Kaufmännische/r Assistent/in/Wirtschaftsassistent/in - Medien
Wirtschaft, Verwaltung & digitale Assistenz
- Dauer
- 2 Jahre
- Finanzierung
- Meist ohne Vergütung
- Ausbildungsart
- Schulische Ausbildung
- Berufsfeld
- Wirtschaft & Verwaltung
Was du machst
Das sind die Aufgaben, die deinen Alltag ausmachen.
-
Geschäftsvorgänge und Unterlagen bearbeiten
-
Daten in kaufmännischen Systemen erfassen
-
Korrespondenz und Termine organisieren
-
Rechnungen, Auswertungen oder Angebote vorbereiten
-
Kunden und interne Fachbereiche unterstützen
-
Projekte und Ergebnisse dokumentieren
So sieht dein Arbeitsalltag aus
Der Tag beginnt je nach Lernort mit Unterricht, Labor, Werkstatt, Training oder einem Praxiseinsatz. Du planst Aufgaben rund um Büroorganisation, kaufmännische Daten und digitale Geschäftsprozesse, arbeitest nach fachlichen Vorgaben und hältst Ergebnisse fest. In Praxisphasen übernimmst du schrittweise echte Aufgaben unter Anleitung. Wichtig ist, dass du Rückmeldungen nutzt, Sicherheits- und Qualitätsregeln einhältst und Theorie auf konkrete Situationen überträgst.
Wo du arbeitest
Du arbeitest in Unternehmen, Verwaltungen, Agenturen, Handel, Dienstleistung oder spezialisierten kaufmännischen Bereichen.
So läuft dein Tag
Ehrlich aufgeschrieben, mit Uhrzeiten. Kein Tag ist wie der andere, so kann er aber aussehen.
-
9:00 Uhr
Aufträge sichten, Termine mit der Produktion abgleichen.
-
10:30 Uhr
Angebot kalkulieren: Umfang, Auflage, Nutzungsrechte.
-
12:00 Uhr
Kunden anrufen, Freigaben einholen.
-
13:30 Uhr
Daten prüfen: Formate, Auflösung, Vollständigkeit.
-
15:00 Uhr
Kampagnenauswertung zusammenstellen.
-
16:30 Uhr
Rechnungen schreiben und offene Posten prüfen.
So läuft die Ausbildung
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Form und Dauer
landesrechtlich geregelt
vollzeitschulische Ausbildung mit verpflichtenden Praxisphasen
landesabhängig meist 24 Monate; kombinierte Bildungsgänge können länger dauern
Lernorte: Berufsfachschule oder Fachschule sowie Praktikums- beziehungsweise Praxiseinrichtungen
Praxisanteil: verpflichtende Praktika oder Praxisphasen sind Bestandteil; Umfang ist schul- und landesabhängig
-
Zugang und Voraussetzungen
Meistens brauchst du einen mittleren Schulabschluss. Fremdsprachen oder gute Deutschkenntnisse können besonders wichtig sein.
Zugang, Dauer, Abschlussbezeichnung und Schulangebot können sich zwischen den Bundesländern unterscheiden.
Abschluss: staatlich geprüfter oder staatlich anerkannter Berufsabschluss; genaue Bezeichnung ist landes- oder bundesrechtlich festgelegt
-
Ausbildungsvarianten
Der Bildungsgang ist bereits als eigenes schulisches Berufsprofil geführt. Inhalte, Schwerpunkte und Zusatzabschlüsse können sich bei landesrechtlichen Ausbildungen nach Bundesland und Schule unterscheiden.
- Betriebswirtschaft und Rechnungswesen anwenden
- Büro- und Geschäftsprozesse organisieren
- digitale Informationssysteme nutzen
- Korrespondenz und Präsentationen erstellen
- Daten analysieren und auswerten
- Recht und Datenschutz beachten
- ein fachliches Profil vertiefen
Was die Ausbildung kostet
Als Bandbreite, weil Region und Tarif unterscheiden. Ehrlich statt geschönt.
