Kaufmann/-frau - audiovisuelle Medien
Film, Medienproduktion & Wirtschaft
- Dauer
- 3 Jahre
- Vergütung im 1. Jahr
- ca. 855 €
- Ausbildungsart
- Duale Ausbildung
- Berufsfeld
- Medien & Gestaltung
Was du machst
Das sind die Aufgaben, die deinen Alltag ausmachen.
-
Produktionsabläufe, Termine und Ressourcen planen
-
Budgets kalkulieren und Kosten kontrollieren
-
Rechte, Lizenzen und Verträge bearbeiten
-
Personal, Technik und Dienstleister organisieren
-
Medienprodukte vermarkten und Vertriebswege vorbereiten
-
Abrechnungen, Kennzahlen und Projektdokumente erstellen
So sieht dein Arbeitsalltag aus
Zu Beginn prüfst du Auftrag, Unterlagen, Material und offene Termine. Danach stehen meist diese Aufgaben an: Produktionsabläufe, Termine und Ressourcen planen; Budgets kalkulieren und Kosten kontrollieren; Rechte, Lizenzen und Verträge bearbeiten. Später kommen hinzu: Personal, Technik und Dienstleister organisieren; Medienprodukte vermarkten und Vertriebswege vorbereiten; Abrechnungen, Kennzahlen und Projektdokumente erstellen. Die genaue Reihenfolge hängt vom Betrieb und vom aktuellen Auftrag ab. Wichtig ist, dass du Ergebnisse kontrollierst, Abweichungen dokumentierst und deinen Arbeitsbereich sauber übergibst.
Wo du arbeitest
Du arbeitest bei Film- und Fernsehproduktionen, Rundfunkanstalten, Musik- und Multimediaunternehmen, Verlagen oder Produktionsdienstleistern.
So läuft dein Tag
Ehrlich aufgeschrieben, mit Uhrzeiten. Kein Tag ist wie der andere, so kann er aber aussehen.
-
9:00 Uhr
Kalkulation für eine Produktion aufstellen: Drehtage, Team, Technik.
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11:00 Uhr
Verträge mit Freiberuflern vorbereiten.
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13:00 Uhr
Drehgenehmigungen einholen und Motive absichern.
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14:30 Uhr
Budgetstand prüfen und Abweichungen klären.
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16:00 Uhr
Musikrechte für eine Sequenz klären.
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17:30 Uhr
Abrechnung des letzten Drehblocks abschließen.
So läuft die Ausbildung
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Form und Dauer
Duale Ausbildung in der Medienbranche
3 Jahre
Lernorte: Unternehmen und Berufsschule. Im Unternehmen arbeitest du mit, in der Berufsschule kommt die Theorie dazu.
Geprüft wird vor der zuständigen Kammer: einmal im Verlauf der Ausbildung und einmal am Ende.
-
Welchen Abschluss du brauchst
Ein bestimmter Schulabschluss ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Als Orientierung nennen viele Betriebe: Fachabitur oder Abitur. Hilfreich sind besonders Wirtschaft/Recht, Deutsch, Mathematik, Englisch.
Das ist eine Orientierung, keine harte Grenze. Betriebe achten auch auf Motivation, Zuverlässigkeit, praktische Erfahrungen und ein überzeugendes Praktikum.
-
Monoberuf
Es gibt keine offiziellen Fachrichtungen. Der konkrete Betrieb prägt die späteren Einsatzschwerpunkte.
- Produktionsformen und Abläufe audiovisueller Medien verstehen
- Personal- und Materialeinsatz planen
- Finanzierung und Kalkulation bearbeiten
- Rechte und Lizenzen beschaffen und verwerten
- Marketing und Vertrieb von Medienprodukten organisieren
- Verträge, Honorare und Abrechnungen bearbeiten
- projektorientiert mit Redaktion, Technik und Produktion arbeiten
Was du verdienst
Als Bandbreite, weil Region und Tarif unterscheiden. Ehrlich statt geschönt.
1. Ausbildungsjahr
855 €
2. Ausbildungsjahr
922 €
3. Ausbildungsjahr
1.026 €
Nach der Ausbildung
Einstieg
ca. 2.400–2.900 € brutto im Monat
Bei Sendern oder in der Produktionsleitung
ca. 3.300–4.500 € brutto im Monat
Öffentlich-rechtliche Sender zahlen nach Haustarif. Produktionsfirmen arbeiten projektbezogen, oft befristet.
Beispielhafte Ausbildungsvergütung 2026, brutto pro Monat
Medienunternehmen und Rundfunkanstalten können je nach Tarifbindung abweichend vergüten.
Beides gehört dazu
Wir sagen dir auch, was anstrengend ist. Lies beides, bevor du dich entscheidest.
Ehrlich anstrengend
- Projektbezogene Arbeit bedeutet häufig befristete Verträge.
- Drehpläne ändern sich, und die Kalkulation muss mit.
- Die Branche ist beliebt und zahlt am Anfang entsprechend wenig.
- Unregelmäßige Zeiten während der Drehphasen.
Besser als sein Ruf
- Du bist an Produktionen beteiligt, die später Millionen sehen.
- Kaufmännisches Wissen ist in der Branche selten und deshalb wertvoll.
- Sender bieten Tarif, Sicherheit und gute Ausbildung.
- Sehr abwechslungsreich zwischen Büro, Set und Verhandlung.
Passt zu dir, wenn …
- du Medien spannend findest, aber vor allem organisieren und kalkulieren möchtest
- du Termine, Rechte und Budgets gleichzeitig im Blick behältst
- du mit kreativen und technischen Teams klar kommunizierst
- du auch unter Produktionsdruck sorgfältig bleibst
- Organisation
- Computer & IT
- Kommunikation
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Die Ausbildung ist der Anfang, nicht das Ziel.
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Produktionsleitung
Drehs und Produktionen planen, kalkulieren und steuern.
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Lizenz- und Rechtemanagement
Verwertungsrechte sind das Kapital der Branche.
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Vertrieb und Sender
Programme einkaufen und verkaufen.
-
Fachwirt oder Studium
Medienmanagement baut direkt darauf auf.
Das wusstest du wahrscheinlich nicht
Ein Film kann fertig sein und trotzdem nicht gezeigt werden: Fehlt für ein einziges Musikstück oder ein Bild im Hintergrund die Lizenz, steht die Ausstrahlung. Deshalb wird die Rechteklärung parallel zum Dreh geführt und nicht danach.
Was alle wissen wollen
Was macht ein/e Kaufmann/-frau für audiovisuelle Medien?
Du arbeitest kaufmännisch an Film- und Fernsehproduktionen: Projekte kalkulieren, Verträge und Rechte klären, Drehs organisieren, Budgets überwachen, Abrechnungen erstellen.
Wie viel verdient man als Kaufmann/-frau für audiovisuelle Medien?
In der Ausbildung liegt die Vergütung bei rund 855 € im ersten Jahr. Nach der Ausbildung liegt der Verdienst bei Sendern nach Tarif, bei Produktionsfirmen deutlich unterschiedlich.
Wie lange dauert die Ausbildung?
Drei Jahre.
Ist der Beruf kreativ?
Nein, aber du arbeitest mitten in der Kreation. Ohne belastbare Kalkulation und geklärte Rechte findet keine Produktion statt.
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