Technische/r Assistent/in - Automatisierungstechnik
Technik, Konstruktion & Systementwicklung
- Dauer
- 2 Jahre
- Finanzierung
- Meist ohne Vergütung
- Ausbildungsart
- Schulische Ausbildung
- Berufsfeld
- Metall & Maschinenbau
Was du machst
Das sind die Aufgaben, die deinen Alltag ausmachen.
-
technische Anforderungen und Unterlagen prüfen
-
Schaltungen, Konstruktionen oder Systeme planen
-
Bauteile, Geräte oder Versuchsstände aufbauen
-
Messungen und Funktionsprüfungen durchführen
-
Software, CAD oder Steuerungen einsetzen
-
Ergebnisse auswerten und technische Dokumentation erstellen
So sieht dein Arbeitsalltag aus
Der Tag beginnt je nach Lernort mit Unterricht, Labor, Werkstatt, Training oder einem Praxiseinsatz. Du planst Aufgaben rund um Sensorik, Steuerung, Robotik und automatisierte Anlagen, arbeitest nach fachlichen Vorgaben und hältst Ergebnisse fest. In Praxisphasen übernimmst du schrittweise echte Aufgaben unter Anleitung. Wichtig ist, dass du Rückmeldungen nutzt, Sicherheits- und Qualitätsregeln einhältst und Theorie auf konkrete Situationen überträgst.
Wo du arbeitest
Du arbeitest in technischen Laboren, Entwicklungsabteilungen, Planungsbüros, Werkstätten oder industriellen Unternehmen.
So läuft dein Tag
Ehrlich aufgeschrieben, mit Uhrzeiten. Kein Tag ist wie der andere, so kann er aber aussehen.
-
8:00 Uhr
Schaltplan durchgehen und Steuerungskonzept prüfen.
-
9:00 Uhr
SPS-Programm anpassen und simulieren.
-
11:00 Uhr
Sensorik verdrahten und Signale prüfen.
-
13:00 Uhr
Anlage in Betrieb nehmen, Ablauf Schritt für Schritt testen.
-
15:00 Uhr
Störung suchen: Signal fehlt, Ursache eingrenzen.
-
16:30 Uhr
Dokumentation und Bedienanleitung ergänzen.
So läuft die Ausbildung
-
Form und Dauer
landesrechtlich geregelt
vollzeitschulische Ausbildung mit verpflichtenden Praxisphasen
landesabhängig meist 24 Monate; kombinierte Bildungsgänge können länger dauern
Lernorte: Berufsfachschule oder Fachschule sowie Praktikums- beziehungsweise Praxiseinrichtungen
Praxisanteil: verpflichtende Praktika oder Praxisphasen sind Bestandteil; Umfang ist schul- und landesabhängig
-
Zugang und Voraussetzungen
Meistens brauchst du einen mittleren Schulabschluss. Gute Kenntnisse in Mathematik, Technik oder Informatik helfen dir.
Zugang, Dauer, Abschlussbezeichnung und Schulangebot können sich zwischen den Bundesländern unterscheiden.
Abschluss: staatlich geprüfter oder staatlich anerkannter Berufsabschluss; genaue Bezeichnung ist landes- oder bundesrechtlich festgelegt
-
Ausbildungsvarianten
Der Bildungsgang ist bereits als eigenes schulisches Berufsprofil geführt. Inhalte, Schwerpunkte und Zusatzabschlüsse können sich bei landesrechtlichen Ausbildungen nach Bundesland und Schule unterscheiden.
- Mathematik, Physik und technische Grundlagen anwenden
- technische Zeichnungen oder Schaltpläne erstellen
- Bauteile und Systeme aufbauen
- Mess- und Prüfgeräte bedienen
- CAD, Programmierung oder Steuerung nutzen
- Fehler systematisch eingrenzen
- Projekte und Ergebnisse dokumentieren
Was die Ausbildung kostet
Als Bandbreite, weil Region und Tarif unterscheiden. Ehrlich statt geschönt.
