Kaufmann/-frau - Tourismus und Freizeit
Tourismus, Freizeit & Erlebnisse
- Dauer
- 3 Jahre
- Vergütung im 1. Jahr
- ca. 1.004 €
- Ausbildungsart
- Duale Ausbildung
- Berufsfeld
- Gastronomie & Hotel
Was du machst
Das sind die Aufgaben, die deinen Alltag ausmachen.
-
Gäste zu Ausflügen, Veranstaltungen und Angeboten beraten
-
touristische Produkte und Pakete entwickeln
-
Buchungen, Tickets und Reservierungen bearbeiten
-
Veranstaltungen und Führungen organisieren
-
Marketing, Social Media und Informationsmaterial unterstützen
-
Besucherzahlen, Kosten und Rückmeldungen auswerten
So sieht dein Arbeitsalltag aus
Zu Beginn prüfst du Auftrag, Unterlagen, Material und offene Termine. Danach stehen meist diese Aufgaben an: Gäste zu Ausflügen, Veranstaltungen und Angeboten beraten; touristische Produkte und Pakete entwickeln; Buchungen, Tickets und Reservierungen bearbeiten. Später kommen hinzu: Veranstaltungen und Führungen organisieren; Marketing, Social Media und Informationsmaterial unterstützen; Besucherzahlen, Kosten und Rückmeldungen auswerten. Die genaue Reihenfolge hängt vom Betrieb und vom aktuellen Auftrag ab. Wichtig ist, dass du Ergebnisse kontrollierst, Abweichungen dokumentierst und deinen Arbeitsbereich sauber übergibst.
Wo du arbeitest
Du arbeitest bei Tourismusorganisationen, Freizeitparks, Museen, Naturparks, Besucherzentren, Kurverwaltungen, Erlebnisanbietern oder kommunalen Einrichtungen.
So läuft dein Tag
Ehrlich aufgeschrieben, mit Uhrzeiten. Kein Tag ist wie der andere, so kann er aber aussehen.
-
8:30 Uhr
Anfragen bearbeiten: Gruppen wollen Führungen, ein Reiseveranstalter fragt Kontingente an.
-
10:00 Uhr
Tourist-Information.
Beratung am Tresen, und die häufigste Frage ist die nach dem Wetter.
-
12:00 Uhr
Prospekt für die Sommersaison abstimmen: Texte, Bilder, Termine, Druckfreigabe.
-
14:00 Uhr
Veranstaltungsplanung: Standflächen, Genehmigungen, Auf- und Abbau, Sicherheitskonzept.
-
15:30 Uhr
Gästezahlen des Vormonats auswerten und für die Sitzung aufbereiten.
-
17:00 Uhr
Social-Media-Beiträge für die Woche vorbereiten.
So läuft die Ausbildung
-
Form und Dauer
Duale Ausbildung in Industrie und Handel
3 Jahre
Lernorte: Unternehmen und Berufsschule. Im Unternehmen arbeitest du mit, in der Berufsschule kommt die Theorie dazu.
Geprüft wird vor der zuständigen Kammer: einmal im Verlauf der Ausbildung und einmal am Ende.
-
Welchen Abschluss du brauchst
Ein bestimmter Schulabschluss ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Als Orientierung nennen viele Betriebe: mittlerer Abschluss oder Fachabitur. Hilfreich sind besonders Geografie, Deutsch, Englisch, Wirtschaft/Recht.
Das ist eine Orientierung, keine harte Grenze. Betriebe achten auch auf Motivation, Zuverlässigkeit, praktische Erfahrungen und ein überzeugendes Praktikum.
-
Monoberuf
Es gibt keine offiziellen Fachrichtungen. Der konkrete Betrieb prägt die späteren Einsatzschwerpunkte.
- Regionen, Zielgruppen und Freizeitmärkte analysieren
- Gäste informieren und beraten
- Produkte, Veranstaltungen und Pauschalen entwickeln
- Buchungs- und Vertriebssysteme bedienen
- Marketing und Öffentlichkeitsarbeit umsetzen
- Partner, Dienstleister und Termine koordinieren
- Qualität, Nachhaltigkeit und Kennzahlen bewerten
Was du verdienst
Als Bandbreite, weil Region und Tarif unterscheiden. Ehrlich statt geschönt.
1. Ausbildungsjahr
1.004 €
2. Ausbildungsjahr
1.109 €
3. Ausbildungsjahr
1.212 €
Nach der Ausbildung
Einstieg
ca. 2.400–2.800 € brutto im Monat
Mit Fachwirt oder Bereichsleitung
ca. 3.000–3.900 € brutto im Monat
Viele Stellen liegen bei Kommunen, Tourismusverbänden und kommunalen Gesellschaften und richten sich nach dem TVöD. Private Freizeiteinrichtungen zahlen unterschiedlich. Frag im Bewerbungsgespräch nach dem Träger und nach der Tarifbindung.
