Gestalter/in - immersive Medien
XR, 3D & Medienproduktion
- Dauer
- 3 Jahre
- Vergütung im 1. Jahr
- ca. 1.218 €
- Ausbildungsart
- Duale Ausbildung
- Berufsfeld
- Medien & Gestaltung
Was du machst
Das sind die Aufgaben, die deinen Alltag ausmachen.
-
Anforderungen und Zielgruppen immersiver Anwendungen klären
-
Storyboards, Interaktionen und Nutzerführung entwickeln
-
3D-Objekte, Räume und Medieninhalte erstellen
-
Inhalte in Echtzeit- und XR-Systeme integrieren
-
Audio, Tracking, Eingabe und Ausgabegeräte einrichten
-
Prototypen testen, optimieren und präsentieren
So sieht dein Arbeitsalltag aus
Du besprichst mit dem Team, welches Problem die Anwendung lösen und wie sie sich anfühlen soll. Danach entwirfst du Szenen, Interaktionen und einen Prototypen und bereitest 3D-, Bild- und Audiodaten vor. In einer Echtzeitumgebung setzt du Logik, Materialien, Licht und Benutzerführung um. Mit Headset oder mobiler Hardware testest du Leistung, Bedienbarkeit und mögliche Übelkeit. Feedback, Versionen und Änderungen werden dokumentiert.
Wo du arbeitest
Du arbeitest in XR- und 3D-Studios, Medienproduktionen, Agenturen, Industrie-, Bildungs-, Kultur- oder IT-Unternehmen. Arbeitsorte sind Büro, Studio, Testfläche und gelegentlich Produktionsorte.
So läuft dein Tag
Ehrlich aufgeschrieben, mit Uhrzeiten. Kein Tag ist wie der andere, so kann er aber aussehen.
-
9:00 Uhr
Konzept besprechen: Was soll der Nutzer erleben und lernen?
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10:00 Uhr
3D-Objekte modellieren und texturieren.
-
12:30 Uhr
Szene aufbauen, Beleuchtung und Maßstab prüfen.
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14:00 Uhr
Interaktionen programmieren und testen.
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15:30 Uhr
Nutzertest: beobachten, wo Menschen hängenbleiben.
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17:00 Uhr
Anpassungen einarbeiten und Version dokumentieren.
So läuft die Ausbildung
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Form und Dauer
Duale Ausbildung in der Medienbranche
3 Jahre
Lernorte: Unternehmen und Berufsschule. Im Unternehmen arbeitest du mit, in der Berufsschule kommt die Theorie dazu.
Geprüft wird vor der zuständigen Kammer: einmal im Verlauf der Ausbildung und einmal am Ende.
-
Welchen Abschluss du brauchst
Ein bestimmter Schulabschluss ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Die meisten Betriebe stellen mit Fachabitur oder Abitur ein, manche auch mit mittlerem Abschluss. Hilfreich sind besonders Informatik, Kunst/Gestaltung, Mathematik.
Das ist eine Orientierung, keine harte Grenze. Betriebe achten auch auf Motivation, Zuverlässigkeit, praktische Erfahrungen und ein überzeugendes Praktikum.
-
Monoberuf
Es gibt keine offiziellen Fachrichtungen. Betrieb und Projekt bestimmen Schwerpunkte wie VR-Training, AR-Service, Kultur, Architektur, Games, Bildung oder industrielle Simulation.
- immersive Medienprodukte konzipieren und kalkulieren
- 3D-Daten, Bild, Ton und Animation erstellen
- Echtzeit- und XR-Software einsetzen
- Interaktionen, Tracking und Nutzerführung umsetzen
- Prototypen auf Hardware testen und optimieren
- Datenschutz, Urheberrecht und Barrierefreiheit beachten
- Projekte präsentieren, dokumentieren und im Team produzieren
Was du verdienst
Als Bandbreite, weil Region und Tarif unterscheiden. Ehrlich statt geschönt.
