Leitungsbauer/in - Infrastrukturtechnik
Tiefbau, Leitungen & Infrastruktur
- Dauer
- 3 Jahre
- Vergütung im 1. Jahr
- ca. 1.122 €
- Ausbildungsart
- Duale Ausbildung
- Berufsfeld
- Bau
Was du machst
Das sind die Aufgaben, die deinen Alltag ausmachen.
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Baustellen einrichten und Leitungsverläufe prüfen
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Gräben und Baugruben herstellen und sichern
-
Rohre, Kabelschutz und Formstücke verlegen
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Verbindungen schweißen, stecken oder flanschen
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Dichtheit, Lage und Funktion prüfen
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Gräben verfüllen und Oberflächen wiederherstellen
So sieht dein Arbeitsalltag aus
Zu Beginn prüfst du Auftrag, Unterlagen, Material und offene Termine. Danach stehen meist diese Aufgaben an: Baustellen einrichten und Leitungsverläufe prüfen; Gräben und Baugruben herstellen und sichern; Rohre, Kabelschutz und Formstücke verlegen. Später kommen hinzu: Verbindungen schweißen, stecken oder flanschen; Dichtheit, Lage und Funktion prüfen; Gräben verfüllen und Oberflächen wiederherstellen. Die genaue Reihenfolge hängt vom Betrieb und vom aktuellen Auftrag ab. Wichtig ist, dass du Ergebnisse kontrollierst, Abweichungen dokumentierst und deinen Arbeitsbereich sauber übergibst.
Wo du arbeitest
Du arbeitest bei Tiefbauunternehmen, Versorgungsbetrieben, Netzbetreibern und Infrastrukturunternehmen auf wechselnden Baustellen.
So läuft dein Tag
Ehrlich aufgeschrieben, mit Uhrzeiten. Kein Tag ist wie der andere, so kann er aber aussehen.
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6:30 Uhr
Einweisung und Leitungsauskunft prüfen.
Vor dem ersten Spatenstich weiß man, was unten liegt.
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7:30 Uhr
Graben herstellen, vorhandene Leitungen von Hand freilegen.
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10:00 Uhr
Rohre verbinden: schweißen, verpressen oder muffen, je nach Medium.
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12:30 Uhr
Druckprüfung ansetzen und protokollieren.
Ohne Protokoll keine Abnahme.
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14:30 Uhr
Verfüllen, verdichten, Trassenwarnband einlegen.
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16:30 Uhr
Oberfläche schließen, Absperrung für die Nacht kontrollieren.
So läuft die Ausbildung
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Form und Dauer
Duale Ausbildung in Bauindustrie und Handwerk
3 Jahre
Lernorte: Unternehmen und Berufsschule. Im Unternehmen arbeitest du mit, in der Berufsschule kommt die Theorie dazu.
Geprüft wird vor der zuständigen Kammer: einmal im Verlauf der Ausbildung und einmal am Ende.
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Welchen Abschluss du brauchst
Ein bestimmter Schulabschluss ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Als Orientierung nennen viele Betriebe: Hauptschulabschluss oder mittlerer Abschluss. Hilfreich sind besonders Werken/Technik, Mathematik, Physik, Geografie.
Das ist eine Orientierung, keine harte Grenze. Betriebe achten auch auf Motivation, Zuverlässigkeit, praktische Erfahrungen und ein überzeugendes Praktikum.
-
Monoberuf
Es gibt keine offiziellen Fachrichtungen. Der konkrete Betrieb prägt die späteren Einsatzschwerpunkte.
- Pläne, Vermessung und Leitungsauskünfte nutzen
- Baugruben und Gräben sicher herstellen
- Rohr- und Leitungsmaterialien bearbeiten
- Verbindungen für verschiedene Medien herstellen
- Armaturen, Schächte und Einbauteile montieren
- Dichtheits- und Funktionsprüfungen durchführen
- digitale Baustellendokumentation und Umweltschutz anwenden
Was du verdienst
Als Bandbreite, weil Region und Tarif unterscheiden. Ehrlich statt geschönt.