Nach der Ausbildung
Einstieg
ca. 2.300–2.800 € brutto im Monat
In der Projektsteuerung oder mit dualer Zusatzausbildung
ca. 3.000–4.000 € brutto im Monat
Die Medienbranche zahlt am Anfang eher zurückhaltend. Verlage und größere Häuser liegen über den Agenturen.
Modell: vollzeitschulische oder fachschulische Ausbildung mit Praktika Ausbildungsvergütung: meist keine laufende Ausbildungsvergütung; Praxisphasen können im Einzelfall bezahlt sein Schulgeld: öffentliche Schulen häufig schulgeldfrei; private Schulen können Gebühren verlangen Förderung: Schüler-BAföG, Aufstiegs-BAföG oder Landesförderung können je nach Bildungsgang möglich sein
Kosten und Förderung unterscheiden sich nach Bundesland, Schule und persönlicher Situation.
Beides gehört dazu
Wir sagen dir auch, was anstrengend ist. Lies beides, bevor du dich entscheidest.
Ehrlich anstrengend
- Keine Vergütung während der Ausbildung, oft Schulgeld.
- Die Medienbranche ist beliebt, und das drückt die Einstiegsgehälter.
- Termine sind eng, und Freigaben kommen spät.
- Ohne Praxis oder Anschlussausbildung ist der Einstieg schwer.
Besser als sein Ruf
- Kaufmännisches Wissen ist in der Medienbranche seltener als kreatives.
- Zwei Jahre, häufig mit Fachhochschulreife.
- Guter Startpunkt für ein Medienstudium.
- Anrechnung auf eine duale Ausbildung ist üblich.
Passt zu dir, wenn …
- du Organisation und digitale Arbeit magst
- du genau mit Zahlen und Dokumenten umgehst
- du klar schriftlich kommunizierst
- du mehrere Aufgaben zuverlässig koordinierst
- Kreativität
- Organisation
- Computer & IT
- Kommunikation
Nicht sicher?
Beantworte ein paar Fragen und sieh, welche Berufe zu dir passen. Ohne Anmeldung, in etwa 5 Minuten.
Passenden Beruf findenDas kannst du daraus machen
Die Ausbildung ist der Anfang, nicht das Ziel.
-
Mediengestaltung und Produktion
Aufträge begleiten, Termine steuern, Dateien prüfen.
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Verkürzte duale Ausbildung
Kaufmann für Marketingkommunikation oder Medienkaufmann sind die passenden dualen Anschlüsse.
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Agenturarbeit
Projektassistenz in Werbe- und Medienagenturen ist ein üblicher Einstieg.
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Studium
Medienmanagement oder Kommunikationswissenschaft schließen an, oft mit Fachhochschulreife.
Das wusstest du wahrscheinlich nicht
In der Medienbranche wird nicht das Bild verkauft, sondern das Nutzungsrecht: Für welchen Zweck, welches Gebiet und welchen Zeitraum es gilt, steht im Vertrag. Dieselbe Aufnahme kostet für eine Website etwas völlig anderes als für eine Plakatkampagne.
Was alle wissen wollen
Was macht ein/e Kaufmännische/r Assistent/in für Medien?
Du arbeitest kaufmännisch in Medienbetrieben: Aufträge erfassen und kalkulieren, Produktionen terminlich begleiten, Rechte und Lizenzen prüfen, Kunden betreuen, Kampagnen mit vorbereiten.
Wie wird man Kaufmännische/r Assistent/in für Medien?
Über eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an einer Berufsfachschule, meist zwei Jahre. Bezeichnung und Zugang sind Ländersache.
Gibt es eine Ausbildungsvergütung?
In der Regel nicht. Schüler-BAföG ist möglich, an privaten Schulen fällt Schulgeld an.
Gestaltet man selbst?
Grundlagen ja, der Schwerpunkt ist aber kaufmännisch. Wer gestalten will, ist als Mediengestalter besser aufgehoben.
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