Gebäudereiniger/in
Reinigung, Gebäude & Hygiene
- Dauer
- 3 Jahre
- Vergütung im 1. Jahr
- ca. 1.000 €
- Ausbildungsart
- Duale Ausbildung
- Berufsfeld
- Ausbau & Gebäudetechnik
Was du machst
Das sind die Aufgaben, die deinen Alltag ausmachen.
-
Oberflächen und Verschmutzungen beurteilen
-
Reinigungsverfahren und Mittel auswählen
-
Böden, Glas, Fassaden und Innenräume reinigen
-
Maschinen und Hochdrucktechnik bedienen
-
Hygiene- und Desinfektionsarbeiten durchführen
-
Arbeiten, Verbrauch und Qualität dokumentieren
So sieht dein Arbeitsalltag aus
Du prüfst Objekt, Auftrag und Sicherheitsanforderungen und stellst Geräte und Mittel zusammen. Vor Ort sicherst du den Arbeitsbereich und testest, welches Verfahren die Oberfläche nicht beschädigt. Je nach Einsatz arbeitest du mit Scheuersaugmaschine, Glaswerkzeug, Hochdruck- oder Desinfektionstechnik. Du kontrollierst das Ergebnis und behandelst hartnäckige Stellen nach. Maschinen, Tücher und Chemikalien werden gereinigt, gelagert und dokumentiert.
Wo du arbeitest
Du arbeitest bei Gebäudereinigungsunternehmen, in Kliniken, Industrie, Verkehrsbetrieben, Hotels, öffentlichen Einrichtungen oder spezialisierten Fassaden- und Sonderreinigungen.
So läuft dein Tag
Ehrlich aufgeschrieben, mit Uhrzeiten. Kein Tag ist wie der andere, so kann er aber aussehen.
-
6:00 Uhr
Bürogebäude vor Dienstbeginn: Flure, Sanitär, Teeküchen.
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8:30 Uhr
Maschine für die Grundreinigung einer Halle vorbereiten, Mittel dosieren.
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10:30 Uhr
Glasreinigung an der Fassade mit Teleskopstange und entmineralisiertem Wasser.
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13:00 Uhr
Bauschlussreinigung in einer Wohnung: Kleberreste, Staub, Fenster.
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15:00 Uhr
Qualitätskontrolle im Objekt, Nachweis für die Kundschaft.
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16:30 Uhr
Maschinen reinigen und laden, Verbrauch dokumentieren.
So läuft die Ausbildung
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Form und Dauer
Duale Ausbildung im Handwerk
3 Jahre
Lernorte: Unternehmen und Berufsschule. Im Unternehmen arbeitest du mit, in der Berufsschule kommt die Theorie dazu.
Geprüft wird vor der zuständigen Kammer: einmal im Verlauf der Ausbildung und einmal am Ende.
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Welchen Abschluss du brauchst
Ein bestimmter Schulabschluss ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Die meisten Betriebe stellen mit Hauptschulabschluss oder mittlerem Abschluss ein. Hilfreich sind besonders Chemie, Werken/Technik, Mathematik.
Das ist eine Orientierung, keine harte Grenze. Betriebe achten auch auf Motivation, Zuverlässigkeit, praktische Erfahrungen und ein überzeugendes Praktikum.
-
Monoberuf
Es gibt keine offiziellen Fachrichtungen. Betriebe können sich auf Unterhalt, Glas, Fassade, Industrie, Klinik, Verkehr oder Sonderreinigung konzentrieren.
- Materialien, Oberflächen und Verschmutzungen erkennen
- Reinigungs- und Pflegemittel richtig dosieren
- manuelle und maschinelle Verfahren einsetzen
- Glas, Fassaden, Böden und Sonderbereiche reinigen
- Hygiene, Desinfektion und Schädlingsprävention beachten
- Arbeitsplätze sichern und Umweltbelastung reduzieren
- Qualität prüfen und Kundenleistungen dokumentieren
Was du verdienst
Als Bandbreite, weil Region und Tarif unterscheiden. Ehrlich statt geschönt.
