Ofen- und Luftheizungsbauer/in
Öfen, Wärme & Gebäudetechnik
- Dauer
- 3 Jahre
- Vergütung im 1. Jahr
- ab 724 €
- Ausbildungsart
- Duale Ausbildung
- Berufsfeld
- Ausbau & Gebäudetechnik
Was du machst
Das sind die Aufgaben, die deinen Alltag ausmachen.
-
Kundenwünsche aufnehmen und Feuerstätten planen
-
Aufstellort, Schornstein und Luftversorgung prüfen
-
Ofenbauteile, Schamotte und Keramik bearbeiten
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Feuerstätten setzen, mauern und verputzen
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Abgas- und Luftleitungen montieren
-
Anlage prüfen, anheizen und Kunden einweisen
So sieht dein Arbeitsalltag aus
Zu Beginn prüfst du Auftrag, Unterlagen, Material und offene Termine. Danach stehen meist diese Aufgaben an: Kundenwünsche aufnehmen und Feuerstätten planen; Aufstellort, Schornstein und Luftversorgung prüfen; Ofenbauteile, Schamotte und Keramik bearbeiten. Später kommen hinzu: Feuerstätten setzen, mauern und verputzen; Abgas- und Luftleitungen montieren; Anlage prüfen, anheizen und Kunden einweisen. Die genaue Reihenfolge hängt vom Betrieb und vom aktuellen Auftrag ab. Wichtig ist, dass du Ergebnisse kontrollierst, Abweichungen dokumentierst und deinen Arbeitsbereich sauber übergibst.
Wo du arbeitest
Du arbeitest in Ofenbau-, Kachelofen- und Luftheizungsbetrieben, vor allem in Werkstatt und direkt bei privaten oder gewerblichen Kunden.
So läuft dein Tag
Ehrlich aufgeschrieben, mit Uhrzeiten. Kein Tag ist wie der andere, so kann er aber aussehen.
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7:30 Uhr
Beim Kunden aufmessen: Standort, Abgasanlage, Zuluft, Bodenlast.
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9:00 Uhr
Berechnung prüfen: Wie viel Leistung braucht der Raum wirklich?
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10:30 Uhr
Heizeinsatz setzen und ausrichten, Anschluss an den Schornstein herstellen.
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13:00 Uhr
Ofen aufbauen: Schamotte setzen, Züge mauern, Dämmung einbringen.
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15:00 Uhr
Kacheln versetzen, Fugen ausbilden.
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16:30 Uhr
Abnahme mit dem Schornsteinfeger vorbereiten, Trocknungsplan erklären.
So läuft die Ausbildung
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Form und Dauer
Duale Ausbildung im Handwerk
3 Jahre
Lernorte: Unternehmen und Berufsschule. Im Unternehmen arbeitest du mit, in der Berufsschule kommt die Theorie dazu.
Geprüft wird vor der zuständigen Kammer: einmal im Verlauf der Ausbildung und einmal am Ende.
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Welchen Abschluss du brauchst
Ein bestimmter Schulabschluss ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Die meisten Betriebe stellen mit Hauptschulabschluss oder mittlerem Abschluss ein. Hilfreich sind besonders Werken/Technik, Physik, Mathematik, Kunst/Gestaltung.
Das ist eine Orientierung, keine harte Grenze. Betriebe achten auch auf Motivation, Zuverlässigkeit, praktische Erfahrungen und ein überzeugendes Praktikum.
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Monoberuf
Es gibt keine offiziellen Fachrichtungen. Betriebe können sich auf Kachelöfen, Heizkamine, Herde, Luftheizungen oder moderne Hybridlösungen konzentrieren.
- Wärmebedarf und Feuerstätten planen
- Baustoffe und keramische Bauteile verarbeiten
- mauern, setzen, dämmen und verputzen
- Abgas- und Verbrennungsluftsysteme herstellen
- Mess-, Regel- und Sicherheitstechnik anwenden
- Emissionen und Wirkungsgrad berücksichtigen
- Anlagen warten und instand setzen
Was du verdienst
Als Bandbreite, weil Region und Tarif unterscheiden. Ehrlich statt geschönt.
