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Naturwerksteinmechaniker/in

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Du bearbeitest Natursteinplatten und Rohblöcke für Fassaden, Böden, Küchen, Denkmäler oder technische Bauteile. Sägen, Schleifen, Fräsen und Polieren verbinden schwere Maschinen mit genauer Oberflächenarbeit.

Naturstein, Maschinen & Bauprodukte

Dauer
3 Jahre
Vergütung im 1. Jahr
ca. 1.051 €
Ausbildungsart
Duale Ausbildung
Berufsfeld
Bau
Dein Job

Was du machst

Das sind die Aufgaben, die deinen Alltag ausmachen.

  • Naturstein nach Struktur und Fehlern beurteilen

  • Platten und Rohblöcke vermessen und markieren

  • Säge-, Schleif- und Fräsanlagen einrichten

  • Steine trennen, profilieren und bohren

  • Oberflächen schleifen, polieren und behandeln

  • Maße, Kanten, Farbe und Oberfläche kontrollieren

So sieht dein Arbeitsalltag aus

Zu Beginn prüfst du Auftrag, Unterlagen, Material und offene Termine. Danach stehen meist diese Aufgaben an: Naturstein nach Struktur und Fehlern beurteilen; Platten und Rohblöcke vermessen und markieren; Säge-, Schleif- und Fräsanlagen einrichten. Später kommen hinzu: Steine trennen, profilieren und bohren; Oberflächen schleifen, polieren und behandeln; Maße, Kanten, Farbe und Oberfläche kontrollieren. Die genaue Reihenfolge hängt vom Betrieb und vom aktuellen Auftrag ab. Wichtig ist, dass du Ergebnisse kontrollierst, Abweichungen dokumentierst und deinen Arbeitsbereich sauber übergibst.

Wo du arbeitest

Du arbeitest in Natursteinwerken, Steinmetzbetrieben, Platten- und Fassadenherstellern oder Unternehmen für Küchen- und Innenausbau.

Ein Tag als Naturwerksteinmechaniker/in

So läuft dein Tag

Ehrlich aufgeschrieben, mit Uhrzeiten. Kein Tag ist wie der andere, so kann er aber aussehen.

  1. 7:00 Uhr

    Auftrag und Zeichnung prüfen, passenden Rohblock auswählen.

  2. 7:30 Uhr

    Blocksäge einrichten und Zuschnitt starten.

    Wasser läuft dauernd mit.

  3. 10:00 Uhr

    Platten kalibrieren und schleifen, Oberfläche nach Vorgabe herstellen.

  4. 12:30 Uhr

    Ausschnitte und Kanten an der CNC fräsen, Programm kontrollieren.

  5. 14:30 Uhr

    Maße prüfen und Kanten von Hand nacharbeiten.

  6. 16:00 Uhr

    Teile verpacken und für den Transport sichern.

    Stein bricht an der Kante zuerst.

Der Weg

So läuft die Ausbildung

  • Form und Dauer

    Duale Ausbildung in der Natursteinindustrie

    3 Jahre

    Lernorte: Unternehmen und Berufsschule. Im Unternehmen arbeitest du mit, in der Berufsschule kommt die Theorie dazu.

    Geprüft wird vor der zuständigen Kammer: einmal im Verlauf der Ausbildung und einmal am Ende.

  • Welchen Abschluss du brauchst

    Ein bestimmter Schulabschluss ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Die meisten Betriebe stellen mit Hauptschulabschluss oder mittlerem Abschluss ein. Hilfreich sind besonders Werken/Technik, Mathematik, Geografie/Geologie, Physik.

    Das ist eine Orientierung, keine harte Grenze. Betriebe achten auch auf Motivation, Zuverlässigkeit, praktische Erfahrungen und ein überzeugendes Praktikum.

  • Fachrichtungen

    Maschinenbearbeitungstechnik konzentriert sich auf automatisierte Formgebung, Schleiftechnik auf Oberflächen und Steinmetztechnik auf handwerklich geprägte Bauteile und Details.

    – Maschinenbearbeitungstechnik

    – Schleiftechnik

    – Steinmetztechnik

  • Natursteinarten und Materialfehler erkennen
  • Zeichnungen und Aufmaße nutzen
  • CNC- und konventionelle Steinmaschinen bedienen
  • sägen, fräsen, schleifen, bohren und polieren
  • Werkstücke transportieren und sicher spannen
  • Oberflächen und Kanten prüfen
  • eine Fachrichtung vertiefen
Geld

Was du verdienst

Als Bandbreite, weil Region und Tarif unterscheiden. Ehrlich statt geschönt.