1. Ausbildungsjahr
1.122 €
2. Ausbildungsjahr
1.351 €
3. Ausbildungsjahr
1.610 €
Nach der Ausbildung
Einstieg
ca. 2.900–3.400 € brutto im Monat
Mit Schweißnachweisen oder als Vorarbeiter
ca. 3.500–4.400 € brutto im Monat
Es gilt der Tarifvertrag des Bauhauptgewerbes, bei Netzbetreibern der TVöD. Frag nach Bereitschaftsdiensten, die werden zusätzlich vergütet.
Tarifliche Ausbildungsvergütung der Bauwirtschaft ab April 2026
Für gewerbliche Auszubildende der Bauwirtschaft gelten seit April 2026 bundeseinheitliche Werte.
Beides gehört dazu
Wir sagen dir auch, was anstrengend ist. Lies beides, bevor du dich entscheidest.
Ehrlich anstrengend
- Draußen bei jedem Wetter, oft im Straßenraum mit Verkehr daneben.
- Gasleitungen verzeihen keine Nachlässigkeit; Prüfungen sind streng und richtig so.
- Auswärtige Baustellen und Bereitschaft gehören in vielen Betrieben dazu.
- Schwere Rohre, enge Gräben, viel Handarbeit.
Besser als sein Ruf
- Bautarif mit Mindestlöhnen, dazu Auslöse und Bereitschaftsvergütung.
- Glasfaser, Fernwärme, Wasserstoffnetze: Der Bedarf steigt eher, als dass er fällt.
- Schweißnachweise sind eine Qualifikation, die sich direkt im Lohn zeigt.
- Der Wechsel zum Netzbetreiber ist ein realistischer Weg zu geregelten Zeiten.
Passt zu dir, wenn …
- du draußen arbeiten und Infrastruktur sichtbar mitbauen möchtest
- du körperlich belastbar und maschineninteressiert bist
- du sehr genau nach Plänen und Höhen arbeitest
- du im Baustellenteam zuverlässig handelst
- Technik
- Handwerk
- Körperliche Arbeit
- Arbeiten draußen
Nicht sicher?
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Die Ausbildung ist der Anfang, nicht das Ziel.
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Glasfaser und Breitband
Der Ausbau läuft seit Jahren und ist längst nicht fertig. Wer Leerrohre und Kabel legt, hat volle Auftragsbücher.
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Schweißen von Kunststoffrohren
Heizelementstumpfschweißen und Elektroschweißmuffen sind Verfahren mit Prüfnachweis. Ohne sie geht in der Gas- und Wasserversorgung nichts.
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Vorarbeiter und Polier
Über die Aufstiegsfortbildung führst du Kolonnen, planst Material und stimmst dich mit Netzbetreibern ab.
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Netzbetrieb
Stadtwerke und Netzbetreiber übernehmen gern Leute mit Baustellenerfahrung, mit Tarif des öffentlichen Dienstes.
Das wusstest du wahrscheinlich nicht
Über jeder verlegten Leitung liegt ein farbiges Trassenwarnband. Gelb für Gas, blau für Wasser, rot für Strom. Wer Jahre später gräbt, trifft zuerst das Band und dann erst die Leitung. Ein Stück Plastik als letzte Warnung.
Unternehmen mit diesem Beruf
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Karl Krumpholz Rohrbau GmbH
96317 Kronach
Ausbildungsplatz verfügbar Praktikum möglich
Was alle wissen wollen
Was macht ein/e Leitungsbauer/in?
Du verlegst Versorgungsleitungen: Gas, Wasser, Fernwärme, Strom und Datenkabel. Dazu gehören Graben, Verbau, Rohrverbindungen, Druckprüfung und Wiederherstellung der Oberfläche.
Wie viel verdient man als Leitungsbauer/in?
In der Ausbildung gilt der Bautarif mit rund 1.120 € im ersten Jahr. Nach der Ausbildung ist der Verdienst tariflich geregelt, mit Zuschlägen für Bereitschaft und auswärtige Baustellen.
Was ist der Unterschied zum Kanalbauer?
Der Kanalbauer bringt Abwasser weg, du bringst Versorgung hin: Gas, Wasser, Wärme, Strom, Daten. Die Grabenarbeit ähnelt sich, die Leitungen und Prüfungen sind andere.
Braucht man Schweißnachweise?
Für viele Arbeiten ja. Die Betriebe bilden das aus und lassen die Nachweise regelmäßig auffrischen.
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