Zum Inhalt springen

Designer/in - angewandte Formgebung, Schmuck und Gerät

Bildfläche
In dieser Ausbildung arbeitest du an Schmuck, Objekte, Material und dreidimensionale Gestaltung. Theorie, praktische Übungen und Praxiseinsätze greifen ineinander – der genaue Ablauf hängt bei landesrechtlichen Bildungsgängen von Bundesland und Schule ab.

Gestaltung, Medien & Design

Dauer
2 Jahre
Finanzierung
Meist ohne Vergütung
Ausbildungsart
Schulische Ausbildung
Dein Job

Was du machst

Das sind die Aufgaben, die deinen Alltag ausmachen.

  • Briefing, Zielgruppe und Gestaltungsaufgabe analysieren

  • Ideen, Skizzen und Konzepte entwickeln

  • Layouts, Modelle, Fotos oder Entwürfe digital umsetzen

  • Materialien und Produktionsverfahren auswählen

  • Entwürfe präsentieren und überarbeiten

  • Daten, Modelle oder Produkte final kontrollieren

So sieht dein Arbeitsalltag aus

Der Tag beginnt je nach Lernort mit Unterricht, Labor, Werkstatt, Training oder einem Praxiseinsatz. Du planst Aufgaben rund um Schmuck, Objekte, Material und dreidimensionale Gestaltung, arbeitest nach fachlichen Vorgaben und hältst Ergebnisse fest. In Praxisphasen übernimmst du schrittweise echte Aufgaben unter Anleitung. Wichtig ist, dass du Rückmeldungen nutzt, Sicherheits- und Qualitätsregeln einhältst und Theorie auf konkrete Situationen überträgst.

Wo du arbeitest

Du arbeitest in Agenturen, Ateliers, Studios, Medienhäusern, Designbüros, Museen, Mode- oder Produktunternehmen.

Ein Tag als Designer/in - angewandte Formgebung, Schmuck und Gerät

So läuft dein Tag

Ehrlich aufgeschrieben, mit Uhrzeiten. Kein Tag ist wie der andere, so kann er aber aussehen.

  1. 9:00 Uhr

    Entwurfsreihe zeichnen und Varianten durchspielen.

  2. 10:30 Uhr

    Modell aus Wachs oder Kunststoff bauen.

  3. 12:30 Uhr

    Materialien und Steine auswählen.

  4. 14:00 Uhr

    Fertigungsweg mit der Werkstatt abstimmen.

  5. 15:30 Uhr

    Kalkulation: Was kostet das Stück in Serie?

  6. 17:00 Uhr

    Portfolio und Präsentation pflegen.

Der Weg

So läuft die Ausbildung

  • Form und Dauer

    landesrechtlich geregelt

    vollzeitschulische Ausbildung mit verpflichtenden Praxisphasen

    landesabhängig meist 24 Monate; kombinierte Bildungsgänge können länger dauern

    Lernorte: Berufsfachschule oder Fachschule sowie Praktikums- beziehungsweise Praxiseinrichtungen

    Praxisanteil: Projektarbeiten, Werkstatt- und Produktionsphasen; Praktika je nach Schule

  • Zugang und Voraussetzungen

    Meistens brauchst du einen mittleren Schulabschluss. Dazu kommen oft eine Mappe, eine Aufnahmeprüfung oder ein gestalterischer Eignungstest.

    Zugang, Dauer, Abschlussbezeichnung und Schulangebot können sich zwischen den Bundesländern unterscheiden.

    Abschluss: staatlich geprüfter oder staatlich anerkannter Berufsabschluss; genaue Bezeichnung ist landes- oder bundesrechtlich festgelegt

  • Ausbildungsvarianten

    Der Bildungsgang ist bereits als eigenes schulisches Berufsprofil geführt. Inhalte, Schwerpunkte und Zusatzabschlüsse können sich bei landesrechtlichen Ausbildungen nach Bundesland und Schule unterscheiden.

  • Gestaltungs-, Farb- und Formgrundlagen anwenden
  • Ideen recherchieren und Konzepte entwickeln
  • Zeichen-, Foto-, Modell- oder Layouttechniken einsetzen
  • professionelle Gestaltungssoftware nutzen
  • Produktion und technische Umsetzung vorbereiten
  • Präsentation und Kommunikation üben
  • Portfolio und Projekte dokumentieren
Geld

Was die Ausbildung kostet

Als Bandbreite, weil Region und Tarif unterscheiden. Ehrlich statt geschönt.

