Kaufmann/-frau - Spedition und Logistikdienstleistung
Spedition, Transport & Logistik
- Dauer
- 3 Jahre
- Vergütung im 1. Jahr
- ca. 1.119 €
- Ausbildungsart
- Duale Ausbildung
- Berufsfeld
- Logistik & Verkehr
Was du machst
Das sind die Aufgaben, die deinen Alltag ausmachen.
-
Transportaufträge annehmen und passende Verkehrsträger auswählen
-
Frachtpreise kalkulieren und Angebote erstellen
-
Abholung, Umschlag und Zustellung koordinieren
-
Fracht-, Zoll- und Versicherungsdokumente bearbeiten
-
Kunden und Partner über den Sendungsverlauf informieren
-
Störungen, Schäden und Abrechnungen bearbeiten
So sieht dein Arbeitsalltag aus
Zu Beginn prüfst du Auftrag, Unterlagen, Material und offene Termine. Danach stehen meist diese Aufgaben an: Transportaufträge annehmen und passende Verkehrsträger auswählen; Frachtpreise kalkulieren und Angebote erstellen; Abholung, Umschlag und Zustellung koordinieren. Später kommen hinzu: Fracht-, Zoll- und Versicherungsdokumente bearbeiten; Kunden und Partner über den Sendungsverlauf informieren; Störungen, Schäden und Abrechnungen bearbeiten. Die genaue Reihenfolge hängt vom Betrieb und vom aktuellen Auftrag ab. Wichtig ist, dass du Ergebnisse kontrollierst, Abweichungen dokumentierst und deinen Arbeitsbereich sauber übergibst.
Wo du arbeitest
Du arbeitest in Speditionen, Logistikunternehmen, Paket- und Luftfrachtbetrieben, Reedereien, Bahnlogistik oder Versandabteilungen großer Unternehmen.
So läuft dein Tag
Ehrlich aufgeschrieben, mit Uhrzeiten. Kein Tag ist wie der andere, so kann er aber aussehen.
-
7:30 Uhr
Sendungslage prüfen: Was steht heute an, wo klemmt es?
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8:30 Uhr
Touren disponieren, Fahrzeuge und Fahrer zuordnen.
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10:00 Uhr
Angebot für einen Neukunden kalkulieren: Strecke, Gewicht, Maut, Zeitfenster.
-
12:00 Uhr
Zollpapiere für eine Sendung in die Schweiz erstellen.
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14:00 Uhr
Ein Fahrzeug steht im Stau.
Kunden informieren und Ersatzplan aufsetzen.
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16:30 Uhr
Reklamation prüfen, Schadensmeldung an den Versicherer vorbereiten.
So läuft die Ausbildung
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Form und Dauer
Duale Ausbildung in Industrie und Handel
3 Jahre
Lernorte: Unternehmen und Berufsschule. Im Unternehmen arbeitest du mit, in der Berufsschule kommt die Theorie dazu.
Geprüft wird vor der zuständigen Kammer: einmal im Verlauf der Ausbildung und einmal am Ende.
-
Welchen Abschluss du brauchst
Ein bestimmter Schulabschluss ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Als Orientierung nennen viele Betriebe: mittlerer Abschluss, Fachabitur oder Abitur. Hilfreich sind besonders Geografie, Wirtschaft/Recht, Mathematik, Englisch.
Das ist eine Orientierung, keine harte Grenze. Betriebe achten auch auf Motivation, Zuverlässigkeit, praktische Erfahrungen und ein überzeugendes Praktikum.
-
Monoberuf
Es gibt keine offiziellen Fachrichtungen. Der konkrete Betrieb prägt die späteren Einsatzschwerpunkte.
- Verkehrsträger und Logistikketten planen
- Frachtaufträge kalkulieren und verkaufen
- Transport- und Lagerleistungen einkaufen
- Zoll, Gefahrgut, Versicherung und Haftung beachten
- digitale Speditionssysteme und Tracking nutzen
- Schäden, Reklamationen und Abrechnungen bearbeiten
- internationale Kommunikation und Dokumente anwenden
Was du verdienst
Als Bandbreite, weil Region und Tarif unterscheiden. Ehrlich statt geschönt.