1. Ausbildungsjahr
1218 €
2. Ausbildungsjahr
1275 €
3. Ausbildungsjahr
1341 €
Nach der Ausbildung
Einstieg
ca. 2.800–3.300 € brutto im Monat
Mit Spezialisierung oder in der Industrie
ca. 3.500–4.800 € brutto im Monat
Der Beruf ist neu und die Nachfrage hoch; Industriebetriebe zahlen über kleinen Studios.
Tarifliche Branchenorientierung Medienproduktion 2025, veröffentlicht 2026
Die Werte dienen als Branchenorientierung. Der konkrete Ausbildungsbetrieb kann nach einem anderen Tarif oder betrieblich vergüten.
Beides gehört dazu
Wir sagen dir auch, was anstrengend ist. Lies beides, bevor du dich entscheidest.
Ehrlich anstrengend
- Ein sehr junger Beruf; nicht jeder Betrieb weiß, was er damit anfangen soll.
- Technik und Werkzeuge ändern sich schnell.
- Lange Sitzphasen am Rechner.
- Nutzertests decken oft auf, dass die schöne Idee nicht funktioniert.
Besser als sein Ruf
- Einer der modernsten Ausbildungsberufe überhaupt.
- Gute tarifliche Ausbildungsvergütung.
- Anwendungen in Industrie, Medizin und Kultur wachsen schnell.
- Sehr guter Startpunkt für ein Studium in Medieninformatik oder Design.
Passt zu dir, wenn …
- du 3D, Gestaltung und Technik verbinden möchtest
- du dich in virtuelle Räume hineinversetzen kannst
- du logisch an Interaktionen und Nutzerwegen arbeitest
- du Feedback und technische Grenzen konstruktiv annimmst
- Kreativität
- Computer & IT
- Räumliches Denken
Nicht sicher?
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Passenden Beruf findenDas kannst du daraus machen
Die Ausbildung ist der Anfang, nicht das Ziel.
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Virtual und Augmented Reality
Anwendungen für Schulung, Industrie und Kultur entwickeln.
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3D-Modellierung
Objekte und Räume dreidimensional aufbauen ist die technische Grundlage.
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Interaktionsdesign
Wie sich Menschen in einem virtuellen Raum bewegen, muss gestaltet werden.
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Studium
Mediendesign, Medieninformatik oder Game Design bauen darauf auf.
Das wusstest du wahrscheinlich nicht
In virtuellen Räumen entscheidet die Bildrate über Wohlbefinden: Sinkt sie, wird Menschen übel. Deshalb ist die technische Leistungsfähigkeit hier keine Frage der Optik, sondern der Gestaltung. Jedes zusätzliche Detail kostet Bilder pro Sekunde.
Was alle wissen wollen
Was macht ein/e Gestalter/in für immersive Medien?
Du entwickelst virtuelle und erweiterte Realitäten: Konzepte entwerfen, 3D-Objekte und Räume modellieren, Interaktionen gestalten, Anwendungen umsetzen und testen, Nutzer beobachten und nachbessern.
Wie viel verdient man als Gestalter/in für immersive Medien?
In der Ausbildung liegt die tarifliche Vergütung bei rund 1.218 € im ersten Jahr. Nach der Ausbildung liegt der Verdienst im Bereich der Medien- und IT-Berufe.
Wie lange dauert die Ausbildung?
Drei Jahre. Der Beruf gibt es seit 2023 und er ist einer der jüngsten im Katalog.
Ist das ein Beruf für Gamer?
Spiele sind ein Anwendungsfeld, aber nicht das größte. Schulung, Industrie, Medizin und Museen setzen immersive Medien inzwischen breit ein.
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Fünf Minuten, und du hast eine Richtung. Du kannst es so oft machen, wie du willst, und wir speichern nichts, was auf dich zurückführt.
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