Steuerfachangestellte/r
Steuern, Rechnungswesen & Kanzlei
- Dauer
- 3 Jahre
- Vergütung im 1. Jahr
- ca. 1.400 €
- Ausbildungsart
- Duale Ausbildung
- Berufsfeld
- Wirtschaft & Verwaltung
Was du machst
Das sind die Aufgaben, die deinen Alltag ausmachen.
-
digitale Belege und Buchungen bearbeiten
-
Lohn- und Gehaltsabrechnungen vorbereiten
-
Steuererklärungen und Voranmeldungen erstellen
-
Jahresabschlussarbeiten unterstützen
-
Fristen, Bescheide und Zahlungen kontrollieren
-
Mandanten und Behörden schriftlich oder telefonisch betreuen
So sieht dein Arbeitsalltag aus
Zu Beginn prüfst du Auftrag, Unterlagen, Material und offene Termine. Danach stehen meist diese Aufgaben an: digitale Belege und Buchungen bearbeiten; Lohn- und Gehaltsabrechnungen vorbereiten; Steuererklärungen und Voranmeldungen erstellen. Später kommen hinzu: Jahresabschlussarbeiten unterstützen; Fristen, Bescheide und Zahlungen kontrollieren; Mandanten und Behörden schriftlich oder telefonisch betreuen. Die genaue Reihenfolge hängt vom Betrieb und vom aktuellen Auftrag ab. Ergebnisse werden kontrolliert, Abweichungen dokumentiert und der Arbeitsbereich sauber übergeben.
Wo du arbeitest
Du arbeitest in Steuerberatungskanzleien, Wirtschaftsprüfungsunternehmen, Buchhaltungs- und Steuerabteilungen von Unternehmen.
So läuft dein Tag
Ehrlich aufgeschrieben, mit Uhrzeiten. Kein Tag ist wie der andere, so kann er aber aussehen.
-
8:00 Uhr
Belege eines Mandanten buchen, Kontierung prüfen.
-
10:00 Uhr
Umsatzsteuervoranmeldung erstellen und übermitteln.
-
11:30 Uhr
Lohnabrechnung: Zuschläge, Krankheitstage, Freibeträge.
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13:30 Uhr
Rückfrage des Finanzamts beantworten, Unterlagen zusammenstellen.
-
15:00 Uhr
Jahresabschluss zuarbeiten: Abschreibungen, Rückstellungen.
-
16:30 Uhr
Fristenkontrolle, offene Punkte an den Berater melden.
So läuft die Ausbildung
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Form und Dauer
Duale Ausbildung in Steuerberatungskanzleien
3 Jahre
Lernorte: Unternehmen und Berufsschule. Im Unternehmen arbeitest du mit, in der Berufsschule kommt die Theorie dazu.
Geprüft wird vor der zuständigen Kammer: einmal im Verlauf der Ausbildung und einmal am Ende.
-
Welchen Abschluss du brauchst
Ein bestimmter Schulabschluss ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Die meisten Betriebe stellen mit mittlerem Abschluss oder Hochschulreife ein. Hilfreich sind besonders Mathematik, Wirtschaft/Recht, Deutsch, Informatik.
Das ist eine Orientierung, keine harte Grenze. Betriebe achten auch auf Motivation, Zuverlässigkeit, praktische Erfahrungen und ein überzeugendes Praktikum.
-
Monoberuf
Es gibt keine offiziellen Fachrichtungen. Kanzleigröße und Mandantenstruktur bestimmen den Anteil von Finanzbuchhaltung, Lohn, Jahresabschluss und Steuererklärungen.
- Buchführung und Rechnungswesen anwenden
- Lohn- und Gehaltsabrechnung bearbeiten
- Steuererklärungen vorbereiten
- Jahresabschlüsse und Auswertungen unterstützen
- Steuerrecht und Verfahrensrecht nutzen
- digitale Kanzleisysteme bedienen
- Mandantenkommunikation und Fristen organisieren
Was du verdienst
Als Bandbreite, weil Region und Tarif unterscheiden. Ehrlich statt geschönt.