Nach der Ausbildung
Einstieg
ca. 2.700–3.200 € brutto im Monat
Nach Technikerausbildung oder mit SPS-Praxis
ca. 3.800–5.000 € brutto im Monat
Automatisierung ist ein Mangelfeld; wer programmieren kann, verhandelt gut.
Modell: vollzeitschulische oder fachschulische Ausbildung mit Praktika Ausbildungsvergütung: meist keine laufende Ausbildungsvergütung; Praxisphasen können im Einzelfall bezahlt sein Schulgeld: öffentliche Schulen häufig schulgeldfrei; private Schulen können Gebühren verlangen Förderung: Schüler-BAföG, Aufstiegs-BAföG oder Landesförderung können je nach Bildungsgang möglich sein
Kosten und Förderung unterscheiden sich nach Bundesland, Schule und persönlicher Situation.
Beides gehört dazu
Wir sagen dir auch, was anstrengend ist. Lies beides, bevor du dich entscheidest.
Ehrlich anstrengend
- Keine Vergütung während der Ausbildung, oft Schulgeld.
- Fehlersuche kann sich hinziehen, während eine Anlage stillsteht.
- Inbetriebnahmen finden beim Kunden statt, oft unter Termindruck.
- Ohne Praxis ist der Einstieg schwerer als mit dualer Ausbildung.
Besser als sein Ruf
- Automatisierung ist eines der gefragtesten technischen Felder überhaupt.
- Zwei Jahre, häufig mit Fachhochschulreife.
- Sehr guter Startpunkt für Technikerschule oder Studium.
- Wer SPS kann, findet in jeder Industrieregion Arbeit.
Passt zu dir, wenn …
- du Mathematik und Technik praktisch anwenden möchtest
- du digitale Planung und Versuche verbinden kannst
- du sehr genau misst und dokumentierst
- du technische Fehler gerne systematisch löst
- Technik
- Mathematik
- Computer & IT
- Maschinen
- Analytisches Denken
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Die Ausbildung ist der Anfang, nicht das Ziel.
-
SPS-Programmierung
Steuerungen zu programmieren ist die gefragteste Fähigkeit im Feld.
-
Verkürzte duale Ausbildung
Als Mechatroniker oder Elektroniker für Automatisierungstechnik lässt sich der Abschluss anrechnen.
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Technikerausbildung
Die Fachschule für Automatisierungstechnik baut direkt darauf auf.
-
Studium
Mit der Fachhochschulreife stehen Elektrotechnik und Mechatronik offen.
Das wusstest du wahrscheinlich nicht
Speicherprogrammierbare Steuerungen arbeiten zyklisch: Sie lesen alle Eingänge, rechnen das Programm einmal durch und schreiben dann die Ausgänge. Deshalb reagiert eine Anlage nie sofort, sondern immer erst im nächsten Zyklus, meist innerhalb weniger Millisekunden.
Was alle wissen wollen
Was macht ein/e Technische/r Assistent/in für Automatisierungstechnik?
Du arbeitest an automatisierten Anlagen: Steuerungen programmieren und testen, Sensoren und Aktoren einbinden, Schaltpläne lesen und erstellen, Anlagen in Betrieb nehmen, Fehler suchen.
Wie wird man Technische/r Assistent/in für Automatisierungstechnik?
Über eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an einer Berufsfachschule, meist zwei Jahre. Zugang und Bezeichnung sind Ländersache.
Gibt es eine Ausbildungsvergütung?
In der Regel nicht. Schüler-BAföG ist möglich; private Schulen erheben Schulgeld.
Reicht der Abschluss für einen Job in der Automatisierung?
Für den Einstieg oft ja, meist in Inbetriebnahme und Service. Wer weiterkommen will, hängt eine duale Ausbildung oder die Technikerschule an.
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