1. Ausbildungsjahr
mind. 724 €
2. Ausbildungsjahr
mind. 854 €
3. Ausbildungsjahr
mind. 977 €
Nach der Ausbildung
Einstieg
ca. 2.400–2.900 € brutto im Monat
Mit Meisterbrief oder eigenem Betrieb
ca. 3.300–4.500 € brutto im Monat
Die Sätze richten sich nach regionalen Handwerkstarifen. Weil der Beruf selten ist, liegen viele Angebote darüber.
Gesetzliche Mindestausbildungsvergütung 2026, brutto pro Monat
Für dem kleinen Ofen- und Luftheizungsbauer-Handwerk liegt derzeit keine belastbare bundesweite typische Vergütungsspanne vor. Tarifverträge oder betriebliche Regelungen können deutlich höhere Beträge vorsehen.
Beides gehört dazu
Wir sagen dir auch, was anstrengend ist. Lies beides, bevor du dich entscheidest.
Ehrlich anstrengend
- Schweres Material: Schamotte, Kacheln und Heizeinsätze wollen getragen werden.
- Arbeit in bewohnten Räumen, mit Staub, den niemand gern sieht.
- Feuerstätten sind sicherheitsrelevant; Fehler haben ernste Folgen.
- Saisongeschäft: Im Herbst kommen alle gleichzeitig.
Besser als sein Ruf
- Ein seltenes, meisterpflichtiges Handwerk mit sehr guten Aussichten.
- Handwerk mit Gestaltungsanteil: Jeder Ofen ist ein Einzelstück.
- Rechnen, Planen und Bauen in einem Beruf.
- Das Ergebnis steht danach jahrzehntelang im Wohnzimmer der Kundschaft.
Passt zu dir, wenn …
- du Bauhandwerk und Wärmetechnik verbinden möchtest
- du sauber in bewohnten Gebäuden arbeitest
- du räumlich planst und Kunden verständlich berätst
- du mit schweren Bauteilen und Staub umgehen kannst
- Handwerk
- Körperliche Arbeit
- Räumliches Denken
Nicht sicher?
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Passenden Beruf findenDas kannst du daraus machen
Die Ausbildung ist der Anfang, nicht das Ziel.
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Meister/in im Ofen- und Luftheizungsbauerhandwerk
Ein meisterpflichtiges Handwerk. Mit dem Meisterbrief planst, baust und setzt du Feuerstätten eigenverantwortlich.
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Kachelofen und Grundofen
Handgesetzte Öfen sind Einzelstücke. Wer sie bauen kann, arbeitet im gehobenen Segment.
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Sanierung und Immissionsschutz
Alte Feuerstätten müssen Grenzwerte einhalten. Umbau und Nachrüstung sind ein dauerhafter Auftragsbereich.
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Kombination mit Heiztechnik
Wasserführende Öfen greifen in die Heizungsanlage ein. Zusatzwissen zur Hydraulik zahlt sich aus.
Das wusstest du wahrscheinlich nicht
Ein Grundofen speichert Wärme im Mauerwerk und gibt sie über Stunden ab. Er wird deshalb nicht dauernd befeuert, sondern ein- bis zweimal am Tag, und ist am nächsten Morgen noch warm, obwohl das Feuer längst aus ist.
Was alle wissen wollen
Was macht ein/e Ofen- und Luftheizungsbauer/in?
Du planst und baust Feuerstätten: Kachelöfen, Kamine und Heizeinsätze setzen, Abgasanlagen anschließen, Luftführung und Wärmeabgabe berechnen, Anlagen in Betrieb nehmen und sanieren.
Wie viel verdient man als Ofen- und Luftheizungsbauer/in?
In der Ausbildung liegt die Vergütung bei mindestens rund 724 € im ersten Jahr, je nach Betrieb und Region auch darüber. Nach der Ausbildung liegt der Verdienst im Bereich vergleichbarer Handwerksberufe, mit Meisterbrief deutlich höher.
Wie lange dauert die Ausbildung?
Drei Jahre.
Baut man heute noch Kachelöfen?
Ja. Nachfrage kommt aus Neubau und Sanierung, dazu der Wunsch nach einer zweiten Wärmequelle. Moderne Öfen müssen dabei strenge Grenzwerte einhalten.
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Fünf Minuten, und du hast eine Richtung. Du kannst es so oft machen, wie du willst, und wir speichern nichts, was auf dich zurückführt.
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