Durchschnittliche tarifliche Ausbildungsvergütung 2025, veröffentlicht 2026
Tourismusanbieter, öffentlicher Arbeitgeber und Region können abweichen.
Beides gehört dazu
Wir sagen dir auch, was anstrengend ist. Lies beides, bevor du dich entscheidest.
Ehrlich anstrengend
- Saison heißt Vollgas, Nebensaison heißt Vorbereitung. Urlaub liegt selten dort, wo du ihn willst.
- Veranstaltungen finden am Wochenende statt, und aufgebaut wird davor.
- Du arbeitest oft mit Ehrenamt, Politik und Betrieben zusammen, und alle haben eigene Vorstellungen.
- In kleinen Organisationen machst du alles: Beratung, Text, Zahlen, Aufbau. Spezialisierung dauert.
Besser als sein Ruf
- Viele Arbeitgeber sind kommunal, mit Tarifvertrag und sicherem Arbeitsplatz.
- Du siehst dein Ergebnis vor der Haustür: an einem vollen Marktplatz oder einer gut besuchten Führung.
- Der Beruf verbindet Marketing, Organisation und Kundenkontakt. Das ist breit und wird nicht langweilig.
- Es gibt ihn überall dort, wo Gäste hinkommen, also auch abseits der Großstädte.
Passt zu dir, wenn …
- du deine Region oder Freizeitangebote gerne vermittelst
- du offen auf Gäste und Partner zugehst
- du Veranstaltungen kreativ und zuverlässig organisierst
- du auch an Wochenenden oder in Saisonzeiten arbeiten kannst
- Organisation
- Sprache
- Kommunikation
Nicht sicher?
Beantworte ein paar Fragen und sieh, welche Berufe zu dir passen. Ohne Anmeldung, in etwa 5 Minuten.
Passenden Beruf findenDas kannst du daraus machen
Die Ausbildung ist der Anfang, nicht das Ziel.
-
Marketing und Öffentlichkeitsarbeit
Eine Region oder eine Einrichtung sichtbar machen: Kampagnen, Website, Social Media, Messeauftritte. Der Bereich, in dem sich der Beruf am schnellsten weiterentwickelt.
-
Veranstaltungs- und Gästemanagement
Feste, Märkte, Tagungen und Führungen planen und durchführen. Wer Organisation mag, ist hier richtig.
-
Tourismusfachwirt/in
Eine Aufstiegsfortbildung, berufsbegleitend machbar. Danach leitest du eine Tourist-Information oder einen Bereich einer Tourismusorganisation.
-
Wechsel zu Freizeitpark, Bäderbetrieb oder Verband
Große Freizeiteinrichtungen und Regionalverbände suchen Leute, die Gästezahlen, Angebote und Vermarktung zusammendenken.
Das wusstest du wahrscheinlich nicht
Ein großer Teil der Ausbildungsplätze in diesem Beruf liegt bei Kommunen und kommunalen Tourismusgesellschaften. Für einen Beruf mit Freizeit im Namen ist der Arbeitgeber damit oft eine Verwaltung.
Was alle wissen wollen
Wie viel verdient man als Kaufmann/-frau für Tourismus und Freizeit?
In der Ausbildung liegt die Vergütung je nach Träger bei rund 1.000 € im ersten Jahr. Viele Arbeitgeber sind Kommunen oder kommunale Gesellschaften, dort gilt danach der TVöD und das Gehalt ist gut planbar.
Was macht ein/e Kaufmann/-frau für Tourismus und Freizeit?
Du vermarktest eine Region oder eine Freizeiteinrichtung: Angebote entwickeln und kalkulieren, Gäste beraten, Veranstaltungen organisieren, Werbematerial und Website betreuen, Gästezahlen auswerten.
Was ist der Unterschied zum Tourismuskaufmann?
Der Tourismuskaufmann verkauft Reisen an Kunden. Du vermarktest ein Ziel: die Region, den Ort oder die Einrichtung, in der du arbeitest.
Arbeite ich am Wochenende?
Bei Veranstaltungen und in der Saison ja. In der Tourist-Information gehören Samstage vielerorts dazu.
Ähnliche Berufe
-
Tourismuskaufmann/-frau
-
Wirtschaft & Verwaltung
Veranstaltungskaufmann/-frau
-
Kaufmann/-frau für Mobilität und Verkehrsservice
Probier es einfach aus
Fünf Minuten, und du hast eine Richtung. Du kannst es so oft machen, wie du willst, und wir speichern nichts, was auf dich zurückführt.
Passenden Beruf findenIhr Unternehmen bildet Kaufmann/-frau - Tourismus und Freizeit aus?
Zeigen Sie sich hier den passenden Bewerbern aus Ihrer Region, kostenlos.