Praxisphasen können im Einzelfall bezahlt sein Schulgeld: öffentliche Schulen häufig schulgeldfrei; private Schulen können Gebühren verlangen Förderung: Schüler-BAföG, Aufstiegs-BAföG oder Landesförderung können je nach Bildungsgang möglich sein

Kosten und Förderung unterscheiden sich nach Bundesland, Schule und persönlicher Situation.

Klartext

Beides gehört dazu

Wir sagen dir auch, was anstrengend ist. Lies beides, bevor du dich entscheidest.

Ehrlich anstrengend

  • Schichtdienst, Wochenenden und Feiertage.
  • Körperlich schwer, vor allem beim Umlagern.
  • Abschiede gehören zum Alltag.
  • Als Endabschluss bleibt der Verdienst begrenzt.

Besser als sein Ruf

  • Kurzer Weg zu einem anerkannten Abschluss.
  • Sehr gute Grundlage für die dreijährige Pflegeausbildung.
  • Menschen, mit denen du täglich arbeitest, freuen sich auf dich.
  • Übernahme ist praktisch überall sicher.
Ehrlicher Abgleich

Passt zu dir, wenn …

  • du Menschen geduldig und respektvoll unterstützt
  • du Nähe, Pflege und körperliche Arbeit akzeptierst
  • du Veränderungen aufmerksam bemerkst
  • du zuverlässig im Team arbeitest
  • Menschenkontakt
  • Körperliche Arbeit

Nicht sicher?

Beantworte ein paar Fragen und sieh, welche Berufe zu dir passen. Ohne Anmeldung, in etwa 5 Minuten.

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Deine Zukunft

Das kannst du daraus machen

Die Ausbildung ist der Anfang, nicht das Ziel.

  • Ausbildung zur Pflegefachkraft

    Der Abschluss wird in der Regel angerechnet und verkürzt die dreijährige Ausbildung.

  • Betreuung von Menschen mit Demenz

    Zusatzqualifikationen für Betreuung und Alltagsbegleitung.

  • Ambulanter Dienst

    Wer selbstständig arbeiten will, findet dort mehr Eigenverantwortung.

  • Praxisvorsprung

    Mit einem Jahr Praxis startet die Fachausbildung deutlich leichter.

Das wusstest du wahrscheinlich nicht

In der Altenpflege gilt der Grundsatz der aktivierenden Pflege: Es wird nicht abgenommen, was jemand noch selbst kann, auch wenn es länger dauert. Was ein Mensch aufgibt, kommt selten zurück, und genau deshalb ist Geduld hier eine fachliche Leistung.

Häufige Fragen

Was alle wissen wollen

Was macht ein/e Altenpflegehelfer/in?

Du unterstützt ältere Menschen im Alltag: Körperpflege, Ernährung, Mobilisation, Begleitung und Beschäftigung, dazu einfache pflegerische Aufgaben und Dokumentation.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Ein bis zwei Jahre, je nach Bundesland. Der Abschluss ist landesrechtlich geregelt.

Wie viel verdient man als Altenpflegehelfer/in?

In der Ausbildung wird meist nach Tarif oder Landesregelung vergütet. Nach der Ausbildung liegt der Verdienst unter dem einer Pflegefachkraft, aber über dem ungelernter Hilfskräfte.

Was ist der Unterschied zur Pflegefachkraft?

Die Pflegefachkraft ist drei Jahre ausgebildet und darf deutlich mehr eigenständig tun, auch Behandlungspflege. Die Helferausbildung ist der Einstieg.

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