1. Ausbildungsjahr
1.119 €
2. Ausbildungsjahr
1.206 €
3. Ausbildungsjahr
1.287 €
Nach der Ausbildung
Einstieg
ca. 2.700–3.200 € brutto im Monat
In der Disposition oder mit Fachwirt
ca. 3.500–4.800 € brutto im Monat
Die Sätze richten sich nach regionalen Tarifverträgen des Speditionsgewerbes oder nach betrieblicher Regelung. Vertrieb wird häufig zusätzlich am Erfolg beteiligt.
Durchschnittliche tarifliche Ausbildungsvergütung 2025, veröffentlicht 2026
Verkehrsträger, Region und Tarifbindung beeinflussen den konkreten Wert.
Beides gehört dazu
Wir sagen dir auch, was anstrengend ist. Lies beides, bevor du dich entscheidest.
Ehrlich anstrengend
- Der Tag wird selten so verlaufen, wie er geplant war.
- Termindruck und Telefon gleichzeitig; ruhige Stunden sind selten.
- Fehler in Papieren oder Zoll kosten schnell viel Geld.
- Wer schlechte Nachrichten überbringen muss, ist meistens du.
Besser als sein Ruf
- Ein kaufmännischer Beruf mit echtem Handlungsspielraum: Du entscheidest den ganzen Tag.
- Logistik ist international und krisenfest.
- Der Weg über den Fachwirt in Leitungsaufgaben ist gut ausgebaut.
- Wer gut disponiert, sieht die Wirkung noch am selben Tag.
Passt zu dir, wenn …
- du komplexe Abläufe und Zeitpläne gerne koordinierst
- du auch bei Störungen lösungsorientiert bleibst
- du mit Kunden, Fahrern und internationalen Partnern klar kommunizierst
- du Zahlen, Dokumente und geografische Zusammenhänge magst
- Organisation
- Mathematik
- Computer & IT
- Kommunikation
- Analytisches Denken
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Passenden Beruf findenDas kannst du daraus machen
Die Ausbildung ist der Anfang, nicht das Ziel.
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Disposition
Sendungen, Fahrzeuge und Fahrer zusammenbringen ist das Herz des Berufs, und die Stelle, an der sich Können sofort zeigt.
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Zoll und Außenhandel
Import und Export haben eigene Regeln. Wer sie beherrscht, ist in jedem international arbeitenden Haus gefragt.
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Fachwirt für Güterverkehr und Logistik
Die Aufstiegsfortbildung führt in Leitung, Kalkulation und Vertrieb.
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Eigenes Speditionsgeschäft
Mit Fachkundeprüfung und Erlaubnis ist die Selbstständigkeit ein realistischer Weg.
Das wusstest du wahrscheinlich nicht
Ein Spediteur muss die Ware nicht selbst befördern: Er schuldet die Organisation des Transports. Genau darin liegt der Unterschied zum Frachtführer, und darum kann eine Spedition weltweit anbieten, ohne einen einzigen Lkw zu besitzen.
Was alle wissen wollen
Was macht ein/e Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistung?
Du organisierst Transporte: Angebote kalkulieren, Sendungen disponieren, Frachtpapiere und Zollunterlagen erstellen, Termine überwachen, Reklamationen bearbeiten und Kunden betreuen.
Wie viel verdient man als Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistung?
In der Ausbildung liegt die tarifliche Vergütung bei rund 1.119 € im ersten Jahr. Nach der Ausbildung ist der Verdienst tariflich oder betrieblich geregelt und steigt in der Disposition und im Vertrieb deutlich.
Fährt man selbst Lkw?
Nein. Du organisierst den Transport, du führst ihn nicht aus. Wer fahren will, wird Berufskraftfahrer.
Braucht man Fremdsprachen?
Englisch praktisch immer, weil Sendungen Grenzen überschreiten. Weitere Sprachen sind ein handfester Vorteil.
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