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Assistent/in - Informatik (technische Informatik)

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In dieser Ausbildung arbeitest du an Software, Daten, Netzwerke und systematische Problemlösung. Theorie, praktische Übungen und Praxiseinsätze greifen ineinander – der genaue Ablauf hängt bei landesrechtlichen Bildungsgängen von Bundesland und Schule ab.

Informatik, Software & digitale Systeme

Dauer
2 Jahre
Finanzierung
Meist ohne Vergütung
Ausbildungsart
Schulische Ausbildung
Berufsfeld
IT
Dein Job

Was du machst

Das sind die Aufgaben, die deinen Alltag ausmachen.

  • Anforderungen und Aufgabenstellung analysieren

  • Software, Datenbanken oder Netzwerke planen

  • Programme und digitale Lösungen entwickeln

  • Systeme installieren, konfigurieren und testen

  • Fehler suchen und strukturiert beheben

  • Projekte und technische Ergebnisse dokumentieren

So sieht dein Arbeitsalltag aus

Der Tag beginnt je nach Lernort mit Unterricht, Labor, Werkstatt, Training oder einem Praxiseinsatz. Du planst Aufgaben rund um Software, Daten, Netzwerke und systematische Problemlösung, arbeitest nach fachlichen Vorgaben und hältst Ergebnisse fest. In Praxisphasen übernimmst du schrittweise echte Aufgaben unter Anleitung. Wichtig ist, dass du Rückmeldungen nutzt, Sicherheits- und Qualitätsregeln einhältst und Theorie auf konkrete Situationen überträgst.

Wo du arbeitest

Du arbeitest in IT-Abteilungen, Softwareunternehmen, Medien-, Industrie- oder Verwaltungsorganisationen sowie technischen Laboren.

Ein Tag als Assistent/in - Informatik (technische Informatik)

So läuft dein Tag

Ehrlich aufgeschrieben, mit Uhrzeiten. Kein Tag ist wie der andere, so kann er aber aussehen.

  1. 8:00 Uhr

    Digitaltechnik.

    Aus Logikgattern wird eine Schaltung, die etwas Sinnvolles tut.

  2. 9:45 Uhr

    Labor: Schaltung aufbauen, mit dem Oszilloskop messen und herausfinden, warum die Messung nicht zur Theorie passt.

  3. 11:30 Uhr

    Mikrocontroller programmieren.

    Ein Sensorwert soll einen Motor steuern, und zwar zuverlässig.

  4. 13:30 Uhr

    Netzwerktechnik: Adressierung, Routing, Fehlersuche an einem aufgebauten Netz.

  5. 15:00 Uhr

    Projektarbeit: ein kleines Gerät vollständig aufbauen, programmieren und dokumentieren.

  6. In der Praxisphase

    Im Betrieb: eine Anlage in Betrieb nehmen und einen Fehler eingrenzen, der nur manchmal auftritt.

Der Weg

So läuft die Ausbildung

  • Form und Dauer

    landesrechtlich geregelt

    vollzeitschulische Ausbildung mit verpflichtenden Praxisphasen

    landesabhängig meist 24 Monate; kombinierte Bildungsgänge können länger dauern

    Lernorte: Berufsfachschule oder Fachschule sowie Praktikums- beziehungsweise Praxiseinrichtungen

    Praxisanteil: verpflichtende Praktika oder Praxisphasen sind Bestandteil; Umfang ist schul- und landesabhängig

  • Zugang und Voraussetzungen

    Meistens brauchst du einen mittleren Schulabschluss. Gute Kenntnisse in Mathematik, Technik oder Informatik helfen dir.

    Zugang, Dauer, Abschlussbezeichnung und Schulangebot können sich zwischen den Bundesländern unterscheiden.

    Abschluss: staatlich geprüfter oder staatlich anerkannter Berufsabschluss; genaue Bezeichnung ist landes- oder bundesrechtlich festgelegt

  • Ausbildungsvarianten

    Der Bildungsgang ist bereits als eigenes schulisches Berufsprofil geführt. Inhalte, Schwerpunkte und Zusatzabschlüsse können sich bei landesrechtlichen Ausbildungen nach Bundesland und Schule unterscheiden.

  • Programmier- und Informatikgrundlagen anwenden
  • Datenmodelle und Algorithmen verstehen
  • Software oder Systeme entwickeln
  • Netzwerke und Betriebssysteme einsetzen
  • Daten schützen und sichern
  • Tests und Fehleranalysen durchführen
  • IT-Projekte dokumentieren und präsentieren
Geld

Was die Ausbildung kostet

Als Bandbreite, weil Region und Tarif unterscheiden. Ehrlich statt geschönt.

