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Servicekaufmann/-frau - Luftverkehr

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Du betreust Fluggäste vom Check-in bis zur Ankunft, bearbeitest Tickets und Gepäckfälle und unterstützt die Flugabfertigung. Internationale Kommunikation, Zeitdruck und Sicherheitsvorgaben prägen den Flughafenalltag.

Flughafen, Reisen & Kundenservice

Dauer
3 Jahre
Vergütung im 1. Jahr
ca. 1.160–1.420 €
Ausbildungsart
Duale Ausbildung
Dein Job

Was du machst

Das sind die Aufgaben, die deinen Alltag ausmachen.

  • Fluggäste informieren und beim Check-in unterstützen

  • Reisedokumente, Tickets und Buchungen bearbeiten

  • Boarding und Passagierströme koordinieren

  • Gepäckermittlung und Unregelmäßigkeiten bearbeiten

  • operative Flugzeugabfertigung organisatorisch unterstützen

  • Service-, Sicherheits- und Qualitätsdaten dokumentieren

So sieht dein Arbeitsalltag aus

Zu Beginn prüfst du Auftrag, Unterlagen, Material und offene Termine. Danach stehen meist diese Aufgaben an: Fluggäste informieren und beim Check-in unterstützen; Reisedokumente, Tickets und Buchungen bearbeiten; Boarding und Passagierströme koordinieren. Später kommen hinzu: Gepäckermittlung und Unregelmäßigkeiten bearbeiten; operative Flugzeugabfertigung organisatorisch unterstützen; Service-, Sicherheits- und Qualitätsdaten dokumentieren. Die genaue Reihenfolge hängt vom Betrieb und vom aktuellen Auftrag ab. Ergebnisse werden kontrolliert, Abweichungen dokumentiert und der Arbeitsbereich sauber übergeben.

Wo du arbeitest

Du arbeitest an Flughäfen, bei Fluggesellschaften, Abfertigungsunternehmen, Bodenverkehrsdiensten und Luftverkehrsagenturen.

Ein Tag als Servicekaufmann/-frau - Luftverkehr

So läuft dein Tag

Ehrlich aufgeschrieben, mit Uhrzeiten. Kein Tag ist wie der andere, so kann er aber aussehen.

  1. 4:30 Uhr

    Schichtbeginn vor dem ersten Abflug, Schalter öffnen, Systeme prüfen.

  2. 5:00 Uhr

    Check-in: Gepäck aufgeben, Ausweise prüfen, Sitzplätze vergeben.

  3. 7:30 Uhr

    Boarding steuern, Anschlussgäste im Blick behalten.

  4. 10:00 Uhr

    Ein Flug ist gestrichen: Umbuchungen, Hotelgutscheine, Fahrgastrechte erklären.

  5. 13:00 Uhr

    Sondergepäck und Tiere abfertigen, Papiere prüfen.

  6. 14:30 Uhr

    Übergabe an die Spätschicht, offene Fälle dokumentieren.

Der Weg

So läuft die Ausbildung

  • Form und Dauer

    Duale Ausbildung bei Flughäfen und Luftverkehrsunternehmen

    3 Jahre

    Lernorte: Unternehmen und Berufsschule. Im Unternehmen arbeitest du mit, in der Berufsschule kommt die Theorie dazu.

    Geprüft wird vor der zuständigen Kammer: einmal im Verlauf der Ausbildung und einmal am Ende.

  • Welchen Abschluss du brauchst

    Ein bestimmter Schulabschluss ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Die meisten Betriebe stellen mit mittlerem Abschluss oder Hochschulreife ein. Hilfreich sind besonders Englisch, Deutsch, Geografie, Wirtschaft/Recht.

    Das ist eine Orientierung, keine harte Grenze. Betriebe achten auch auf Motivation, Zuverlässigkeit, praktische Erfahrungen und ein überzeugendes Praktikum.

  • Monoberuf

    Es gibt keine offiziellen Fachrichtungen. Flughafen, Fluggesellschaft und Einsatzabteilung prägen Check-in, Ticketing, Gepäck, Lounge oder operative Abfertigung.

  • Luftverkehrsprodukte und Flughafenprozesse verstehen
  • Fluggäste beraten und betreuen
  • Buchungs- und Abfertigungssysteme bedienen
  • Check-in, Boarding und Gepäckprozesse bearbeiten
  • Sicherheits- und Einreisevorgaben beachten
  • Beschwerden und Störungen lösen
  • kaufmännische Grundlagen und Qualität anwenden
Geld

Was du verdienst

Als Bandbreite, weil Region und Tarif unterscheiden. Ehrlich statt geschönt.

