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Pflegefachhelfer/in (Krankenpflege)

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Ein Jahr, und du stehst mitten im Klinik- oder Pflegealltag. Die Ausbildung ist der schnellste echte Einstieg in die Pflege, auch mit Mittelschulabschluss, und sie wird bezahlt. Und sie ist eine Rampe: Danach kannst du verkürzt in die Ausbildung zur Pflegefachkraft wechseln.

Pflege, Grundversorgung & Alltagshilfe

Dauer
1 Jahre
Vergütung im 1. Jahr
ca. 1.070–1.270 €
Ausbildungsart
Duale Ausbildung
Praktikum möglich
Dein Job

Was du machst

Das sind die Aufgaben, die deinen Alltag ausmachen.

So sieht dein Arbeitsalltag aus

Frühdienst auf Station oder im Wohnbereich: Du hilfst beim Waschen und Frühstück, mobilisierst Bewohner, begleitest zur Untersuchung. Du achtest darauf, wie es den Menschen geht, und gibst deine Beobachtungen ans Fachteam weiter. Auch hier gibt es Schichten und Wochenenddienste.

Wo du arbeitest

In Krankenhäusern, Pflegeheimen und bei ambulanten Pflegediensten. Pflegehilfskräfte werden in jeder Einrichtung gesucht.

Ein Tag als Pflegefachhelfer/in (Krankenpflege)

So läuft dein Tag

Ehrlich aufgeschrieben, mit Uhrzeiten. Kein Tag ist wie der andere, so kann er aber aussehen.

  1. 6:00 Uhr

    Übergabe: Wer braucht heute wobei Unterstützung?

  2. 6:30 Uhr

    Körperpflege und Frühstück begleiten.

  3. 9:00 Uhr

    Mobilisation: Patienten aufsetzen, gehen üben.

  4. 11:00 Uhr

    Vitalzeichen messen und dokumentieren.

  5. 13:00 Uhr

    Mittagessen reichen, Trinkmenge im Blick behalten.

  6. 14:00 Uhr

    Beobachtungen an die Fachkraft weitergeben, Übergabe.

Der Weg

So läuft die Ausbildung

  • Form und Dauer

    Einjährige Ausbildung nach bayerischem Landesrecht (Berufsfachschule für Pflege plus Träger, mit Vergütung; nicht dual nach BBiG). Die Helferausbildungen der Länder sollen in einer bundeseinheitlichen Pflegefachassistenz zusammengeführt werden.

    1 Jahre

  • Welchen Abschluss du brauchst

    Mittelschulabschluss. Die Berufsfachschulen führen meist ein kurzes Aufnahmegespräch.

Geld

Was du verdienst

Als Bandbreite, weil Region und Tarif unterscheiden. Ehrlich statt geschönt.

1. Ausbildungsjahr

ca. 1.070–1.270 €

Nach der Ausbildung

Einstieg

ca. 2.400–2.800 € brutto im Monat

Nach Anschluss der Fachausbildung

ca. 3.300–3.700 € brutto im Monat

Auch hier gelten Schicht- und Wochenendzuschläge. Tarifgebundene Häuser zahlen spürbar mehr.

Klartext

Beides gehört dazu

Wir sagen dir auch, was anstrengend ist. Lies beides, bevor du dich entscheidest.

Ehrlich anstrengend

  • Schichtdienst mit Wochenenden und Feiertagen.
  • Körperlich schwer, besonders beim Umlagern.
  • Der Verantwortungsbereich ist begrenzt; vieles darfst du nicht selbst tun.
  • Als Endabschluss bleibt der Verdienst deutlich unter dem der Fachkraft.

Besser als sein Ruf

  • Ein Jahr bis zum Abschluss, mit ordentlicher Vergütung.
  • Sehr gute Grundlage für die dreijährige Ausbildung, meist mit Anrechnung.
  • Du merkst nach wenigen Wochen, ob Pflege dein Beruf ist.
  • Übernahme ist praktisch überall möglich.
Ehrlicher Abgleich

Passt zu dir, wenn …

  • du lieber anpackst als lange die Schulbank zu drücken
  • du Nähe zu Menschen aushältst und magst
  • du zuverlässig bist, auf dich muss das Team zählen können
  • du körperlich belastbar bist
  • du schnell auf eigenen Beinen stehen willst, mit Vergütung ab Tag eins
  • Menschenkontakt
  • Körperliche Arbeit

Nicht sicher?

Beantworte ein paar Fragen und sieh, welche Berufe zu dir passen. Ohne Anmeldung, in etwa 5 Minuten.

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Deine Zukunft

Das kannst du daraus machen

Die Ausbildung ist der Anfang, nicht das Ziel.

  • Ausbildung zur Pflegefachkraft

    Der Abschluss wird in der Regel angerechnet; die dreijährige Ausbildung verkürzt sich.

  • Fachbereiche kennenlernen

    Wer in Klinik, Altenpflege und ambulanter Pflege hineinschaut, entscheidet besser.

  • Betreuungsassistenz

    Zusatzqualifikationen für die Betreuung von Menschen mit Demenz.

  • Praxiserfahrung als Vorsprung

    Wer die Helferausbildung mitbringt, startet die Fachausbildung mit klarem Vorteil.

Das wusstest du wahrscheinlich nicht

Die Bezeichnung ist Ländersache: In Bayern heißt der Abschluss Pflegefachhelfer, anderswo Krankenpflegehelfer oder Pflegeassistenz. Inhaltlich liegen die Ausbildungen nah beieinander, aber die Anrechnung auf die Fachausbildung ist von Land zu Land verschieden. Danach lohnt sich zu fragen.

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Häufige Fragen

Was alle wissen wollen

Was macht ein/e Pflegefachhelfer/in in der Krankenpflege?

Du unterstützt bei der Pflege: Körperpflege und Ernährung, Lagerung und Mobilisation, Vitalzeichen messen, Pflegefachkräfte assistieren, Beobachtungen weitergeben.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Ein Jahr in Vollzeit. Der Abschluss ist landesrechtlich geregelt und heißt nicht überall gleich.

Wie viel verdient man als Pflegefachhelfer/in?

In der Ausbildung liegt die Vergütung bei rund 1.070 bis 1.270 € und damit hoch für eine einjährige Ausbildung. Nach der Ausbildung liegt der Verdienst unter dem einer Pflegefachkraft.

Lohnt sich die Ausbildung?

Als Einstieg ja, besonders wenn danach die dreijährige Ausbildung folgt. Als Endpunkt bleibt der Verdienst deutlich unter dem der Fachkraft.

Probier es einfach aus

Fünf Minuten, und du hast eine Richtung. Du kannst es so oft machen, wie du willst, und wir speichern nichts, was auf dich zurückführt.

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