Mediengestalter/in Digital und Print
Design, Digitalmedien & Print
- Dauer
- 3 Jahre
- Vergütung im 1. Jahr
- ca. 1.156 €
- Ausbildungsart
- Duale Ausbildung
- Berufsfeld
- Medien & Gestaltung
Was du machst
Das sind die Aufgaben, die deinen Alltag ausmachen.
-
Kundenanforderungen und Medienziele klären
-
Konzepte, Layouts und Gestaltungssysteme entwickeln
-
Texte, Bilder, Grafiken und Daten aufbereiten
-
Digital- oder Printprodukte technisch umsetzen
-
Projekte, Termine und Freigaben koordinieren
-
Qualität, Barrierefreiheit und Ausgabeformate prüfen
So sieht dein Arbeitsalltag aus
Zu Beginn prüfst du Auftrag, Unterlagen, Material und offene Termine. Danach stehen meist diese Aufgaben an: Kundenanforderungen und Medienziele klären; Konzepte, Layouts und Gestaltungssysteme entwickeln; Texte, Bilder, Grafiken und Daten aufbereiten. Später kommen hinzu: Digital- oder Printprodukte technisch umsetzen; Projekte, Termine und Freigaben koordinieren; Qualität, Barrierefreiheit und Ausgabeformate prüfen. Die genaue Reihenfolge hängt vom Betrieb und vom aktuellen Auftrag ab. Wichtig ist, dass du Ergebnisse kontrollierst, Abweichungen dokumentierst und deinen Arbeitsbereich sauber übergibst.
Wo du arbeitest
Du arbeitest in Agenturen, Druck- und Medienhäusern, Verlagen, Marketingabteilungen, Digitalstudios oder Unternehmen mit eigener Medienproduktion.
So läuft dein Tag
Ehrlich aufgeschrieben, mit Uhrzeiten. Kein Tag ist wie der andere, so kann er aber aussehen.
-
8:30 Uhr
Korrekturen vom Kunden einarbeiten, Version prüfen.
-
10:00 Uhr
Neues Layout entwerfen: Raster, Typografie, Bildauswahl.
-
12:00 Uhr
Bilder freistellen und farblich anpassen.
-
13:30 Uhr
Druckdaten prüfen: Anschnitt, Farbprofil, Auflösung.
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15:00 Uhr
Abstimmung mit der Druckerei zu Papier und Veredelung.
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16:30 Uhr
Dateien archivieren und Auftrag dokumentieren.
So läuft die Ausbildung
-
Form und Dauer
Duale Ausbildung in Handwerk und Industrie
3 Jahre
Lernorte: Unternehmen und Berufsschule. Im Unternehmen arbeitest du mit, in der Berufsschule kommt die Theorie dazu.
Geprüft wird vor der zuständigen Kammer: einmal im Verlauf der Ausbildung und einmal am Ende.
-
Welchen Abschluss du brauchst
Ein bestimmter Schulabschluss ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Als Orientierung nennen viele Betriebe: mittlerer Abschluss, Fachabitur oder Abitur. Hilfreich sind besonders Kunst/Gestaltung, Informatik, Deutsch, Mathematik.
Das ist eine Orientierung, keine harte Grenze. Betriebe achten auch auf Motivation, Zuverlässigkeit, praktische Erfahrungen und ein überzeugendes Praktikum.
-
Fachrichtungen
Die Fachrichtungen trennen konzeptionelle Gestaltung, digitale Umsetzung, Printproduktion und kaufmännisch-organisatorische Projektsteuerung deutlicher voneinander.
– Designkonzeption
– Digitalmedien
– Printmedien
– Projektmanagement
- Gestaltungsgrundlagen, Typografie und Farbe anwenden
- Medienkonzepte und Kundenbriefings entwickeln
- Bild-, Grafik- und Layoutsoftware nutzen
- Daten für Print oder digitale Ausspielung aufbereiten
- Web-, Interaktions- oder Printmedien produzieren
- Projekte kalkulieren und steuern
- eine der vier Fachrichtungen vertiefen
Was du verdienst
Als Bandbreite, weil Region und Tarif unterscheiden. Ehrlich statt geschönt.
