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Designer/in - Foto

Bildfläche
In dieser Ausbildung arbeitest du an Fotografie, Licht, Bildgestaltung und digitale Nachbearbeitung. Theorie, praktische Übungen und Praxiseinsätze greifen ineinander – der genaue Ablauf hängt bei landesrechtlichen Bildungsgängen von Bundesland und Schule ab.

Gestaltung, Medien & Design

Dauer
2 Jahre
Finanzierung
Meist ohne Vergütung
Ausbildungsart
Schulische Ausbildung
Dein Job

Was du machst

Das sind die Aufgaben, die deinen Alltag ausmachen.

  • Briefing, Zielgruppe und Gestaltungsaufgabe analysieren

  • Ideen, Skizzen und Konzepte entwickeln

  • Layouts, Modelle, Fotos oder Entwürfe digital umsetzen

  • Materialien und Produktionsverfahren auswählen

  • Entwürfe präsentieren und überarbeiten

  • Daten, Modelle oder Produkte final kontrollieren

So sieht dein Arbeitsalltag aus

Der Tag beginnt je nach Lernort mit Unterricht, Labor, Werkstatt, Training oder einem Praxiseinsatz. Du planst Aufgaben rund um Fotografie, Licht, Bildgestaltung und digitale Nachbearbeitung, arbeitest nach fachlichen Vorgaben und hältst Ergebnisse fest. In Praxisphasen übernimmst du schrittweise echte Aufgaben unter Anleitung. Wichtig ist, dass du Rückmeldungen nutzt, Sicherheits- und Qualitätsregeln einhältst und Theorie auf konkrete Situationen überträgst.

Wo du arbeitest

Du arbeitest in Agenturen, Ateliers, Studios, Medienhäusern, Designbüros, Museen, Mode- oder Produktunternehmen.

Ein Tag als Designer/in - Foto

So läuft dein Tag

Ehrlich aufgeschrieben, mit Uhrzeiten. Kein Tag ist wie der andere, so kann er aber aussehen.

  1. 9:00 Uhr

    Bildkonzept entwickeln und Motive planen.

  2. 10:30 Uhr

    Aufbau: Licht setzen, Kamera einrichten.

  3. 12:30 Uhr

    Aufnahmen umsetzen und laufend kontrollieren.

  4. 14:30 Uhr

    Auswahl treffen und mit dem Auftraggeber abstimmen.

  5. 16:00 Uhr

    Bildbearbeitung und Farbanpassung.

  6. 17:30 Uhr

    Portfolio pflegen und Daten archivieren.

Der Weg

So läuft die Ausbildung

  • Form und Dauer

    landesrechtlich geregelt

    vollzeitschulische Ausbildung mit verpflichtenden Praxisphasen

    landesabhängig meist 24 Monate; kombinierte Bildungsgänge können länger dauern

    Lernorte: Berufsfachschule oder Fachschule sowie Praktikums- beziehungsweise Praxiseinrichtungen

    Praxisanteil: Projektarbeiten, Werkstatt- und Produktionsphasen; Praktika je nach Schule

  • Zugang und Voraussetzungen

    Meistens brauchst du einen mittleren Schulabschluss. Dazu kommen oft eine Mappe, eine Aufnahmeprüfung oder ein gestalterischer Eignungstest.

    Zugang, Dauer, Abschlussbezeichnung und Schulangebot können sich zwischen den Bundesländern unterscheiden.

    Abschluss: staatlich geprüfter oder staatlich anerkannter Berufsabschluss; genaue Bezeichnung ist landes- oder bundesrechtlich festgelegt

  • Ausbildungsvarianten

    Der Bildungsgang ist bereits als eigenes schulisches Berufsprofil geführt. Inhalte, Schwerpunkte und Zusatzabschlüsse können sich bei landesrechtlichen Ausbildungen nach Bundesland und Schule unterscheiden.