Nach der Ausbildung

Einstieg

ca. 2.200–2.700 € brutto im Monat

In der Industrie oder mit eigener Kollektion

ca. 2.900–4.000 € brutto im Monat

Die Schmuckindustrie sitzt vor allem in Pforzheim. Selbstständige Gestalter leben von Kollektion, Auftragsarbeit und Messen.

Modell: schulische Ausbildung; öffentliche und private Anbieter Ausbildungsvergütung: meist keine laufende Ausbildungsvergütung Schulgeld: private Schulen können erhebliche Gebühren verlangen; öffentliche Angebote sind häufig günstiger oder schulgeldfrei Förderung: Schüler-BAföG oder weitere Förderung kann abhängig von Schule und Anerkennung möglich sein

Vor Vertragsabschluss Kosten, staatliche Anerkennung und Förderfähigkeit genau prüfen.

Klartext

Beides gehört dazu

Wir sagen dir auch, was anstrengend ist. Lies beides, bevor du dich entscheidest.

Ehrlich anstrengend

  • Kein Gehalt, oft Schulgeld.
  • Sehr kleiner Markt mit wenigen festen Stellen.
  • Ohne Fertigungskenntnisse bleiben Entwürfe manchmal unrealistisch.
  • Selbstständigkeit braucht Kapital für Material und Messen.

Besser als sein Ruf

  • Zwei Jahre, häufig mit Fachhochschulreife.
  • Sehr eigenständige gestalterische Arbeit.
  • Anrechnung auf die Goldschmiedeausbildung ist möglich.
  • Guter Startpunkt für ein Studium im Schmuck- oder Produktdesign.
Ehrlicher Abgleich

Passt zu dir, wenn …

  • du eigene Ideen entwickelst und Kritik verarbeiten kannst
  • du Farben, Formen und Details genau wahrnimmst
  • du digitale Werkzeuge und praktische Gestaltung verbindest
  • du selbstständig an Projekten arbeitest
  • Handwerk
  • Kreativität
  • Räumliches Denken

Nicht sicher?

Beantworte ein paar Fragen und sieh, welche Berufe zu dir passen. Ohne Anmeldung, in etwa 5 Minuten.

Passenden Beruf finden
Deine Zukunft

Das kannst du daraus machen

Die Ausbildung ist der Anfang, nicht das Ziel.

  • Schmuckgestaltung

    Eigene Kollektionen entwerfen und fertigen lassen.

  • Verkürzte duale Ausbildung

    Gold- und Silberschmied ist der passende duale Anschluss.

  • Produktentwicklung in der Industrie

    Schmuck- und Besteckhersteller beschäftigen Gestalter.

  • Studium

    Schmuck- und Produktdesign an Hochschule oder Akademie.

Das wusstest du wahrscheinlich nicht

Ein Schmuckentwurf muss tragbar sein, nicht nur schön: Gewicht, Schwerpunkt und Verschluss entscheiden darüber, ob ein Stück getragen wird oder in der Schublade bleibt. Deshalb entsteht früh ein Modell. Gezeichnet sieht fast alles gut aus.

Häufige Fragen

Was alle wissen wollen

Was macht ein/e Designer/in für angewandte Formgebung, Schmuck und Gerät?

Du entwirfst Schmuck und Gebrauchsgegenstände: Ideen skizzieren, Modelle bauen, Materialien wählen, Fertigungswege festlegen, Entwürfe für die Umsetzung aufbereiten.

Wie wird man Designer/in für angewandte Formgebung?

Über eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an einer Berufsfachschule oder Akademie, meist zwei Jahre. Zugang und Bezeichnung sind Ländersache.

Gibt es eine Ausbildungsvergütung?

Nein, es ist eine schulische Ausbildung. Private Akademien erheben Schulgeld.

Fertigt man selbst?

Grundtechniken ja, der Schwerpunkt liegt aber auf Entwurf und Modell. Wer vollständig fertigen will, sattelt die Goldschmiedeausbildung auf.

Ähnliche Ausbildungen

Probier es einfach aus

Fünf Minuten, und du hast eine Richtung. Du kannst es so oft machen, wie du willst, und wir speichern nichts, was auf dich zurückführt.

Passenden Beruf finden

Ihr Unternehmen bildet Designer/in - angewandte Formgebung, Schmuck und Gerät aus?

Zeigen Sie sich hier den passenden Bewerbern aus Ihrer Region, kostenlos.

Unternehmen eintragen