1. Ausbildungsjahr
1.156 €
2. Ausbildungsjahr
1.227 €
3. Ausbildungsjahr
1.305 €
Nach der Ausbildung
Einstieg
ca. 2.500–3.000 € brutto im Monat
Mit Spezialisierung oder in tarifgebundenen Betrieben
ca. 3.200–4.200 € brutto im Monat
Die Druck- und Medienindustrie hat einen Tarifvertrag; Agenturen zahlen frei und meist weniger. Das ist die entscheidende Frage im Bewerbungsgespräch.
Durchschnittliche tarifliche Ausbildungsvergütung 2025, veröffentlicht 2026
Fachrichtung, Medienbetrieb und Tarifbindung können abweichen.
Beides gehört dazu
Wir sagen dir auch, was anstrengend ist. Lies beides, bevor du dich entscheidest.
Ehrlich anstrengend
- Korrekturschleifen ohne Ende, oft an Kleinigkeiten.
- Der Beruf ist beliebt, und das drückt die Gehälter in Agenturen.
- Termindruck vor Drucklegung ist real.
- Ein großer Teil der Arbeit ist Produktion, nicht Kreation.
Besser als sein Ruf
- Du siehst deine Arbeit gedruckt und veröffentlicht.
- Der Abschluss passt in Agenturen, Verlage, Druckereien und Unternehmen.
- Tarifgebundene Betriebe zahlen deutlich besser als der Ruf der Branche vermuten lässt.
- Der Sprung ins Digitale ist mit dieser Grundlage gut machbar.
Passt zu dir, wenn …
- du Gestaltung und Software verbinden möchtest
- du genau mit Typografie, Bild und Daten arbeitest
- du Kundenfeedback professionell umsetzt
- du dich für eine der vier klaren Fachrichtungen entscheidest
- Kreativität
- Computer & IT
- Räumliches Denken
Nicht sicher?
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Die Ausbildung ist der Anfang, nicht das Ziel.
-
Fachrichtung Gestaltung und Technik
Layout, Bild und Reinzeichnung. Der häufigste Weg.
-
Fachrichtung Konzeption und Visualisierung
Näher an Idee und Kundenberatung als an der Produktion.
-
Webdesign und Frontend
Viele wechseln von Print in digitale Medien und lernen HTML und CSS dazu.
-
Meister oder Studium
Der Medienfachwirt oder ein Designstudium führen weiter.
Das wusstest du wahrscheinlich nicht
Farben im Druck entstehen aus vier Grundfarben, am Bildschirm dagegen aus drei Lichtfarben. Deshalb lässt sich ein leuchtendes Blau vom Monitor nicht drucken. Der Farbraum ist schlicht kleiner. Verbindlich ist ein Proof, nicht der Bildschirm.
Was alle wissen wollen
Was macht ein/e Mediengestalter/in Digital und Print?
Du gestaltest und produzierst Medien: Layouts entwerfen, Bilder bearbeiten, Texte setzen, Daten für Druck und Web aufbereiten, Kunden beraten, Produktionsabläufe planen.
Wie viel verdient man als Mediengestalter/in Digital und Print?
In der Ausbildung liegt die tarifliche Vergütung bei rund 1.156 € im ersten Jahr. Nach der Ausbildung liegt der Verdienst in tarifgebundenen Druck- und Medienbetrieben ordentlich, in Agenturen oft darunter.
Wie lange dauert die Ausbildung?
Drei Jahre.
Ist der Beruf ein Designberuf?
Teilweise. Es gibt echten Gestaltungsanteil, aber ein großer Teil ist Produktion: Reinzeichnung, Datenaufbereitung, Korrekturschleifen.
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