Nach der Ausbildung

Einstieg

ca. 2.800–3.400 € brutto im Monat

Industriebetriebe mit Tarifbindung zahlen im technischen Bereich gut, oft über dem, was reine Softwarehäuser bieten. Wer die Fachhochschulreife mitgenommen hat und studiert, kommt später deutlich höher heraus.

Modell: vollzeitschulische oder fachschulische Ausbildung mit Praktika Ausbildungsvergütung: meist keine laufende Ausbildungsvergütung; Praxisphasen können im Einzelfall bezahlt sein Schulgeld: öffentliche Schulen häufig schulgeldfrei; private Schulen können Gebühren verlangen Förderung: Schüler-BAföG, Aufstiegs-BAföG oder Landesförderung können je nach Bildungsgang möglich sein

Kosten und Förderung unterscheiden sich nach Bundesland, Schule und persönlicher Situation.

Klartext

Beides gehört dazu

Wir sagen dir auch, was anstrengend ist. Lies beides, bevor du dich entscheidest.

Ehrlich anstrengend

  • Es gibt keine Ausbildungsvergütung. Zwei Jahre müssen anders finanziert werden.
  • Elektrotechnik und Mathematik sind ein harter Teil des Stoffs, und daran scheitern einige.
  • Fehler an der Schnittstelle von Hardware und Software sind die unangenehmsten: Es kann an allem liegen.
  • Der Abschluss ist weniger bekannt als eine duale Ausbildung.

Besser als sein Ruf

  • Du beherrschst beide Seiten, Hardware und Software. Das können wenige.
  • Embedded-Entwickler werden in der Industrie dringend gesucht.
  • Zwei Jahre, ein Berufsabschluss und häufig die Fachhochschulreife dazu.
  • Du siehst am Ende ein Gerät, das etwas tut, und nicht nur ein Fenster auf einem Bildschirm.
Ehrlicher Abgleich

Passt zu dir, wenn …

  • du logisch und ausdauernd Probleme löst
  • du gerne programmierst oder Systeme konfigurierst
  • du Mathematik und digitale Strukturen magst
  • du dich laufend in neue Technik einarbeitest
  • Technik
  • Mathematik
  • Computer & IT
  • Analytisches Denken

Nicht sicher?

Beantworte ein paar Fragen und sieh, welche Berufe zu dir passen. Ohne Anmeldung, in etwa 5 Minuten.

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Deine Zukunft

Das kannst du daraus machen

Die Ausbildung ist der Anfang, nicht das Ziel.

  • Embedded-Entwicklung

    Steuerungen in Maschinen, Fahrzeugen und Geräten werden programmiert wie jede andere Software, nur mit weniger Speicher und härteren Zeitvorgaben. Ein Feld mit dauerhaftem Fachkräftemangel.

  • Netz- und Systemtechnik

    Netze planen, aufbauen und absichern. Wer Protokolle wirklich versteht, wird in Rechenzentren und Industrienetzen gebraucht.

  • Automatisierung und Messtechnik

    In der Industrie hängt fast alles an Sensorik und Steuerung. Der Bildungsgang bringt beides mit, Elektrotechnik und Programmierung.

  • Studium Technische Informatik oder Elektrotechnik

    Viele Fachschulen bieten den Bildungsgang zusammen mit der Fachhochschulreife an. Wer sie mitnimmt, kann direkt studieren.

Das wusstest du wahrscheinlich nicht

Der Bildungsgang verbindet zwei Fächer, die an Hochschulen getrennt studiert werden: Elektrotechnik und Informatik. Genau diese Kombination sucht die Industrie für Embedded-Systeme.

Häufige Fragen

Was alle wissen wollen

Bekommt man als Assistent/in - Informatik (technische Informatik) eine Ausbildungsvergütung?

Nein. Die Ausbildung findet an einer Fachschule statt. An staatlichen Schulen fällt in der Regel kein Schulgeld an, private verlangen welches; BAföG ist möglich.

Was macht ein/e Assistent/in - Informatik (technische Informatik)?

Du arbeitest an der Grenze zwischen Hardware und Software: Mikrocontroller programmieren, Schaltungen aufbauen und messen, Netze einrichten, Systeme in Betrieb nehmen und Fehler suchen.

Was ist der Unterschied zur Softwaretechnik?

Die Softwaretechnik bleibt bei Anwendungen auf dem Rechner. Die technische Informatik arbeitet an Geräten: Elektronik, Sensorik, Steuerung, Echtzeit.

Muss ich löten können?

Am Anfang nicht. Praktische Elektrotechnik ist Teil des Unterrichts, und Löten lernst du dort.

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