1. Ausbildungsjahr

1.051 €

2. Ausbildungsjahr

1.168 €

3. Ausbildungsjahr

1.372 €

Nach der Ausbildung

Einstieg

ca. 2.400–2.900 € brutto im Monat

Mit CNC-Erfahrung oder Meisterbrief

ca. 3.000–4.000 € brutto im Monat

Die Spanne hängt stark vom Betrieb ab. Werke mit Industrietarif zahlen mehr als kleine Betriebe. Frag im Bewerbungsgespräch nach Tarifbindung.

Branchenorientierung Naturstein und Steine-Erden 2025, brutto pro Monat

Die Werte dienen als Branchenorientierung; Tarifgebiet und Betrieb können abweichen.

Klartext

Beides gehört dazu

Wir sagen dir auch, was anstrengend ist. Lies beides, bevor du dich entscheidest.

Ehrlich anstrengend

  • Laut, staubig und nass. Steinbearbeitung ist beides zugleich.
  • Schwere Teile: Auch eine kleine Platte wiegt mehr, als sie aussieht.
  • Fehler sind teuer, weil der Rohblock nicht zurückgelegt werden kann.
  • Quarzstaub verlangt konsequenten Atemschutz und Absaugung.

Besser als sein Ruf

  • Du arbeitest mit einem Material, das Jahrhunderte hält.
  • Moderne Werke sind hochtechnisiert: CNC, Wasserstrahl, automatische Sägen.
  • Ein seltener Beruf mit guten Chancen auf Übernahme.
  • Jedes Stück ist anders, weil kein Block dem anderen gleicht.
Ehrlicher Abgleich

Passt zu dir, wenn …

  • du Naturmaterial und große Maschinen verbinden möchtest
  • du trotz schwerer Werkstücke auf feine Oberflächen achtest
  • du räumlich denkst und Maße sicher überträgst
  • du Staubschutz und Maschinensicherheit konsequent einhältst
  • Handwerk
  • Maschinen
  • Körperliche Arbeit
  • Räumliches Denken

Nicht sicher?

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Deine Zukunft

Das kannst du daraus machen

Die Ausbildung ist der Anfang, nicht das Ziel.

  • CNC-Bearbeitung

    Steinsägen und Fräsen laufen heute programmgesteuert. Wer sie programmiert, ist im Werk unverzichtbar.

  • Meister/in im Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk

    Der Meisterweg führt zu Betriebsleitung und eigener Werkstatt.

  • Restaurierung

    Historische Bauteile aus Naturstein nachzuarbeiten ist ein Fachgebiet mit eigener Fortbildung.

  • Werkleitung und Kalkulation

    Wer Aufträge kalkuliert und Zuschnitte plant, entscheidet, ob ein Block wirtschaftlich genutzt wird.

Das wusstest du wahrscheinlich nicht

Naturstein hat eine Lagerrichtung aus seiner Entstehung. Wird eine Platte quer dazu eingebaut, kann sie über Jahre abblättern. Wo bei einem Block „oben" ist, entscheidet deshalb nicht die Optik, sondern die Geologie.

Häufige Fragen

Was alle wissen wollen

Was macht ein/e Naturwerksteinmechaniker/in?

Du verarbeitest Naturstein im Werk: Blöcke sägen, Platten zuschneiden, Oberflächen schleifen und polieren, Kanten profilieren, Bauteile nach Zeichnung herstellen.

Wie viel verdient man als Naturwerksteinmechaniker/in?

In der Ausbildung liegt die Vergütung bei rund 800 bis 1.000 € im ersten Jahr, je nach Betrieb und Region. Nach der Ausbildung liegt der Verdienst im Bereich vergleichbarer Handwerks- und Industrieberufe.

Was ist der Unterschied zum Steinmetz?

Der Steinmetz arbeitet stärker gestaltend und auch am Bau. Du arbeitest im Werk an Maschinen und stellst Bauteile und Platten her.

Arbeitet man nur mit Maschinen?

Überwiegend, aber nicht nur. Anrisse, Nacharbeit und Sonderteile sind Handarbeit.

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Fünf Minuten, und du hast eine Richtung. Du kannst es so oft machen, wie du willst, und wir speichern nichts, was auf dich zurückführt.

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