Kaufmann/-frau - Mobilität und Verkehrsservice
Mobilität, Kundenservice & Verkehr
- Dauer
- 3 Jahre
- Vergütung im 1. Jahr
- ca. 1.136 €
- Ausbildungsart
- Duale Ausbildung
- Berufsfeld
- Logistik & Verkehr
Was du machst
Das sind die Aufgaben, die deinen Alltag ausmachen.
-
Reisende zu Verbindungen, Tarifen und Angeboten beraten
-
Tickets, Buchungen und Zusatzleistungen verkaufen
-
bei Verspätungen und Störungen Lösungen organisieren
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Kundeninformationen über digitale und persönliche Kanäle bereitstellen
-
Vertriebs- und Servicekennzahlen auswerten
-
Mobilitätsangebote und betriebliche Abläufe mitgestalten
So sieht dein Arbeitsalltag aus
Zu Beginn prüfst du Auftrag, Unterlagen, Material und offene Termine. Danach stehen meist diese Aufgaben an: Reisende zu Verbindungen, Tarifen und Angeboten beraten; Tickets, Buchungen und Zusatzleistungen verkaufen; bei Verspätungen und Störungen Lösungen organisieren. Später kommen hinzu: Kundeninformationen über digitale und persönliche Kanäle bereitstellen; Vertriebs- und Servicekennzahlen auswerten; Mobilitätsangebote und betriebliche Abläufe mitgestalten. Die genaue Reihenfolge hängt vom Betrieb und vom aktuellen Auftrag ab. Wichtig ist, dass du Ergebnisse kontrollierst, Abweichungen dokumentierst und deinen Arbeitsbereich sauber übergibst.
Wo du arbeitest
Du arbeitest bei Bahn-, Bus-, Verkehrs- und Mobilitätsunternehmen, an Bahnhöfen, in Kundenzentren, Leitstellen, Servicebereichen oder digitalen Vertriebsstellen.
So läuft dein Tag
Ehrlich aufgeschrieben, mit Uhrzeiten. Kein Tag ist wie der andere, so kann er aber aussehen.
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6:00 Uhr
Reisezentrum öffnen, Kasse und Systeme hochfahren.
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7:00 Uhr
Berufspendler beraten: Zeitkarten, Umstiege, Preisstufen.
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10:00 Uhr
Eine Verbindung fällt aus.
Alternativen suchen und Fahrgäste umbuchen.
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12:00 Uhr
Beschwerde zu einer Verspätung aufnehmen, Entschädigung prüfen.
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14:00 Uhr
Am Bahnsteig aushelfen, Anschlüsse ansagen, Auskunft geben.
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16:00 Uhr
Kassenabschluss und Übergabe.
So läuft die Ausbildung
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Form und Dauer
Duale Ausbildung in Industrie und Handel
3 Jahre
Lernorte: Unternehmen und Berufsschule. Im Unternehmen arbeitest du mit, in der Berufsschule kommt die Theorie dazu.
Geprüft wird vor der zuständigen Kammer: einmal im Verlauf der Ausbildung und einmal am Ende.
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Welchen Abschluss du brauchst
Ein bestimmter Schulabschluss ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Als Orientierung nennen viele Betriebe: mittlerer Abschluss. Hilfreich sind besonders Deutsch, Wirtschaft/Recht, Geografie, Mathematik.
Das ist eine Orientierung, keine harte Grenze. Betriebe achten auch auf Motivation, Zuverlässigkeit, praktische Erfahrungen und ein überzeugendes Praktikum.
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Monoberuf
Es gibt keine offiziellen Fachrichtungen. Der konkrete Betrieb prägt die späteren Einsatzschwerpunkte.
- Mobilitätsmärkte und Verkehrsträger verstehen
- Tarife, Buchungen und Verträge bearbeiten
- Kundenservice und Beratung durchführen
- Störungs- und Beschwerdesituationen lösen
- digitale Vertriebssysteme und Daten nutzen
- Marketing und nachhaltige Mobilitätsangebote unterstützen
- betriebliche Qualität und Sicherheit beachten
Was du verdienst
Als Bandbreite, weil Region und Tarif unterscheiden. Ehrlich statt geschönt.