  • Gestaltungs-, Farb- und Formgrundlagen anwenden
  • Ideen recherchieren und Konzepte entwickeln
  • Zeichen-, Foto-, Modell- oder Layouttechniken einsetzen
  • professionelle Gestaltungssoftware nutzen
  • Produktion und technische Umsetzung vorbereiten
  • Präsentation und Kommunikation üben
  • Portfolio und Projekte dokumentieren
Geld

Was die Ausbildung kostet

Als Bandbreite, weil Region und Tarif unterscheiden. Ehrlich statt geschönt.

Nach der Ausbildung

Einstieg angestellt

ca. 2.200–2.700 € brutto im Monat

In Bildredaktion oder Industrie

ca. 2.900–3.900 € brutto im Monat

Der Fotomarkt ist überlaufen. Industrie- und Produktfotografie sowie Bildredaktionen zahlen am verlässlichsten.

Modell: schulische Ausbildung; öffentliche und private Anbieter Ausbildungsvergütung: meist keine laufende Ausbildungsvergütung Schulgeld: private Schulen können erhebliche Gebühren verlangen; öffentliche Angebote sind häufig günstiger oder schulgeldfrei Förderung: Schüler-BAföG oder weitere Förderung kann abhängig von Schule und Anerkennung möglich sein

Vor Vertragsabschluss Kosten, staatliche Anerkennung und Förderfähigkeit genau prüfen.

Klartext

Beides gehört dazu

Wir sagen dir auch, was anstrengend ist. Lies beides, bevor du dich entscheidest.

Ehrlich anstrengend

  • Kein Gehalt in der Ausbildung, oft hohes Schulgeld.
  • Sehr viele Bewerber, wenige feste Stellen.
  • Ohne Praxis und starke Mappe ist der Einstieg schwer.
  • Preisdruck in der Auftragsfotografie ist erheblich.

Besser als sein Ruf

  • Zwei Jahre, häufig mit Fachhochschulreife.
  • Guter Startpunkt für ein Studium der Fotografie oder des Mediendesigns.
  • Bildredaktion und Industriefotografie sind stabile Felder.
  • Anrechnung auf die duale Fotografenausbildung ist möglich.
Ehrlicher Abgleich

Passt zu dir, wenn …

  • du eigene Ideen entwickelst und Kritik verarbeiten kannst
  • du Farben, Formen und Details genau wahrnimmst
  • du digitale Werkzeuge und praktische Gestaltung verbindest
  • du selbstständig an Projekten arbeitest
  • Kreativität
  • Computer & IT
  • Räumliches Denken

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Deine Zukunft

Das kannst du daraus machen

Die Ausbildung ist der Anfang, nicht das Ziel.

  • Bildredaktion

    Bilder auswählen, beauftragen und Rechte klären.

  • Verkürzte duale Ausbildung

    Als Fotograf lässt sich der schulische Abschluss anrechnen.

  • Selbstständigkeit

    Auftragsfotografie für Unternehmen, Redaktionen und Agenturen.

  • Studium

    Fotografie und Mediendesign bauen darauf auf.

Das wusstest du wahrscheinlich nicht

In der Bildredaktion ist die Rechtefrage oft wichtiger als die Bildqualität: Ein perfektes Foto ohne geklärte Nutzungsrechte darf nicht erscheinen. Deshalb gehört das Lesen von Lizenzverträgen in dieser Branche zum Handwerk.

Häufige Fragen

Was alle wissen wollen

Was macht ein/e Designer/in für Foto?

Du gestaltest mit fotografischen Mitteln: Bildideen entwickeln, Aufnahmen planen und umsetzen, Licht setzen, Bilder auswählen und bearbeiten, Serien und Konzepte aufbauen.

Wie wird man Designer/in für Foto?

Über eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an einer Berufsfachschule oder Akademie, meist zwei Jahre. Zugang und Bezeichnung unterscheiden sich zwischen den Bundesländern.

Gibt es eine Ausbildungsvergütung?

Nein. Es ist eine schulische Ausbildung; private Akademien erheben Schulgeld.

Was ist der Unterschied zum Fotografen?

Der Fotograf ist ein dualer Handwerksberuf mit Kammerabschluss und Meisterperspektive. Der schulische Weg legt den Schwerpunkt auf Gestaltung und Konzept.

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