1. Ausbildungsjahr
1.400 €
2. Ausbildungsjahr
1.450 €
3. Ausbildungsjahr
1.500 €
Nach der Ausbildung
Einstieg
ca. 2.900–3.400 € brutto im Monat
Als Steuerfachwirt oder Bilanzbuchhalter
ca. 4.000–5.500 € brutto im Monat
Die Branche sucht händeringend Personal, und das zeigt sich in den Angeboten. Frag im Bewerbungsgespräch nach Fortbildungsförderung. Viele Kanzleien zahlen sie.
Vergütungsempfehlung einer Steuerberaterkammer für Ausbildungsbeginn bis Juli 2027, brutto pro Monat
Die Empfehlung gilt regional. Andere Steuerberaterkammern können abweichende Beträge empfehlen.
Beides gehört dazu
Wir sagen dir auch, was anstrengend ist. Lies beides, bevor du dich entscheidest.
Ehrlich anstrengend
- Fristen bestimmen den Kalender, und sie verschieben sich nicht.
- Das Steuerrecht ändert sich ständig; Lernen hört nie auf.
- Saisonspitzen bei Abschlüssen und Erklärungen bringen Überstunden.
- Mandanten liefern Belege selten pünktlich und selten vollständig.
Besser als sein Ruf
- Sehr hohe Ausbildungsvergütung und ein Arbeitsmarkt mit Personalmangel.
- Ein klarer Aufstiegspfad bis zum Steuerberater, auch ohne Studium.
- Sicherer Beruf: Steuern gibt es immer.
- Fachwissen, das dir privat und in jedem Unternehmen nützt.
Passt zu dir, wenn …
- du Zahlen, Gesetze und digitale Arbeit magst
- du Fristen und vertrauliche Daten sehr ernst nimmst
- du komplexe Sachverhalte verständlich kommunizierst
- du dich regelmäßig auf neue Rechtslagen einstellen kannst
- Organisation
- Mathematik
- Genauigkeit
- Analytisches Denken
Nicht sicher?
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Passenden Beruf findenDas kannst du daraus machen
Die Ausbildung ist der Anfang, nicht das Ziel.
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Steuerfachwirt
Die Fortbildung nach drei Jahren Berufspraxis ist der Standardweg und hebt den Verdienst deutlich.
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Bilanzbuchhalter
Wer Abschlüsse erstellen kann, ist in Kanzleien wie in Unternehmen gefragt.
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Steuerberater
Über Fachwirt und Prüfung ist der Weg auch ohne Studium offen. Anspruchsvoll, aber real.
-
Lohn und Gehalt
Entgeltabrechnung ist ein eigenes Feld mit ständigem Änderungsbedarf und guten Aussichten.
Das wusstest du wahrscheinlich nicht
Die Umsatzsteuervoranmeldung muss elektronisch und authentifiziert übermittelt werden, mit festen Fristen im Monatsrhythmus. Wer eine Frist reißt, bekommt einen Verspätungszuschlag. Deshalb ist die Fristenkontrolle in einer Kanzlei ein eigener, täglich geprüfter Arbeitsschritt.
Was alle wissen wollen
Was macht ein/e Steuerfachangestellte/r?
Du arbeitest in einer Steuerkanzlei: Buchführung für Mandanten erledigen, Lohn und Gehalt abrechnen, Steuererklärungen vorbereiten, Jahresabschlüsse zuarbeiten, Fristen und Bescheide prüfen.
Wie viel verdient man als Steuerfachangestellte/r?
In der Ausbildung liegt die Vergütung bei rund 1.400 € im ersten Jahr und damit weit über dem Durchschnitt. Nach der Ausbildung liegt der Verdienst über vielen kaufmännischen Berufen, mit Fachwirt deutlich darüber.
Wie lange dauert die Ausbildung?
Drei Jahre, Verkürzung ist bei guten Leistungen möglich.
Muss man gut in Mathe sein?
Rechnen ja, höhere Mathematik nein. Wichtiger sind Sorgfalt, Systematik und die Bereitschaft, Regeln genau zu lesen.
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