Fachlagerist/in
Lager, Waren & Versand
- Dauer
- 2 Jahre
- Vergütung im 1. Jahr
- ca. 730–1.320 €
- Ausbildungsart
- Duale Ausbildung
- Berufsfeld
- Logistik & Verkehr
Was du machst
Das sind die Aufgaben, die deinen Alltag ausmachen.
-
Lieferungen annehmen und mit Papieren vergleichen
-
Waren auf Schäden, Menge und Kennzeichnung prüfen
-
Waren einlagern und Lagerplätze digital buchen
-
Aufträge kommissionieren und verpacken
-
Sendungen kennzeichnen, verladen und sichern
-
Bestände kontrollieren und Inventuren unterstützen
So sieht dein Arbeitsalltag aus
Im Wareneingang prüfst du Lieferung und Papiere und meldest Schäden oder Abweichungen. Mit Scanner und Warenwirtschaft buchst du die Ware und bringst sie an den vorgesehenen Lagerplatz. Später stellst du einen Auftrag zusammen, kontrollierst Artikel und Menge und verpackst alles transportsicher. An der Rampe hilfst du bei der Beladung und beachtest Lastverteilung und Ladungssicherung.
Wo du arbeitest
Du arbeitest in Industrie, Handel, Spedition, E-Commerce und nahezu jeder Branche mit Lager. Arbeitsorte sind Halle, Ladezone, Kühlbereich, Freilager und Büro.
So läuft dein Tag
Ehrlich aufgeschrieben, mit Uhrzeiten. Kein Tag ist wie der andere, so kann er aber aussehen.
-
6:00 Uhr
Lkw an der Rampe: entladen, zählen, Zustand prüfen.
-
7:30 Uhr
Ware einlagern, Plätze buchen, Etiketten anbringen.
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9:30 Uhr
Kommissionieren nach Auftrag, mit Scanner und Ameise.
-
12:00 Uhr
Packen und Sendungen zusammenstellen.
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14:00 Uhr
Verladen und Ladungssicherung prüfen.
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15:30 Uhr
Leergut sortieren, Gassen freiräumen, Übergabe an die Spätschicht.
So läuft die Ausbildung
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Form und Dauer
Duale Ausbildung in Industrie und Handel
2 Jahre
Lernorte: Unternehmen und Berufsschule. Im Unternehmen arbeitest du mit, in der Berufsschule kommt die Theorie dazu.
Geprüft wird vor der zuständigen Kammer: einmal im Verlauf der Ausbildung und einmal am Ende.
-
Welchen Abschluss du brauchst
Ein bestimmter Schulabschluss ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Die meisten Betriebe stellen mit Hauptschulabschluss oder mittlerem Abschluss ein. Hilfreich sind besonders Mathematik, Deutsch, Informatik.
Das ist eine Orientierung, keine harte Grenze. Betriebe achten auch auf Motivation, Zuverlässigkeit, praktische Erfahrungen und ein überzeugendes Praktikum.
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Monoberuf
Es gibt keine offiziellen Fachrichtungen. Nach der Ausbildung kann häufig das dritte Jahr zur Fachkraft für Lagerlogistik angeschlossen werden.
- Waren annehmen, kontrollieren und buchen
- Lagerplätze und Lagerbedingungen beachten
- Flurförderzeuge und Lagertechnik einsetzen
- Aufträge kommissionieren und verpacken
- Sendungen kennzeichnen und für den Transport bereitstellen
- Ladung sichern und Sicherheitsregeln anwenden
- Bestände und Inventur unterstützen
Was du verdienst
Als Bandbreite, weil Region und Tarif unterscheiden. Ehrlich statt geschönt.
1. Ausbildungsjahr
730–1.320 € (Handel) bzw. 825–1.270 € (Verkehrsgewerbe)
2. Ausbildungsjahr
854–1.373 € bzw. 885–1.333 €
Nach der Ausbildung
Einstieg
ca. 2.300–2.700 € brutto im Monat
Nach dem dritten Jahr oder mit Schicht
ca. 2.800–3.500 € brutto im Monat
Branche und Tarif entscheiden. Industrielager zahlen deutlich mehr als der Handel, Schichtzuschläge kommen dazu.
Beispielhafte Spannen für Handel und Verkehrsgewerbe 2026, brutto pro Monat
Die Werte unterscheiden sich nach Bundesland, Branche und Tarifbindung.
Beides gehört dazu
Wir sagen dir auch, was anstrengend ist. Lies beides, bevor du dich entscheidest.
Ehrlich anstrengend
- Zwei Jahre sind ein Grundberuf, kein Endpunkt.
- Körperliche Arbeit im Stehen und Gehen, den ganzen Tag.
- Vorgaben je Stunde und Schichtbetrieb sind üblich.
- Hallen sind im Winter kalt und im Sommer heiß.
Besser als sein Ruf
- Ein schneller Einstieg mit anerkanntem Abschluss nach zwei Jahren.
- Der Staplerschein kommt mit der Ausbildung.
- Lagerkräfte werden überall gebraucht, in jeder Region.
- Der Weg ins dritte Jahr steht offen und wird von vielen Betrieben angeboten.
Passt zu dir, wenn …
- du Ordnung und Bewegung verbinden möchtest
- du bei Artikeln, Mengen und Lagerplätzen genau bleibst
- du mit Scannern und Lagertechnik arbeiten möchtest
- du einen zweijährigen Abschluss mit Anschlussmöglichkeit suchst
- Körperliche Arbeit
Nicht sicher?
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Passenden Beruf findenDas kannst du daraus machen
Die Ausbildung ist der Anfang, nicht das Ziel.
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Drittes Ausbildungsjahr
Der Beruf dauert zwei Jahre. Mit dem dritten Jahr wirst du Fachkraft für Lagerlogistik und bekommst Planung und Kennzahlen dazu.
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Staplerfahrer und Sonderfahrzeuge
Schubmaststapler, Schmalgangstapler und Kommissionierer sind eigene Berechtigungen.
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Gefahrgut
Wer Gefahrgut lagert, braucht Sachkunde. Ein Nachweis, der den Verdienst hebt.
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Vorarbeiter
Wer eine Gruppe führt, verteilt Aufträge und verantwortet die Qualität der Schicht.
Das wusstest du wahrscheinlich nicht
Beim Kommissionieren mit Sprachsteuerung bekommt man die Aufträge über Kopfhörer und bestätigt sie laut. Die Hände bleiben frei, der Blick auch, und die Fehlerquote sinkt gegenüber der Papierliste deutlich.
Unternehmen mit diesem Beruf
-
Hans WEBER Maschinenfabrik GmbH
96317 Kronach
Was alle wissen wollen
Was macht ein/e Fachlagerist/in?
Du nimmst Ware an, prüfst und lagerst sie ein, stellst Sendungen zusammen, verpackst und verlädst sie und führst die zugehörigen Papiere.
Wie lange dauert die Ausbildung zum Fachlagerist?
Zwei Jahre. Sie ist die Grundstufe der Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik.
Wie viel verdient man als Fachlagerist/in?
In der Ausbildung liegt die Vergütung je nach Branche bei rund 730 bis 1.320 € im ersten Jahr. Nach der Ausbildung liegt der Verdienst etwas unter dem der Fachkraft für Lagerlogistik.
Lohnt sich das dritte Jahr?
Meistens ja: Es bringt einen höheren Abschluss, mehr Verdienst und den Zugang zur Meisterfortbildung.
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