1. Ausbildungsjahr

ab ca. 1.160 €

2. Ausbildungsjahr

arbeitgeberabhängig steigend

3. Ausbildungsjahr

bis ca. 1.420 €

Nach der Ausbildung

Einstieg

ca. 2.800–3.300 € brutto im Monat

Mit Erfahrung oder Stationsverantwortung

ca. 3.400–4.400 € brutto im Monat

Große Unternehmen sind tarifgebunden. Schicht-, Nacht- und Feiertagszuschläge machen einen spürbaren Teil aus.

Aktuelles Arbeitgeberbeispiel im Luftverkehr, brutto pro Monat

Flughäfen und Luftverkehrsunternehmen nutzen unterschiedliche Tarif- und Haustarife.

Klartext

Beides gehört dazu

Wir sagen dir auch, was anstrengend ist. Lies beides, bevor du dich entscheidest.

Ehrlich anstrengend

  • Sehr frühe und sehr späte Schichten, auch an Feiertagen.
  • Bei Störungen bist du das Gesicht der Airline, obwohl du den Ausfall nicht verursacht hast.
  • Stehen und Gehen über die gesamte Schicht.
  • Sicherheitsvorgaben lassen keinen Ermessensspielraum, auch wenn ein Gast das anders sieht.

Besser als sein Ruf

  • Hohe Ausbildungsvergütung und tarifliche Zuschläge.
  • Internationales Umfeld mit sehr viel Menschenkontakt.
  • Vergünstigte Flüge gehören bei vielen Unternehmen dazu.
  • Kein Tag verläuft wie geplant, und genau das mögen viele an dem Beruf.
Ehrlicher Abgleich

Passt zu dir, wenn …

  • du internationale Kundschaft gerne betreust
  • du auch bei Verspätungen freundlich und organisiert bleibst
  • du Englisch und digitale Systeme sicher nutzt
  • du Schicht-, Nacht-, Wochenend- und Feiertagsarbeit akzeptierst
  • Organisation
  • Sprache
  • Kommunikation

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Deine Zukunft

Das kannst du daraus machen

Die Ausbildung ist der Anfang, nicht das Ziel.

  • Abfertigung und Stationsleitung

    Wer eine Station führt, verantwortet Personal, Pünktlichkeit und Abläufe am Flugzeug.

  • Sicherheit und Zulassungen

    Luftsicherheit und Gefahrgut sind Fachgebiete mit Nachweisen und regelmäßiger Schulung.

  • Vertrieb und Firmenkunden

    Reisebüros und Geschäftskunden brauchen feste Ansprechpartner mit Tarifwissen.

  • Fachwirt oder Studium

    Über Fortbildung oder Studium geht es in Planung und Führung.

Das wusstest du wahrscheinlich nicht

Gepäck wird nicht dem Gast zugeordnet, sondern dem Flug, und bleibt es auch: Steigt jemand nicht ein, muss sein bereits verladener Koffer wieder heruntergeholt werden. Deshalb dauert es, wenn kurz vor dem Abflug noch ein Name ausgerufen wird.

Häufige Fragen

Was alle wissen wollen

Was macht ein/e Servicekaufmann/-frau im Luftverkehr?

Du betreust Fluggäste und den Ablauf am Boden: einchecken, Gepäck abfertigen, Umbuchungen und Sonderfälle bearbeiten, Boarding steuern, Tickets verkaufen und beraten.

Wie viel verdient man als Servicekaufmann/-frau im Luftverkehr?

In der Ausbildung liegt die Vergütung je nach Unternehmen bei rund 1.160 bis 1.420 € im ersten Jahr. Nach der Ausbildung ist der Verdienst tariflich geregelt, dazu Schicht- und Wochenendzuschläge.

Was ist der Unterschied zum Luftverkehrskaufmann?

Der Luftverkehrskaufmann arbeitet stärker in Disposition, Fracht und Planung. Der Servicekaufmann steht am Gast und am Flugzeug.

Arbeitet man im Schichtdienst?

Ja. Flugbetrieb beginnt früh und endet spät, Wochenenden und Feiertage eingeschlossen.

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