1. Ausbildungsjahr
1.000 €
2. Ausbildungsjahr
1.150 €
3. Ausbildungsjahr
1.300 €
Nach der Ausbildung
Einstieg
ca. 2.300–2.700 € brutto im Monat
Als Objektleiter oder mit Meisterbrief
ca. 3.000–4.200 € brutto im Monat
Das Handwerk hat einen allgemeinverbindlichen Tarifvertrag mit Mindestlöhnen für Innen- und Glasreinigung. Zuschläge gibt es für Nacht- und Sonntagsarbeit.
Tarifbeispiel Gebäudereinigung 2026
Das Tarifbeispiel gilt für tarifgebundene Betriebe. Nicht tarifgebundene Betriebe können im zulässigen Rahmen abweichen.
Beides gehört dazu
Wir sagen dir auch, was anstrengend ist. Lies beides, bevor du dich entscheidest.
Ehrlich anstrengend
- Frühe oder späte Arbeitszeiten, oft in Randzeiten.
- Körperliche Arbeit im Stehen, viel Heben und Wischen.
- Der Beruf hat ein Ansehensproblem, das er nicht verdient.
- Reinigungsmittel verlangen Kenntnis und Schutz, nicht bloß Gefühl.
Besser als sein Ruf
- Ein anerkannter Ausbildungsberuf mit Meisterprüfung und Tarifvertrag.
- Aufstieg zur Objektleitung geht schnell, wenn man zuverlässig ist.
- Der Bedarf ist krisenfest: Gebäude müssen immer gereinigt werden.
- Spezialreinigung ist technisch anspruchsvoll und besser bezahlt.
Passt zu dir, wenn …
- du sichtbare Sauberkeit und systematische Abläufe magst
- du körperlich arbeiten und früh oder im Schichtsystem starten kannst
- du Maschinen und Chemie verantwortungsvoll einsetzt
- du auch allein zuverlässig Qualitätsstandards einhältst
- Maschinen
- Körperliche Arbeit
Nicht sicher?
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Passenden Beruf findenDas kannst du daraus machen
Die Ausbildung ist der Anfang, nicht das Ziel.
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Meister/in im Gebäudereiniger-Handwerk
Ein Handwerk mit Meisterprüfung. Betriebsleitung, Kalkulation und eigene Firma sind der übliche Weg.
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Objektleitung
Wer ein Objekt führt, plant Personal, Material und Qualität. Verantwortung schon wenige Jahre nach der Ausbildung.
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Spezialreinigung
Fassaden, Photovoltaik, Reinräume, Bauschlussreinigung: Fachgebiete mit eigenen Verfahren und besseren Preisen.
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Desinfektion und Hygiene
In Kliniken und Lebensmittelbetrieben gelten eigene Regeln. Wer sie kennt, arbeitet in einem gefragten Bereich.
Das wusstest du wahrscheinlich nicht
Fassadenglas wird mit vollentsalztem Wasser gereinigt und danach nicht abgezogen: Weil keine Mineralien im Wasser sind, trocknet es fleckenfrei. So lassen sich Scheiben in zwanzig Metern Höhe vom Boden aus putzen.
Was alle wissen wollen
Was macht ein/e Gebäudereiniger/in?
Du reinigst und pflegst Gebäude und Anlagen: Böden und Oberflächen behandeln, Glas und Fassaden reinigen, Sanitärbereiche desinfizieren, Bauschlussreinigung ausführen, Maschinen und Mittel richtig einsetzen.
Wie viel verdient man als Gebäudereiniger/in?
In der Ausbildung liegt die tarifliche Vergütung bei rund 1.000 € im ersten Jahr. Nach der Ausbildung gilt der allgemeinverbindliche Mindestlohn des Gebäudereiniger-Handwerks, der über dem gesetzlichen Mindestlohn liegt.
Ist Gebäudereiniger ein Ausbildungsberuf?
Ja, mit dreijähriger Ausbildung und Meisterprüfung. Das ist etwas anderes als eine Aushilfstätigkeit, auch wenn beides oft verwechselt wird.
Wie sind die Arbeitszeiten?
Oft früh morgens oder abends, weil Büros und Schulen dann leer sind. In der Industrie und im Klinikbereich auch tagsüber.
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