1. Ausbildungsjahr
ca. 1.136 €
2. Ausbildungsjahr
ca. 1.217 €
3. Ausbildungsjahr
ca. 1.333 €
Nach der Ausbildung
Einstieg
ca. 2.700–3.100 € brutto im Monat
Mit Erfahrung oder Fachwirt
ca. 3.300–4.300 € brutto im Monat
Es gilt der jeweilige Verkehrstarifvertrag, dazu Zuschläge für Schicht, Sonntag und Feiertag.
Tarifliche Orientierung des Vorgängerberufs 2025, veröffentlicht 2026
Der neue Beruf startet am 1. August 2026. Die Werte des Vorgängerberufs dienen bis zu breiteren neuen Tarifdaten als transparente Orientierung.
Beides gehört dazu
Wir sagen dir auch, was anstrengend ist. Lies beides, bevor du dich entscheidest.
Ehrlich anstrengend
- Du bist das Gesicht des Betriebs, auch wenn der Fehler woanders passiert ist.
- Schichtdienst mit frühen und späten Diensten.
- Tarifsysteme sind kompliziert, und der Fahrgast erwartet trotzdem eine klare Antwort.
- Stoßzeiten sind laut, voll und stressig.
Besser als sein Ruf
- Guter Tarifvertrag mit Zuschlägen und meist sicherer Übernahme.
- Sehr viel Menschenkontakt und schnelle Erfolgserlebnisse.
- Fahrvergünstigungen gehören bei vielen Verkehrsunternehmen dazu.
- Wer beraten kann, wird in Vertrieb und Leitstelle gebraucht.
Passt zu dir, wenn …
- du gerne Menschen bei ihrer Reise weiterhilfst
- du freundlich bleibst, wenn etwas nicht nach Plan läuft
- du Tarife, Systeme und Verkehrsangebote schnell verstehst
- du Schicht- und Wochenendarbeit grundsätzlich akzeptierst
- Organisation
- Kommunikation
Nicht sicher?
Beantworte ein paar Fragen und sieh, welche Berufe zu dir passen. Ohne Anmeldung, in etwa 5 Minuten.
Passenden Beruf findenDas kannst du daraus machen
Die Ausbildung ist der Anfang, nicht das Ziel.
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Reiseberatung und Vertrieb
Fahrkarten sind nur der Anfang: Verbindungen, Tarife und Sonderfälle richtig zu beraten ist eine eigene Kunst.
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Leitstelle und Disposition
Wer Anschlüsse und Umleitungen steuert, hält den Betrieb zusammen.
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Fachwirt für Verkehr
Die Aufstiegsfortbildung führt in Planung, Marketing und Führungsaufgaben.
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Qualitäts- und Beschwerdemanagement
Wer weiß, wo es klemmt, kann es abstellen. Eine Rolle mit Einfluss auf den ganzen Betrieb.
Das wusstest du wahrscheinlich nicht
Ab sechzig Minuten Verspätung besteht im Fernverkehr ein Anspruch auf Entschädigung, und zwar unabhängig vom Grund. Deshalb ist die Beschwerdebearbeitung im Reisezentrum keine Kulanzfrage, sondern die Anwendung geltender Fahrgastrechte.
Was alle wissen wollen
Was macht ein/e Kaufmann/-frau für Mobilität und Verkehrsservice?
Du berätst und verkaufst rund um den Verkehr: Verbindungen und Tarife erklären, Fahrkarten und Reisen verkaufen, Fahrgäste betreuen, Beschwerden bearbeiten, Betriebsabläufe unterstützen.
Wie viel verdient man als Kaufmann/-frau für Mobilität und Verkehrsservice?
In der Ausbildung liegt die tarifliche Vergütung bei rund 1.136 € im ersten Jahr. Nach der Ausbildung ist der Verdienst tariflich geregelt, mit Zuschlägen im Schichtdienst.
Welche Fachrichtungen gibt es?
Verkehrsservice und Fahrbetrieb. Die erste liegt im Vertrieb und in der Kundenbetreuung, die zweite näher an Disposition und Betrieb.
Arbeitet man am Schalter oder im Zug?
Beides gibt es, je nach Betrieb und Fachrichtung: Reisezentrum, Servicepoint, Bahnsteig oder Zugbegleitung.
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